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Welchen Film habt ihr als letztes gesehen?

Ein bisschen was nachgeholt… ^^

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Hatte gestern Abend spontan Lust,

Mad Max: Fury Road

ein zweites Mal zu schauen.

Die Action ist natürlich vom Feinsten, sowohl stark inszeniert als auch toll choreographiert. Ist für mich mit dem Setting, den Figuren und Fahrzeugen ein bisschen “Borderlands - der Film”, wenn auch ohne den typischen Humor. Der mobile Soundtrack ist da so ein bisschen das Highlight, was da ebenfalls gut dazu passt. :wink:

Die Story ist natürlich sehr banal, aber trotzdem fühlt man sich sehr gut unterhalten und die 2 Std. vergehen wie im Flug. Das liegt auch an Tom Hardy und Charlize Theron, die eine gute Wahl für ihre jeweilige Rolle waren.

Wäre toll, wenn Miller noch den Nachfolger schafft. :slightly_smiling_face:

8/10

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Die Brücke von Arnheim habe ich mir neulich mal wieder angesehen, weil ein Kumpel den noch nicht kannte. Joa, aufwändig, lang, aber irgendwie doch nur “ganz nett”.

In ähnlicher Schiene ging es dann weiter mit Patton, der den Lebensabschnitts des Generals vom ersten Einsatz in Tunesien bis zum Ende des zweiten Weltkriegs abbildet. Ebenfalls sehr lang, aber meiner Meinung nach toll gespielt. Einzig das völlig fehlbesetzte Equipment störte mich etwas, aber es ist eben ein Film aus den späten 60ern/ frühen 70ern, wo noch nicht flugs mit CGI alles ergänzt und korrigiert werden konnte. Insgesamt ein sehenswerter Film, meiner Meinung nach.

Zum ersten Mal habe ich dann auch noch Isle Of Dogs gesehen. Finde zwar Wes Andersons Stil nicht immer angenehm zu gucken (aber das ist sicher so gedacht), aber die Verpackung der Abenteuergeschichte in trister Endzeitindustriehülle hat mir sehr, sehr gefallen und die Performance der Sprecher ebenso.

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Ich bin noch immer nicht über die ersten min hinausgekommen da ich sie unglaublich schlecht finde, wie sie im Wagen miteinander kommunizieren und die Frauen auf der Rückbank irgendein Stuss von sich geben. Ich seh mir zwar auch mal Trash an aber hier ist es wohl so ne Schwelle da er ja gut werden müsste bei den ganzen Reviews etc aber wie geschrieben, letztens im Free TV den Anfang geschaut und es kam nur Langeweile auf und somit „was besseres gemacht“

Nichts davon passiert “in den ersten Minuten”. Hier gibt jemand ganz anderes nur Stuss von sich…

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Ich hab niemanden angegriffen, dann ist es halt bisschen später im Film aber kein Grund so assig zu reagieren da die Szene existiert und ich sie nunmal als die ersten Min empfinde. (viel länger lief der Film auch nicht bis dahin) Man muss sich nicht immer auf ein unwichtiges Detail in nem Post wie ein räudiger Köter stürzen wenn man den Film/Szene kennt :wink:

Klar, kommt natürlich auch darauf an, was du erwartest: Gute Dialoge? Tiefgründigkeit? Dann ist das wirklich nicht der richtige Filme für dich. :sweat_smile: Der Film hat ganz klar ein Ziel (am Ende dann sogar zwei) und arbeitet geradeaus darauf hin, mit dem Fokus auf Action, Action, Action. Der Film erklärt dir auch nichts zur Welt oder wie es dazu kam etc. Man wird da rein geworfen und verfolgt als Zuschauer das Ziel mit.

Nicht in Worten, aber in Bildern. Ich finde es wird sehr gut deutlich was das für eine Welt ist. Alleine die Szene als die War Boys losziehen und davor jeder sein Lenkrad vom Altar nimmt erzählt schon so viel über den Kult.

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Ja, richtig. Nicht mit Worten. Das meinte ich. :slightly_smiling_face:
Genau, da ist die Szene eine sehr treffende.

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Ich find gerade das ist, neben der Action und dem fantastischen Design, auch der Grund warum der Film mindestens der beste seines Jahres war. Da gibt es keine ewige Exposition. Die ganze Mystik der Welt ist einfach klar ohne es lange erklären zu müssen.

Und ich fand’s einfach geil dass da George Miller mit 70 Jahren kommt und einfach mal zeigt wie man nen guten Actionfilm macht. :smiley:

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Werk ohne Autor

Leider nur gut. Hier ist es auch mal wieder: Dieses ominöse Pacing. Der Anfang ist packend, aber sobald der Film aus den beiden deutschen Diktaturen in die BRD wechselt, verliert der Film komplett seinen Fokus.
Dazu ein ständiger Musikteppich, der Emotionen erzeugen soll und Szenen, die zu plakativ verstörend sein sollen.

Sehr hochwertig gefilmt und sehr gut gespielt. Allen voran Sebastian Koch, dessen Figur allerdings unbefriedigend zu Ende erzählt wird.

Außerdem stößt komisch auf, dass hier reelle Personen mitspielen, aber einen fiktiven Namen haben. Joseph Beuys ist in meiner Heimatstadt aufgewachsen und jeder hier hat einen Bezug zu ihm und seiner Kunst. Große Teile seiner Skulpturen und andere Kunst, liegen hier bei uns in Museen. Wenn jemand in einem Film aussieht wie Joseph Beuys, so gekleidet ist und auch so spricht. Dann sollte er auch so heißen.

3 1/2 Sterne von 5.

Jap, jetzt seh ichs auch.

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Eighth Grade

Wow. Der Film hat mich tiefer getroffen, als ich das vorab erwatet hätte. Was ein großartiger Coming of Age Film und was eine großartige Hauptdarstellerin. Ich bin hin und weg.

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Komme frisch aus der OV-Vorstellung Spiderman: Far From Home. Hat mir gefallen! Nicht ganz was ich erwartet hatte, dann trotzdem sehr viel more-of-the-same und dann trotzdem unterhaltsam. Die beiden Post Credit Szenen waren super und mich hat nichtmal der 3D-Schmull genervt. Morgen direkt nochmal! :beanjoy:

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Na toll, jetzt hab ich Bock den zu sehen :joy:

@Zerknautscher same für dich. Kann es nicht abwarten, dass es Montag ist :see_no_evil:

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Eben Spidey geschaut.
Der Film zementiert Holland als besten Peter Parker und mein Gott, wurde ich zwei Stunden prächtig unterhalten.
Der gesamte Cast ist hervorragend- und Zendaya einfach eine tolle MJ. Die Chemie stimmt einfach wahnsinnig gut.
Achja, definitiv bis zum bitteren Ende sitzen bleiben, denn die beiden Szenen machen einen schon richtig heiß auf Phase 4.

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Nur 2 Sterne für “Clueless”?! Das kann ich nicht liken! :beanwat:

Ey, zwei Sterne bedeutet bei mir “quatschfilm aber spaßig”. :stuck_out_tongue: außerdem gabs n like ^^


mit einem wort: Unvorstellbar.
Das überraschende am Film selbst: Er kam mir vor wie eine dreiviertel Stunde, dabei wars knapp eindreiviertel Stunden.

kleiner einblick in den film:

um kurz zu erklären wie der Film abläuft:
Veteranen erzählen ihre Geschichte und währenddessen wird Material gezeigt.
dabei reicht die geschichte der veteranen von anfang bis ende. Damalige situation in england, wie der krieg ausbrach, warum sich alle eingeschrieben haben, der gesellschaftliche druck, die propaganda, die verdichtete ausbildungszeit, die drills, das übersetzen nach frankreich, die zeit in den gräben, das beharken durch artillerie, granaten, stacheldraht, winter, krankheiten, schlachten, anstürme, panzer, die situation mit gefangenen deutschen, der friedensschluss, heimkehr und dann aufnahme bzw. eher abstoßung aus der gesellschaft und arbeitslosigkeit.

Es gibt keine “Handlung”, kein Drama, keine Charaktere und der Regisseur, Peter Jackson, sagt auch nichts. Es ist eine Dokumentation die einen einfach nur plättet.
Das Filmmaterial ist oftmals farblich aufbereitet und von der Laufgeschwindigkeit her auch angepasst.

Ich selbst interessiere mich für den ersten Weltkrieg, allen voran das Podcast von Dan Carlin mit 5 oder 6 teilen zu je 4 Stunden habe ich verschlungen, an der uni war ich schon in seminaren dazu, und und und. Und ich habe dennoch vieles dazugelernt, erfahren.
Und ich habe noch immer Gänsehaut bekommen im Kino.

Was mich besonders mitgenommen hat waren die persönlichen Einblicke der Veteranen, ihre Gefühle, denkweisen und eben die geistige Haltung bezüglich “Krieg”. Einige einstellungen hätte ich so nicht erwartet, aber man kann niemandem vorschreiben wie er zu fühlen hat.

Was ich noch besonders respektiere ist, dass der Film vielen Beschreibungen wie “No man’s Land”, “barbed wire”, den Gräben und vielen anderen Konzepten Bilder gibt. Man sieht die Kraterlandschaften, baumstümpfe, verwundete Soldaten und Körperteile, und eben auch viele Leichen, sowohl von Mensch, als auch von Tier.
Definitiv ein harter Film der durch seine direktheit einfach berührt.

Was ich noch besser finde: Obwohl zu vielen “Konzepten” Bewegtbilder gezeigt werden, reicht es dennoch nicht aus, um sich gewisse andere konzepte vorzustellen. Wie z.B. den ständigen Artilleriebeschuss der stunden- und tagelang anhielt. Man sieht nur einzelne Kanonen feuern, aber nie die Batterie an sich. So erhält man grob gesagt nur einen einzigen kleinen Baustein aus einem Turm von unvorstellbarkeit. Das fand ich sehr gut gelöst von peter jackson.

Wenn man ihn in einem kino in der nähe sehen kann, sollte man es tun.

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