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Welchen Film habt ihr als letztes gesehen?


#13264

Standoff at Sparrow Creek



Echt spannender Film und ein gelungenes regie-debut von Henry Dunham.

Hammer.
Man weiß am Anfang nicht genau, worum es geht.

Ich werde die story ganz grob abreißen bzw. grob umreißen, damit man weiß, worum’s geht.
Allerdings packe ich das in spoiler. Denn eigentlich bekommt man die informationen nur häppchenweise im film und muss sich selbst einiges zurecht-legen und durchdenken.
Der Film ist typisch “Show, don’t tell”.

Also. Es beginnt mit einem Polizei-funk-funkspruch: Bei einer Beerdigung eines Cops gibt es einer Schießerei. Der Schütze schießt mit einer automatischen AR-15, hatte eine Kevlar-weste an und warf Granaten. Die Polizisten schwärmen nun aus und durchkämmen gebiete nach militia und waffen-besitzern.
Daraufhin trifft sich eine lokale “militia” in ihrer basis. Sie wollen die waffen wegschaffen oder das ganze aussitzen. Dabei entdecken sie: Es fehlt eine Waffe, es fehlt eine Schuss-weste und es fehlen Granaten.
Einer der Militia ist ein Cop im Ruhestand der v.a. für Verhöre zuständig war. Und der wird vom Boss nun beauftragt den schuldigen zu finden.
Es sind sehr sehr verschiedene charaktere zu sehen. Ein hochintelligenter schweigsamer Jugendlicher, ein ex-cop, ein Holz-arbeiter, ein Lehrer, ein Bauarbeiter. Alle mit einer Vergangenheit, die stückweise beleuchtet wird.

Ein prominenter Schauspieler den man kennen dürfte ist Gene Jones. Der schon in No Country for Old Men den Tankwart gespielt hat, hier aber einige Gänge “düsterer” runterschaltet…

Der Film hat ein paar grobe “Reservoir-dogs”-züge, wie die eine Location an der es spielt, und, dass einer der Gruppe etwas getan hat, und der Schuldige gefunden werden muss.
Allerdings steht der film auch sehr gut für sich allein wenn es eben darum geht “den Schuldigen” ausfindig zu machen. Denn im Gegensatz zu Reservoir Dogs (und auch hateful 8) hat jeder der charaktere am anfang zwar ein alibi. Aber nach und nach rücken die leute mit anderen “bits and pieces” über ihre Geschichten heraus, was dann wieder die jetzige situation grundlegend ändert.

Sehr schön fand ich auch wie der film jongliert hat mit “to get a confession” und “to get the truth”.

Manchmal lief der Film etwas unrund, bzw. wenn man über gewisse größere Motive allzu sehr nachdenkt, fehlen da die Antworten (wie z.B.: Was ist das übergeordnete Ziel der Militia? Da wird einem nichts geboten. Kann man jetzt schlecht finden. Mich hats aber nicht gestört, da das Fehlen für mich keine große rolle gespielt hat und auch keinen einfluss auf das geschehen im film hatte)

Das fand ich aber überhaupt nicht schlimm, da die Darsteller durch die Bank weg sehr starke Charaktere spielen und der Film eben auf diesen Charakteren aufbaut.

Noch dazu ist der Film visuell angenehm und ausdrucksstark gedreht, sowohl was Farben, Licht & Schatten, als auch Schnitte, räumliche Einstellungen und den Klang angeht.

Die Dialoge sind reduziert, kanit,g knackig, prallen wunderbar aneinander ab und Dialoge zwischen Charakeren werden wie beim Tischtennis schön hin- und hergespielt. Sind jetzt keine “alltäglichen” dialoge, und es wird auch nicht sonderlich viel gesprochen. Das, was gesprochen wird, ist von bedeutung und oft genau gewählt.

Echt ein Film den es sich lohnt zu sehen :smiley:

Hier noch ein paar Szenen um einen geschmack zu bekommen, chronologisch wie im Film angereit. Ab ca. 1 Minute 15 Sekunden wirds “leicht spoilerig”.


#13265

Errementari: Der Schmied und der Teufel

Hatte am Anfang meine Probleme in den Film rein zu kommen.Aber es hat sich gelohnt dran zu bleiben.Ab der Hälfte bekommt man einen schönen Fantasy/Horror-Film,der wie ein Märchen wirkt.Die Geschichte hat mir dabei am meisten gefallen.Und auch die meisten Figuren im Film waren mir echt sympathisch.
Der Film hat mich auch ein wenig an Witching & Bitching erinnert (auch ein Horror-Film aus Spanien).Gerade was die Caraktere,die Atmo und der Aufbau der Story angeht.Und beide Filme hauen am Ende noch mal schön auf die Kacke.:smile:
Man sollte jetzt aber keine Horror-Offenbarung erwarten.Der Film schlägt zum größten Teil einen eher lockeren Ton ein.

Ein guter Film für einen Sonntagnachmittag.


#13266

Eben gerade “Ich - Einfach unverbesserlich” im Fernsehen!

War unterhaltsam! :slight_smile:


#13267

Amazon Prime

Stephen King’s Stark

Der Film hat ein paar gute Ansätze. Jedoch ist er insgesamt nicht mein Fall. Ich muss dazu sagen, dass ich mich 2 mal wirklich erschrocken habe…aber das ist leider auch kein Kunstwerk :joy:


#13268

Oh cool den gibt es bei Amazon Prime.


#13269

A Silent Voice

Nicht die gleiche Wucht wie ein Your Name, aber trotzdem unglaublich bewegend. Irgendwie hat man das Gefühl der Film läuft in eine bestimmte Richtung, schlägt diese aber dann doch nicht komplett ein.
Viele der dargestellten Probleme sind nachvollziehbar und auch zeitlos, der Film versucht zum Ende aber doch nicht zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken.

Verstehe nicht ganz, weshalb er auf SIXX lief und nicht auf dem eigentlichen Anime-Hauptsender der Senderfamilie Pro7Maxx. Bin nur durch Zufall auf ihn gestoßen.

4/5


#13270

The Perfection

Nach der Empfehlung von @LeSchroeck hier neulich heute endlich Zeit gehabt zu schauen und was soll ich sagen? Echt ein guter, spannender, überraschender Film. Lohnt sich sehr.


#13271

Danke für den Tipp. Hört sich interessant an.

Direkt mal auf die Watchlist gepackt.


#13272

Am Wochenende Burning gesehen. Den Film muss man nochmal wirken lassen, habe im Anschluss auf jeden Fall viele Dinge noch zur Story und Erzählung gelesen. Auf jeden Fall richtig schön erzählt und mysteriös.


#13273

Jap, ist aber schon in der Kategorie “nur noch kurze Zeit”


#13274

Ich war gestern in Dark Phoenix. Zugegeben, ich hatte meine Zweifel, insbesondere da ich Apocalypse damals furchtbar fand. Ein Kumpel hatte noch abgesagt, weil er ein, zwei Reviews gesehen hatte, welche den Film wohl als lame und nicht so gut bezeichneten. Sehe ich nur zum Teil so.

Ich finde es sehr erfrischend, einen Superheldenfilm zu haben, der nicht so grell, bunt und lustig wie das MCU daherkommt, sondern eher ruhiger und ernsterer Natur ist. Und auch wenn es bei den X-Men immer das gleiche Schema ist (übergeordneter Fight und innerer Konflikt), so saß ich im Kino und habe mich wie damals gefühlt, als ich als kleiner Bub die ersten beiden Filme sah.

Also, wer Superhelden mag, aber nichts (mehr) mit dem MCU anfangen kann, gibt es mit den X-Men und jetzt Dark Phoenix ein schöne Abwechslung.

Ach und natürlich Fassbender und McAvoy :heart:


#13275

Oh, schön, da bin ich nun doch mal gespannt. :grin: Ich mag die X-Men-Filme eigentlich auch, selbst wenn einige mal nicht so gelungen sind. Da im Vorfeld zu Dark Phoenix hauptsächlich negative Aussagen zu vernehmen waren, war ich dann doch schon am Überlegen, ob ich ihn vlt. auslassen sollte. Aber dann schau ich ihn mir heut Abend auf jeden Fall mal an. :slight_smile:


#13276

Watchmen:
Kann mich noch erinnern, was der bei mir hinterliess, als ich ihn zum ersten Mal gesehen hatte. Primär etwas Verwirrung und emotionale Teilnahmslosigkeit. Wusste nicht, was mir der Film sagen wollte und was genau das ganze sollte. War irgendwie ein seltsamer Film, der halb Krimi-Thriller war, halb Suberhelden-Paradoie, und dann noch irgendwie Teile Politik-Satyre hatte…? Aber nichts passte so richtig zusammen und der Film scheint ganze Aspekte des Filmes immer wieder zu vergessen, während er sich in anderen Bereich austobte.

Inzwischen habe ich die “Watchmen”-Comics gelesen UND bin etwas vertrauter mit Zack Snyders Arbeit, darum kann ich etwas besser festlegen, woran es liegt, dass mir der Film so nichts sagt.
Das Problem ist, dass Zack Snyer von einem sehr komplexen, vielschichtigen Material aus arbeitet, aber leider halt immer noch Zack Snyder ist… Man könnte sogar behaupten, dieser Film ist der Snyder-igste Snyder-Film aller Snyder-Filme. Die Dinge, welche er gut macht sind hier völlig unverkennbar sichtbar, und die Dinge die er nicht kann ebenso!
Denn was Snyder gut kann sind Einzelstücke audiovisuell umzusetzen. Und ich glaube, darum schien “Watchmen” für ihn auch ein anmächeliges Projekt. Denn “Watchmen” als Comic ist eine Geschichte voller grosser Momente, voller interessanter Versatzstücke, welche es erlauben richtig coole, atmosphärische, schnittige Filmmomente zusammenzustecken. Aufregende Momente, unterlegt mit cooler Musik, Slow-Motion, Musik-Video und GROSSE Gesten und Symbole! Ausserdem bizarre und aufregende Kostüme und eingängige Charakterdesigne!
Und DAS kriegt Snyder einfach hin! Die Kostüme sehen toll aus, die Schauspieler sind (in 90% der Fällen) perfekt gewählt um die Comicbuch-Bilder auf die Leinwand zu bringen, die Kamera ist genial, die Versatzstücke sind brilliante, atmosphärische Momente… oder: Musikvideos und Kurzfilme!
Und darum kann man Snyders beste Momente immer wieder gerne auf Youtube als Einzelstücke anschauen, denn sie funktionieren einfach!

ABER, und hier kommen wir zum negativen, es sind Einzelstücke, welche als Einzelstücke nicht schwächer sind als wenn man sie im Film als ganzes sieht.
Und das liegt daran dass Zack Snyer, in meinen Augen, einfach kein guter Geschichtenerzähler ist. Er scheint kein Interesse daran zu haben, Zeit mit den CHARAKTEREN zu verbringen, ihn interessiert es mehr, coole Schnitte und Einstellungen hinzukriegen, sowie die ikonischen Dialoge und Zeilen des Comics von den Schauspielern sagen zu lassen. Die Stücke dazwischen, die Charaktermoment, welche es braucht damit ein Film atmen kann, die sind entweder völlig weggelassen, oder aber wirken völlig leblos. Und darum funktionieren die Charaktere als Personen auch nicht.

Zwei Beispiele:
Rorschach und Nite Owl sollten ja alte Kameraden sein. Alte Freunde. Aber sie sind inzwischen getrennte Wege gegangen, beide sehen die Welt zu anders…
Trotzdem hält sie eine tiefere Freundschaft irgendwie zusammen, gestört aber dadurch, dass Rorschach so ein schwieriger (und sind wir ehrlich: gestörter) Mensch ist, und Nite Owl durch seine “Kompromisse” dazu gezwungen war seinen Job als Verbrechensbekämpfer an den Nagel zu hängen, was Rorschach nicht mitmachen würde.
Diese Dinge kommen rüber im Comic, weil man sie mehrere Male miteinander interagieren sieht. Und vor dem grossen Finale gibt es einen Moment, wo Nite Owl der Kragen platzt, und er Rorschach klar ins Gesicht sagt, was er von ihm hält… gefolgt von einem Moment der Ehrlichkeit zwischen diesen beiden Männern.
Dieser Moment ist fast 1 zu 1 im Film so umgesetzt wie im Comic. Aber da die zwei Männer im Film zuvor gerade mal eine Szene miteinander hatten, man nie wirklich sah, was für ein abgefucktes Privates Leben Rorschach führt (im Comic sieht man immer wieder, wie erbärmlich er im Privaten lebt) und Nite Owl in seinen Szenen fast nie über Rorschach redet… nun, dadurch wirkt dieser Moment, so originalgetreu er auch umgesetzt ist, völlig leer und, ehrlich gesagt, wenn man den Comic nicht kennt, unter Umständen auch etwas verwirrend.

Das zweite Beispiel ist das Abendessen zwischen Laurie und Nite Owl. Diese Szene zeigt wirklich gut, wie sehr viel wichtiger Snyder die coolen Momente, die Zeilen aus dem Comic sind, als das Herz und die Seele einer Szene.
Laurie betritt das Restaurant, Nite Owl schaut hoch, sieht sie, lächelt sie an… das alles in Slow-Motion, unterlegt von einem Musikstück… dann wird geschnitten, und man springt in einen Dialog zwischen den beiden gegen Ende des Abendessens, wo sie über einen der Super-Bösewichte spassen, den sie in ihrer Zeit kennengelernt haben. Eine Szene mit dem Dialog der eins zu eins so aus dem Comic stammt… aber war DAS die beste Art das erste Treffen dieser beiden Charaktere zu zeigen? Nicht zeigen, wie sie sich zum erstenmal begrüssen, fühlen sie sich zu Beginn noch etwas unsicher, oder haben sie sofort Chemie? Irgendwas “menschliches”? Nichts. Stattdessen war es wichtig eine Slow-Motion Szene ohne Dialog zu haben und dann gleich zu der “coolen” und “lustigen” Geschichte/Dialog-Szene aus dem Comic zu hüpfen. Die Zwischenstücke scheinen irrelevant.

Und ich muss sagen, ich glaube das ist der Grund, warum ich auch finde, dass die Charaktere null Chemie miteinander haben. Patrick Wilsons Nite Owl und Malin Akermans Laurie Jupiter sind eines der uncharismatischten Päärchen welche ich je in einem Film gesehen habe! Jackie Earl Haley als Rorschach ist super gecastet (wie Patrick Wilson übrigens auch) und stielt jede Szene in welcher er selber Monologe führen kann… aber immer wenn er mit anderen Charakteren interagieren muss wirkt es als sähe man zwei Figuren aus unterschiedlichen Filmen. Und Matthew Goode als Ozymandes funktioniert überhaupt nicht, und ist wohl auch das einzige Beispiel des Filmes, der wirklich völlig falsch gecastet worden ist.

Und zu guter letzt muss ich halt auch sagen, dass der Plot selber wirklich schlecht erzählt ist.
Diese Geschichte zieht wie oben gesagt sehr viele Elemente zusammen. Es geht um eine Dekonstruktion der Superhelden-Idee, es geht um politische Themen, es geht um eine Kritik an der Gesellschaft. Und im Comic bluten all diese Dinge zusammen. Die Art wie der Comic aufgebaut ist erlaubt es nie, dass sich ein Strang wirklich vom anderen Trennt, fast in jedem Moment werden mehrere dieser Themen bearbeitet und die Panels schwanken von einer Szene zur anderen, aber es wirkt trotzdem immer einheitlich. Nachrichtensprecher, Zeitungsauschnitte und Dialoge zwischen gewöhnlichen Leuten geben einen Einblick in das Alltagsleben dieser Welt und lassen den Leser nie vergessen, was für eine grundlegende Struktur existiert, welche den ganzen Plot zu tragen hat.
Im Film kann man über längere Strecken gerne mal vergessen, dass ein kalter Krieg herrscht, dass die Russen in ihrer Expansionskampagne immer forscher werden, etc, etc…
Stattdessen kommen plötzlich immer wieder Szenen mit einem (ehrlich gesagt nicht sehr gut dargestellten Richard Nixon), welche diesen nötigen Kontext geben sollten, aber diese Momente wirken so getrennt vom Rest der Story UND bieten absolut keinen adäquaten Ersatz für den Blickwinkel der Allgemeinebevölkerung, dass es einfach nicht gut funktioniert.

Jetzt kann man vielleicht argumentieren, dass ich den Film zu fast mit dem Comic vergleiche.
Aber da muss ich halt sagen, wenn man das NICHT machen sollte und wenn der Film sein eigenes Ding sein sollte, dann hätte er definitiv mehr machen sollen, um sich vom Comic abzusetzen. Aber so fast schon verkrampft wie der Film versucht sich von Szene zu Szene des Comics zu handeln, finde ich darf man sich nicht beklagen, wenn diese Vergleiche halt aufkommen.

Wie gesagt, der Film hat seine Qualitäten. Die Kulissen und Kostüme sehen gut aus, viele der Schauspieler machen eine gute bis sehr gute Arbeit und die Snyder-typischen grossen Momente sind alle da.
Aber dem Film scheint einfach die Seele zu fehlen, die nötigen Stücke dazwischen, die dem ganzen Gewicht und Herz geben könnten. Und so muss ich mich halt wirklich fragen: Warum diesen Film schauen, wenn er das gleiche versucht zu erzählen wie der Comic, und der Comic das zehnmal besser macht?

Fazit: Snyder-typisches audiovisuelles Spektakel, aber leider ohne das nötige Gefühl und Interesse für gutes Storytelling.


#13277

Geht mir genau so.
Habe viel gutes über Watchmen gelesen. Als ich ihn dann sah, hat er mich enttäuscht. Wie du schon schriebst ist die Story nicht gut umgesetzt und die Charaktere fand ich auch nicht interessant


#13278

Annabelle

So ein richtiger “Geht so” Film. Annabelle ist zwar keine Vollkatastrophe, aber gut ist er auch nicht.
Mit Conjuring 1 & 2 kann er sich in keinster Weise messen. Als gruselig empfand ich den Film leider auch kaum.


#13279

Interessiert mich irgendwie gar nicht.

Wobei ich den ersten “Conjuring” mag!

Kein überragender, oder in irgendeiner Weise innovativer, aber sympathisch altmodisch und effektiv gemachter Horror, beziehungsweise Gruselfilm!

Den zweiten habe ich noch nicht gesehen.


#13280

Desierto

Harter Überlebenskampf an der mexikanisch-amerikanischen Grenze. Mozart in the Jungle gegen Negan.
Eine Gruppe mexikanischer Flüchtlinge übertritt die Grenze zu den USA, die Rechnung haben sie aber ohne einen schießwütigen Irren und seinen Hut samt Union Jack gemacht.

Schön minimalistisch gehaltener Psychothriller mit durchaus bedrückenden und brutalen Szenen. Die schönen Bilder und dargestellte Ausweglosigkeit lassen einen durchgehend mitfiebern und führen den Film zu einem spannenden Höhepunkt. Das Ende hätte ich mir etwas anders gewünscht.
Sehr gut inszeniert vom Sohn Alfonso Cuarons, Jonas und getragen von den Darstellern Jeffrey Dean Morgan und Gael Garcia Bernal,
Der Film war sicher nicht umsonst für zahlreiche namhafte Preise nominiert, hat durchaus einige gewonnen und kam bei Kritikern weitestgehend gut weg.

Nichts für schwache Nerven, ein bisschen Horror, ein bisschen Psychothrill ein bisschen Survival, aber nicht over the top.

3.5/5


#13281

Würde "Annabelle! auch nicht unbedingt weiterempfehlen.

Den zweiten Conjuring fand ich allerdings sehr gelungen.


#13282

Venom 7/10
Okay, kann mir einer erklären, was an dem Film so schlimm sein soll? Man feiert wirklich jeden Scheiß Blockbuster ab aber ausgerechnet Venom soll plötzlich absolut furchtbar sein? Finden die Kritiker ernsthaft den ganzen Marvel-Rotz besser oder hatte Sony einfach nur kein Geld, um gute Kritiken zu kaufen?
Naja, Story ist ganz nett. Nicht sonderlich komplex aber spricht eine Interessante Thematik an. Die Besiedelung des Weltalls und deren Opfer, die man dafür in Kauf nehmen möchte. Es sind mir keine größeren Logiklücken aufgefallen. Und bei manchen Kritikpunkt frage ich mich, ob die Leute den Film überhaupt gesehen haben oder nebenbei am Handy hingen. Leider arbeitet der Film das Thema nicht weiter gegen Ende aus, sondern konzentriert sich auf einen simplen Gut-gegen-Böse Kampf.
Die Action war tatsächlich auch solide. Ich konnte dem Geschehen meist problemlos folgen und wurde nicht mit nervtötendem Schnittgewitter bombardiert. Die Humor war auch klasse. Gab einig Szene, bei denen die typischen Superhelden-Klischees auf’s Korn genommen wurden. Die Musik war bis auf den Eminem Song belanglos aber das ist jetzt kein zu großer Negativpunkt. Wenn ich tatsächlich einen finden müsste, dann wären es die Effekte. Die Szenen im MRT (bzw. allgemein das mit dem Geräusch, was die Symbiose stört) sahen ziemlich Kacke aus. Und auch die Andeutung eines weiteren Teils fand ich ziemlich unnötig, obwohl ich mir den wahrscheinlich anschauen würde.
Alles in allem: Hört nicht auf die Filmkritiker und schaut ihn euch an. Ist n guter Film.


#13283

X-Men Dark Phoenix:
Ich kann nicht mal im geringsten verstehen, warum die Kritiker den Film so auseinander nehmen. Ich wurde bestens Unterhalten und nicht nur das. Der Film wirkt total anders als die meisten 0815 Marvel Filme von Disney.
Dazu funktioniert der Soundtrack von Hans Zimmer mal wieder richtig gut. Endlich wieder ein Superhelden Film mit geiler Musik.

Wie kann es sein, dass ein Film wie Captain Marvel dagegen richtig gefeiert wird? Der ist ja sowas von Standard Marvel Kost. Offenbar wollen die Leute tatsächlich lieber immer wieder den gleichen Film sehen.

Ich befürchte echt das schlimmste für die Xmen bei Disney.