Welchen Film habt ihr als letztes gesehen?


#10891

Den Skyldige (“The Guilty”):
Ein ganz fantastischer Film! Unglaublich gut gemacht!
Der Film fängt damit an, dass man einen Polizisten hinter seinem Schreibtisch sitzen sieht, und Notrufdienst hat. Notrufe kommen zu ihm durch und er muss Hilfestellung leisten, weitervermitteln, usw.
Gleich zu Beginn kriegt man eine Menge Hinweise darüber, was für eine Person unser Protagonist ist. Er ist nicht immer der freundlichste, nicht immer sehr professionell, nicht der einfachste um mit ihm zusammenzuarbeiten… Er wirkt ein bisschen wie ein Arsch. Aber nicht überrissen, kein “Bösewicht”… einfach ein Typ den viele von uns vermutlich etwas mühsam finden. Und das erfährt man in den ersten Paar Minuten, ohne dass es einem auf die Nase gebunden wird, primär durch den Dialog und die Art wie Jakob Cedergren, der Darsteller, ihn spielt.
Und dann kommt plötzlich ein Notruf rein, der sehr verstörend ist und ein tatsächliches Problem darstellt… und schnell sieht man eine andere Seite von ihm. Er ist clever, er weiss blitzschnell zu reagieren, er will helfen und handelt sofort richtig…
Und wieder: Ein Paar Minuten in den Film hat man viel über den Protagonisten erfahren und man hat als Zuschauer bereits einen glaubwürdigen, interessanten Charakter vor sich und ein Szenario welches spannend und nervenzerreissend ist!
Und viel mehr will ich hier zum Plot gar nicht dazu sagen. Der Film verlässt nie das Büro und zeigt fast nur Interaktionen zwischen dem Protagonisten und den Leute um ihn herum, entweder am Telefon oder anderen Arbeitern im Büro. Sehr, sehr minimalistisch, aber wie viele dieser Minimalistischen Kammerspiele halt trotzdem verdammt spannend. Der Film weiss auch wie die Spannung hochzuhalten und immer wieder Abwechslung ins Geschehen zu bringen.
Der Regisseur macht einen verdammt guten Job die Kamera zu nutzen um sich richtig in den Polizisten hineinzuversetzen und die hervorragend umgesetzte Geräuschkulisse tut ihr übrigens. Ich muss wirklich gestehen, ich glaube mir ist bisher noch nie in einem reinen Indoor-Bürofilm aufgefallen, wie verdammt genial das Sounddesign eingesetzt wird um die Stimmung zu untermalen.
Und zu guter Letzt ein Lob an all die Schauspieler (den Grossteil davon sieht man nie, man hört nur ihre Stimme), welche einen extrem überzeugenden Job machen.
Wenn ihr den Film irgendwo laufen habt, seht ihn euch an! Vor allem wenn euch Filme wie “Phone Booth”, “Lock” oder “Burried” gefallen, welche primär Charakter-Drama in einem kleinen Raum sind.

Fazit: Sackstarker Film! Auf jeden Fall eine Empfehlung und einer der besten Filme den ich dieses Jahr gesehen habe.


#10892

Eragon:

Ja, wirklich etwa so mager wie es sein Ruf vermuten lässt.
Vieles an diesem Film wirkt einfach wie eine Alibiübung. Fast alles hat keine Persönlichkeit oder irgendwelchen Emotionalen Zug.
Fangen wir mit den Charakteren an: Alle “Personen” dieses Filmes, vielleicht mal abgesehen von Jeremy Irons als Brom, haben einfach kein Charisma, keine Chemie, rein gar nichts. Zum einen liegt das an den teils wirklich schwachen Schauspielern, zum anderen aber auch daran, dass der Film ihnen nie erlaubt, irgendwelche Beziehungen zu entwickeln. Die grösste Schwäche hierbei ist das Verhältniss zwischen Saphira und Eragon. Saphira ist kein Charakter. Lässt sich einfach nicht anders sagen. Der Drache ist die meiste Zeit abwesend (soweit ich es verstanden habe, weil sie die ganze Zeit vom Himmel aus mitreist) und wechselt kaum Worte mit unserem Protagonist. Die Helden sind also schwach, aber die Antagonisten genauso. Die “Bösewichte” haben Null Präsenz im Film und wirken vollkommen lächerlich. Dazu kommt noch, dass sie so schlecht vorgestellt wurden und so komplizierte Namen haben, dass ich nie wusste von wem gerade die Rede ist, und ehrlich gesagt machte es trotzdem kein Unterschied, denn was man über die Bösewichte erfährt ist so oberflächlich und Klischee, dass man genauso gut gar nicht über sie reden könnte.

Und der Protagonist selber ist… nun, langweilig! Er hat keine Persönlichkeit, er hat keine wirklichen Fähigkeiten, und trotzdem fliegt ihm alles zu. Er ist völlig neu in dieser fantastischen Welt, und trotzdem kann er aus dem Nichts plötzlich Magie wirken, Drachen reiten, heilen, etc, etc…
Gerade das Magie-Lernen passiert so schnell, dass es absurd ist. Sein Lehrer erklärt ihm dass:
a) Man die Elbische Sprache lernen muss
b) Das Elbische Wort für eine Sache mit dem Sache selber Äquivalent sind
c) Was das elbische Wort für “Ast” ist
Was passiert als nächstes, nur ein Paar Minuten später (nicht ein Paar Minuten Film-Zeit sondern ein Paar Minuten IN DER REALITÄT DES FILMES)? Es kommt zu einem Kampf, und plötzlich kann Eragon Ästen Befehle geben für ihn gegnerische Soldaten anzugreifen und einzuwickeln! Ach, Magie scheint das einfachste in der Welt zu sein, in diesem Film. Lernen Schuhe zu binden ist schwieriger.
Nichts in dem Film wird sauber entwickelt oder etabliert. Szenen folgen einfach eine auf die andere, ohne irgendeinen vernünftigen Fluss. Und auf dramaturgisch wichtige Momente wird kein bisschen hingebaut, alles “passiert” einfach.

Dazu kommt noch, dass der Plot ein völliger Abklatsch von Star Wars ist. Und zwar unglaublich extrem!

Man hat das Böse Imperium und die gute Seite hatte früher ein Orden von Kriegern, welche spezielle Fähigkeiten hatte. Das Böse Imperium hat aber alle Krieger des alten Ordens besiegt, zerschlagen und ausgerottet und regiert jetzt mit eiserner Faust. Aber eine Rebellengruppe stellt sich ihnen in den Weg. Eine Prinzessin der Rebellengruppe klaut ein Plotelement vom Imperium. Sie wird auf der Flucht gefangen genommen, aber nicht bevor es ihr gelingt das Plotelement los zu werden. Das Plotelement landet bei einem Farmersjungen. Dieser lernt durch das Plotelement einen alten Mann kennen, welcher ursprünglich ein Mitglied des alten Ordens war. Der Alte wird der Mentor des Farmersjungen und zeigt ihm, dass auch dieser die Macht hat, welche den Orden ausmachte und zusammen machen sie sich auf den Weg um sich den Rebellen anzuschliessen. Auf dem Weg dorthin geraten sie aber zum Stützpunkt des bösen Imperiums. Dort finden sie die Prinzessin und retten sie, dabei stirbt aber der Mentor heldenhaft, um den Farmersjungen zu schützen und ihm zu helfen zu entkommen. Die Prinzessin und der Farmersjunge gelangen danach zu den Rebellen. Das Imperium ist ihnen jedoch gefolgt und so kommt es zu einer finalen Schlacht. Während der Schlacht lernt der Farmersjunge die wahre Macht seiner neuen Fähigkeiten zu nutzen und zerstört die stärkste Waffe des Imperiums. Das Imperium ist zurückgeschlagen, aber nicht vernichtet und der Farmersjunge wird das Symbol der neuen Hoffnung für die Rebellen.

1 zu 1 eine Star Wars Kopie. Dieser Film und “A New Hope” sind identischer als “A New Hope” und “The Force Awakens”…

Aber trotzdem, ich will hier fair sein.
Der Film hat NICHT nur schlechte Dinge. Zum einen ist, wie gesagt, Jeremy Irons wirklich gut besetzt. Seine Rolle ist zwar scheisse geschrieben und er verbringt eigentlich die ganze Zeit nur damit Exposition von sich zu geben (ehrlich gesagt: Das ist das einzige was über weite Strecken im ersten Akt und anfangs zweiten Akt passiert: Irons steht rum und liesst aus dem Eragon-Wiki vor), aber Jeremy Irons ist ein so guter Schauspieler, mit einem derartigen Charisma, dass er sogar eine solche Rolle mit Persönlichkeit füllen kann.
Des Weiteren gefallen mir viele visuelle Elemente des Filmes. Das Design des Drachens ist ganz cool und kreativ (auch wenn die Effekte nicht gerade umwerfend sind), es wurde offensichtlich viel Arbeit in die Rüstungen und Kostüme gesteckt, und der finale Kampf ist insgesamt ganz cool inszeniert und hat einige echt gute Effekte.
Es ist also wirklich nicht ALLES mies an diesem Film… nur halt das Meiste.

Fazit: Kein guter Film. Ein Charakter der praktisch nur als Lexikon dient hat am meisten Persönlichkeit und die Rüstungen und Kostüme sind mir positiv aufgefallen… das ist KEIN gutes Zeichen.


#10893

Ab dem Moment ab dem der Drache den Mund aufgemacht hat hatte ich den ganzen Film lang einen Ohrwurm von 99 Luftballons (Nena ist die Sprecherin des Drachens auf deutsch). Ich hatte davor das Buch gelesen weil es mir in der Buchhandlung empfohlen wurde, das fand ich schon bestenfalls Mittelmäßig, aber der Film war soweit ich mich erinnere im Kino eine Tortur. :frowning:


#10894

Drugs are bad man!


#10895

Harry Potter and the Philospher’s Stone

Nostalgietrip. War süß und herzerwärmend. Auch wenn die Kids von so ziemlich jeder Requisite brutal an die Wand gespielt werden und der Plot gerne n bissel springt, fand ich’s doch ganz unterhaltsam. Ausserdem ist mir aufgefallen, dass ich den ganzen Film noch nie auf englisch gesehen habe…


#10896

Weil Aufbruch zum Mond im Kino läuft, und hier schon einige ihre zumeist positive Meinung zum Film hinterlassen haben, möchte ich euch folgenden Film wärmstens empfehlen.

Der Stoff, aus dem die Helden sind (1983)

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In über 3 Stunden beleuchtet der Film die Pioniere der Luft-Raumfahrt, bis zum Mercury-Programms.
Toll inszeniert… von Mut bis Resignation, von Ängsten bis übermut, kein menschliches Gefühl welches sich nicht bahnen bricht…
Aus welchem Stoff sind Helden?


#10897

Wo in Kino+ gerade Transformers erwähnt wird, hab mir letztens Teil 4 mit Mark Wahlberg auf Netflix reingezogen.

Also ich mag die ja immer noch ganz gern aber der hat schon “coole” Szenen die funktionieren auch einfach als Comedy. Mark Wahlberg der “verzweifelt” brüllt und mit der Faust auf den Boden haut, oder verträumt in den Himmel guckt und als Erfinder denkt “ja meine Tochter ist das Beste was ich je erschaffen habe”.

Und mein Höhepunkt des Films: Prime kommt auf dem T-Rex aus dem Rauch geritten und rettet den Tag-> Kamera geht auf Mark Wahlberg…und…er steht da…und nickt zustimmend als wäre das gerade das geilste und selbstverständlichste was er jemals gesehen hat, man da hab ich herzhaft gelacht.

Was ich nicht so ganz verstehe, der Film könnte so leicht viel besser sein wenn die Transformers einfach mal die Schnauze halten würden. Dieser Armee-Bot laber un-unter-brochen und jeder Spruch ist scheisse. So viel unnötiger Driss.

Den Steve Jobs Verschnitt im Film und dessen Gehilfin fand ich überraschend unterhaltsam.

Allgemein viele unnötige Szenen aber wenn man es von vornerein als Unfug betrachtet hat kann man damit schon Spaß haben. Mit seinen 846 Minuten Laufzeit ist der Film ja auch zum Glück sehr kurzweilig und eignet sich gut für den gesamten Urlaub


#10898

Phantastische Tierwesen - Grindelwalds Verbrechen

Phantastisch und magisch wars, tolles Popcorn-Kino, auch wenn dem Plot deutlich Substanz fehlt. Man merkt dem Film an, dass er ein zweiter Teil ist. Die letzten 3 Minuten waren aber nichts weiter als verwirrend…


#10899

Kann mich deiner Kritik nur anschließen. Schöner Film, besonders die Wucht der Kämpfe bringt er gut rüber. Auch in der Plansequenz direkt am Anfang als er das Katapult abgefeuert hat, wirkte richtig wuchtig.

Guter Film :+1:t2:


#10900

Bohemian Rhapsody:
Ein Film der zweifelsohne versucht dem epischen Ausmasse seines zentralen Charakters, Freddy Mercury, gerecht zu werden.
Der Film ist gross, er ist lang, er versucht alles abzudecken was er kann, und zum Schluss versucht er ein episches Finale zu geben, welches das Phänomen Mercury in seiner ganzen Grösse zeigen will. Und ich würde mal behaupten, dass ihm das, über weite Strecken, wirklich gut gelingt.
Dies liegt vor allem an einer Person: Rami Malek, der Schauspieler welchen Freddy Mercury in diesem Film verkörpert. Und dieser Junge hat es so richtig drauf! Was er hier für eine Leistung abliefert ist einzigartig. Das ist eine physische Transformation, und sie wirkt durch und durch authentisch und realistisch, und das obwohl Rami durch einen Satz künstlicher Zähne reden muss und einen Menschen imitieren muss, welche wohl eine der eigenwilligsten und erkennbaren Körperlichen Haltungen der Menschheitsgeschichte hat. Zusätzlich ist Mercury auch noch ungeheuer Charismatisch und das muss einfach rüber kommen. Dazu kommt noch, dass der Film uns durch alle möglichen Stadien von Freddys Leben führt, und sein Darsteller daher auch eine Vielzahl Emotionen und Facetten zeigen muss. Und alles klappt, alles kommt rüber wie es soll. Es war nie eine Frage, dass ein Film über Queens mit der Darstellung von Mercury steht und fällt, und meine Güte, war dieses Casting ein Geniestreich.
Der Rest des Filmes ist etwas schwieriger einzuschätzen. Alles in allem ist es ein riesiges Dinge von einem Film, und je grösser der Film, desto grösser die Wahrscheinlichkeit, dass sich Schwächen einschleichen. Und natürlich kommt auch dieser Film nicht ganz ohne Schwachpunkte aus.
Allerdings würde ich behaupten, dass die Schwächen primär in der ersten Hälfte des Filmes sind, vor allem wenn es um die Produktion und das Schreiben der bekanntesten Queen-Songs geht. Die Momente, in welchen man bestimmte Intros zu gewissen Stücken zum ersten Mal hört wirken oft etwas aufgesetzt und kommen ein bisschen aus dem Nichts, fast so als wolle der Regisseur die Stücke zwar unbedingt integrieren, wusste aber nicht genau, wie er sie fliessend ins Geschehen des Dramas einfliessen lassen soll… und dadurch entsteht zwischendurch der Eindruck, als seien die Stücke fix und fertig an die Queen-Mitglider rangetragen worde, was etwas seltsam ist.
Ausserdem hat diese erste Hälfte auch einige Momente, die etwas sehr… “augenzwinkernd” daher kommen. Ich meine, als der Produzent von Queens “Bohemian Rhapsody” zum ersten mal hört sagt er etwas wie: “Naja, es ist ja schon gut aber… wir brauchen ein Stück, welches die Leute im Auto zum Headbangen bringt, und zu diesem Lied wird das einfach nie jemand machen!”
Und alle im Publikum lachen, denn haha, lustig. Denn alle denken sofort an eine der berühmtesten Headbanger-Szenen in Filmgeschichte, und das ist witzig.
Und ein oder zwei solcher Momente wären ganz ok, aber wie gesagt: Diese Momente sind vor allem im ersten Drittel einfach überall! Und mit der Zeit wurde es etwas störend.
Und zu guter Letzt war ich auch sehr irritiert von der Tatsache, dass Queen beim grossen Finale als die EINZIGE Band dargestellt wird, welche beim Finale irgendwelche Erfolge verzeichnen konnten. Ich will hier nicht ins Detail gehen, weil ich nicht verraten will, was das Finale ist, aber so wie ein bestimmtes Element des Finales inszeniert ist sagt es dem Publikum eigentlich: Alle anderen Bands sind schwach, nur Queen ist das einzig wahre… und DAS ist etwas, was nicht Queen hochhebt, sondern eher andere Musiker klein macht. Und das ist völlig unnötig und enttäuschend.
Aber ok, abgesehen davon ist der Film wirklich gut! Solche Filme haben in meinen Augen die Aufgabe, Leuten wie mir (welche nicht viel von Musik verstehen) zu zeigen, warum Queen und Freddy Mercury das Phänomen sind, das sie auch heute noch relevant machen im Bezug auf die Musik. Und DAS macht dieser Film! Es zeigt einen schwierigen, exzentrischen, faszinierenden Mann, der vor Tatendrang nur so sprühte, der die Rockmusik revolutionierte, und dessen Nachlas sein eigenes Leben weit überscheint. Es ist ein riesiges Epos für eine riesige Persönlichkeit, und so sollte es auch sein.

Fazit: Hervorragender Film, mit einer FANTASTISCHEN Leistung im Zentrum!


#10901

Phantastische Tierwesen 2 - Grindelwalds Verbrechen
Hier werden recht schnell sehr viele Charaktere eingeführt und man muss sich schon ein wenig “konzentrieren” zu Anfangs, dann aber ist der Film ein wunderbarer Ausflug in das Potter-Universum und macht richtig Laune auf weitere Teile.


#10902

Das Einzig gute an dem Film war mal wieder das hier. Ohne Steve Jablonsky würde ich der Reihe gar keine Chance mehr geben. Der rettet jeden dieser Filme und macht alles epischer und brachialer als es eigentlich ist.



#10903

Oh ja der Soundtrack ist bei Transformers echt immer sehr toll. Da wird überraschend viel Herzblut reingesteckt.


#10904

Shutter Island
zum dritten mal gsehen, nach wie vor einer meiner absoluten lieblingsfilme, hatte die psycho(horror?)-elemente nicht mehr so im kopf, war überrascht wie viele es dann doch waren.
ein genialer film, eine tolle geschichte und es gibt nichts zu bemängeln.

10/10

Fight Club
Das erste mal richtig gesehen, kannte ihn im großen und ganzen schon, aber zerhackt weil wirihn damals in der schule geguckt hatten.
Ein guter film zweifelsohne, aber er rectfertigt mmn nicht seinem platz in der imdb top 10.
Das ende fand ich etwas schwach, ich hätte es besser gefunden wenn er am ende gestorben wäre, z.b. dadurch, dass das haus in dem sie am ende standen auch noch explodiert, oder sie von einer druckwelle aus dem fenster geschleudert worden wären.
aber das ist jammern auf hohem niveau

7/10


#10905

The Ballad of Buster Scruggs
Ein bunter Strauss unterhaltsamer Kurzgeschichten mit einer eindeutigen Tendenz in Richtung Musical.Genau das richtige für lange Herbstabende! :+1:


#10906

Die rote Schildkröte

Ein zauberhafter Film, der ohne Dialoge auskommt.
Sehr minimalistischer Stil mit tollen Bildern und tollen Momenten. Nicht nur für Ghibli-Film-Fans wunderschön anzuschauen.
Noch dazu lässt er viel Freiraum für Interpretationen.

8/10

PS: Wer Lust auf den Film hat und - wie ich - kein Netflix, Prime und Co. hat: Er ist noch bis 21.11. auf ARTE verfügbar.


#10907

The Ballad of Buster Scuggs
Ein Bündel Kurzgeschichten aus dem wilden Westen die den Hype um Red Dead Redemption2 ganz gut mitnehmen. Von der ersten Kurzgeschichte von Buster Scuggs darf man sich nicht abschrecken lassen.
Ich wusste nicht dass es sich um mehrere Kurzgeschichten handelt und war erstmal verblüfft was für ein Art von Film das werden soll aber am Ende bin ich doch ganz zufrieden mit dem Gesamtpaket. Genau das richtige für einen verregneten Sonntagnachmittag.

Joe Cocker Mad Dog with Soul
Wunderbare Doku über den Mann hinter der rauen soulligen Stimme. Mir war nicht viel bekannt aus dem Leben von Joe Cocker aber im nachhinein mag ich seine Musik jetzt noch mehr. Schade dass er nicht mehr da ist, ich hätte mir gerne noch ein Konzert angesehen.
Deutschland spiel auch des öfteren eine Rolle in der Doku, was mir ebenfalls nicht bekannt war.


#10908

Star Wars: Die letzten Jedi 6,5/10

Ich war nie Krieg der Sterne Fan und werde es wohl auch nicht werden, hab die ersten 6 Teile auch nicht wirklich komplett gesehen. Teil 7 fand ich ganz gut, Teil 8 war wieder etwas schlechter. Das liegt vor allem an der 1. Stunde, die recht zäh ist. Außerdem hätte man ruhig etwas mehr auf Realismus achten können (trotz SciFi). Hier und da noch ein paar überflüssige Quatsch-Szenen und nervige Charaktere und raus kommt ein Film, den man sich nochmal anschauen kann wenn man viel Langeweile hat.


#10909

Gestern Abend zum ersten Mal Inglorious Bastards

Für einen Film, der komplett auf die Geschichte des 2. Weltkriegs scheißt um eine eigene Geschichte zu erzählen, war der Streifen schon ganz okay. Die Action war ziemlich unterhaltsam und einige Szenen wie die Schießerei in der Keller-Bar waren total absurd und brutal, aber man kann einfach nicht anders als hingucken und am Ende darüber lachen.

Die schauspielerische Leistung war im Großen und Ganzen zweckerfüllend, aber nicht besonders herrausragend. Die Ausnahme bildet da Christoph Waltz, der mit seiner Rolle als SS-Oberst Landa den gesamten Film gecarryt hat. Waltz habe ich zuvor nur in Spectre als Bösewicht gesehen, wo er mich überhaupt nicht überzeugen konnte. Obwohl er versuchte wie ein Psychopath rüberzukommen, machte er für mich als James Bond-Bösewicht trotzdem einen viel zu freundlichen Eindruck. Als Oberst Landa hingegen konnte er einen ziemlich vielschichtigen Charakter darstellen, der einerseits sowohl kultiviert, humorvoll und intelligent ist, andererseits aber auch ein rücksichtsloser und kaltblütiger SS-Offizier sein kann.

Insgesamt würde ich den Film eine 7/10 geben.


#10910

Fantastic Beasts 2

Fand die Geschichte teilweise etwas … unnötig. Man hätte einen schönen Film mit weniger Inhalt machen können.
Allerdings war er visuell, von der Grundgeschichte, von den Charakteren, der Schauspielleistung und von der Stimmung her richtig toll. Trotz der Schwächen werde ich ihn mir gerne immer wieder ansehen. :smiley:

Besonders toll fand ich die Musik, die ist mir schon im Kino als wunderschön und atmosphärisch aufgefallen.

8.5/10 Nifflern