Welches Spiel habt ihr gerade abgeschlossen II

Like a Dragon: Ishin

Ich habe gerade ein bischen das Gefühl ich brauche eine Yakuza-Pause.
Das war aber auch der 11 Titel den ich in den letzten 3 bis 4 Jahren gespielt habe.
Die Geschichte hat mit schon Spaß gemacht und ist nicht uninteressant aber es ist aktuell wirklich das Gameplay das mich ein bischen nervt.
Die Spiele sind halt sehr grindlastig und nicht jede Aufgabe macht wirklich Spaß.
10 mal einer Person Essen bringen oder immer gleich aussehende Extradungeons ermüden doch schnell.
Außer Karaoke fällt mir in dem Teil auch wirklich keine Nebenbeschäfrigung ein die ich gerne gemacht hätte, weder Tanzen noch das Kanonenkugelbaseball.
Ok, der grind ist nicht ganz so extrem wie bei Teil 7, das ist ja schon mal was.
Nettes Spiel aber im Gesamtkontext der Reihe hätte ich das auch auslassen können.

Ich widme mich als nächstes erst mal Edith Finch

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Mein letztes Game war jetzt Legacy of Kain: Soul Reaver, BigBox-Version

Das Spiel hat an sich mir viel Spaß gemacht. Jedoch kann ich die damaligen Tests nicht nachvollziehen. Ich konnte die Story nicht ganz nachvollziehen wieso, weshalb, warum.

Vllt liegt es aber auch das ich den Vorgänger nicht kenne.

Abschließend endet das Game mit einem „to be continue“ was mich schon sehr gestört hat.

Hast du nicht gewusst das du da nur einen Teil von 5 spielst?
Die bauen schon sehr aufeinander auf.

Touhou Luna Nights, hat mich auf den ersten Blick etwas abgeschreckt, weil es für mich etwas nach Anime-Waifu-Fan-Service aussah. War allerdings ein extrem gutes Spiel, dass sich stark an Symphony of the Night orientiert. Ist nicht super lang, hat aber sehr gute Mechaniken, fantastische Musik und die Pixelgrafik spielt in der Oberliga. Kann kaum glauben, dass das Spiel nicht bekannter ist.

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Castlevania Circle of the Moon (GBA)

Mal einen der Mitbegründer des Metroidvania Genres nachgeholt.
Ist eigentlich als Spiel ganz gut gealtert, sieht noch hübsch aus

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und spielt sich ganz gut. Der GBA hat wenig Tasten daher muss man für Spezialfähigkeiten häufig ins Menü und die Rennen Fähigkeit löst man durch 2mal in eine Richtung lenken aus was ungeil ist. Spielt sich auch generell recht steif.

Der Schwierigkeitsgrad ist die Stelle wo das Spiel zum Ende hin etwas kippt. Manche Level und Gegnerplatzierungen zum Ende hin sind schwer, was auch okay ist und auch Bosse werden zum Ende hin kniffliger und sind mal gut und weniger gut designed. Alles okay.

Aber der finale Bosse und die finale alternative Herausforderungsarena setzen dann auf einmal so einen krassen Grind voraus?! Der Endboss hat einfach ultramegaviel Leben und man hat nahezu keine Chance den anzugreifen weil der immer alle paar Sekunden einen Superangriff macht der einem mindestens das halbe Leben wegrupft und währenddessen unangreifbar wird. (und beim Endboss gehen die FPS auf dem GBA in die Knie was auch ganz toll ist)

Die Lösung? Grinden. Gegner killen, leveln und die Drops einsammeln. Gegner haben 1-2% Chancen(Laut wiki) Gegenstände und oder Zauber fallen zu lassen. Manche dieser Zauber sind extrem mächtig.

Ich vermute, dass das Spiel so gedacht ist, dass man vor dem finalen Kampf einmal nochmal durchs Schloss läuft und alles erkundet. Da spawnen dann neue starke, teilweise einzigartige, Gegner mit den starken Drops. Die sind auch teilweise mal stärker als viele Bosse im Spiel.
Aber boah da hat ich keinen Bock drauf. Zum Glück gibts einen Bug, der einem erlaubt auf alle Zauber zuzugreifen.
Mit dem zielsuchenden Zauber war der Boss dann gut machbar und ich konnte mir den Grind ersparen.

Also wenn jemand das nachholen möchte, dann vorm Endboss entweder fett grinden gehen, den Bug nutzen oder sich einfach den Kampf auf Youtube angucken. Spaß macht der nicht.

Würd das Spiel aber nicht unbedingt weiter empfehlen. Es ist zwar abseits vom Finale gut gealtert, aber mittlerweile gibts so viele tolle neue Metroidvanias die sich so viel angenehmer spielen lassen. Glaub die anderen beiden GBA Castlevanias lass ich jetzt auch erstmal liegen.

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Resident Evil 4 Remake

Kurzfassung:
Ein gutes Spiel mit ein paar sehr nervigen Elementen aber ein sehr schlechtes Resident Evil. Würde man den Titel, Namen der Chars ändern und die Kräuter entfernen würde niemand merken dass es ein Resident Evil ist. :eyes:

Langfassung:
Das Gameplay ist gut, nur wäre eine konsistente möglichkeit angriffe abzuwehren oder auszuweichen toll. Nicht mal ausweichen (mit B) mal parieren (mit L1). Das war so sperrig dass ich einfach immer einfach versucht habe wegzulaufen, einfach da das effektiver war, wenn auch nervig da Leon manchmal läuft als wäre er 90.

Gunplay ist aber ein Traum, Ashley war eigentlich nie wirklich nervig, das war im Original noch ganz anders, außer die beiden Male als sie genau in meine Schußbahn gelaufen ist und 2 Headshots kassiert war und dann tot umfiel :ugly:

Was unglaublich genervt hat waren die Stellen wo man jedes mal eine riesenwellen an Gegnern abwehren musste, bevorzugt in 2x3m Zimmern… Ebenso nervig waren gegen ende Spezielle Gegner die Zufällige Schwachpunkte im Körper hatten die man nur mit einem Spezial Visier sehen konnte. In beengten Räumen mit einem Zielfernrohr hantieren ist einfach nur dumm. Was ich auch sehr angenehm fand ist dass man sich immer wieder einen Raketenwerfer, für viel Geld, kaufen kann der Bosse mit einem Hit tötet. Das habe ich bei 2 Bossen in anspruch genommen. Einmal weil mir der Boss nur noch auf den Sack ging und unglaublich viel Magnum Muni gefressen hat ohne zu sterben und beim Endboss weil ich einfach nur noch fertig sein wollte und das Spiel beenden.

Auch nervig war dass heute der Surround Sound nicht funktionieren wollte. Gestern konnte ich vom Sound her genau sagen wo ein Gegner ist, heute habe ich nur noch gehört dass Gegner da sind aber es klang links und rechts exakt gleich. Keine Ahnung was da kaputt war.

Dass man auf der Karte alle Items an denen man vorbei läuft sieht und auch manche Nebenquest Ziele war sehr angenehm und hat den Spielspaß befördert.

Insgesamt würde ich dem Spiel ohne dem Namen Resident Evil wohl eine 8.5 geben, als Resident Evil aber bestenfalls eine 6.5. Das Original RE4 war der Grund warum ich die Reihe bis Teil 7 ignoriert habe und jetzt weiß ich auch wieder warum, es wird den ersten 3 Teilen einfach nicht gerecht ABER das Remake ist an und für sich ein gutes Spiel.

8.5/10 als eigenständiges Spiel

6.5 als Resident Evil Spiel

PS:
Technisch lief das Spiel auf dem PC perfekt. Grafik ist sehr schön, kaum Ladezeiten (wenn man stirbt hatte ich 2-3 Sekunden Ladezeiten, das wars). Der einzige Bug den ich hatte war dass wenn ich gestorben bin mir manchmal Munition oder Heilitems die ich davor verwendet hatte gefehlt haben obwohl ich aber alles neu machen musste was manche Horden Angriffe sehr nervig gemacht hat. Sonst aber keine Bugs die mir aufgefallen wären.

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Rundum sehr solides Metroidvania im Stile von SOTN.
Gameplay tadellos, Schwierigkeitsgrad angemessen fordernd, Musik lieder nicht mehr als
ok. Es gibt nur sehr wenig backtracking, was man je nach Vorlieben positiv oder negativ auslegen kann. Mich hat es jetzt nicht so gestört.
@ProfJackie
Im Netz findet man immer wieder den Kritikpunkt des zu geringen Umfangs, den ich nur so halb teilen kann. 5-6h die man häufig liest sind Quatsch, und beziehen sich wenn dann nur auf die Netto Spielzeit (Ich habe ingame 7h stehen bei 101%, denke mal ich habe alles erkundet). Brutto stehen bei steam gut 12h, was ich für ein Spiel dieser Art vollkommen angemessen finde.
Leider gibt es nach dem Abschluss der Story keinerlei wiederspielwert, kein hard-mode oder was weiß ich, einfach nichts. Das ist schade, gebe trotzdem eine 8/10

so, und jetzt mach ich mich mal an resi 4

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Beim Boss auf dem Screenshot (Camilla) habe ich Circle of the Moon abgebrochen. Der war auch schon overpowered. Hatte aber auch wenig Lust, mich mit diesem Karten-Zaubersystem zu befassen. Und schon gar nicht darauf, Health Potions grinden zu müssen. Wenn der letzte Boss nochmal einen draufsetzt bin ich froh, nicht weitergemacht zu haben.

Die GBA Nachfolger (Harmony of Dissonance, Aria of Sorrow) sind aber beide top. Grafisch deutlich besser, flottere Bewegungen, weit weniger grindlastig. Einfach deutlich näher dran an Symphony of the Night.

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Jo, den Endboss habe ich auch nur durch abusen des quicksave systems gelegt :sweat_smile:
Gerade AoS kann ich auch nur wärmstens empfehlen, für mich das zweitbeste „Castlevania“-Metroidvania (hinter SotN versteht sich)

Hab heute zusammen mit meinem Patienten Resident Evil 4 Remake beendet.
Insgesamt hat das Spiel schon Bock gemacht, nur die Passagen mit Ashley waren wirklich nervig.

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Findest du? Ich fand die fast besser als die ohne, außer die 2x wo sie in die Schussbahn gelaufen und gestorben ist :sweat_smile:

Von den ganzen Spielen shooter mit sidekick ist sie einer der angenehmsten im Remake.

Im original hingegen ging sie mir unglaublich auf den Senkel.

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Ich bin zwar noch bei Kapitel 14 aber ich finde gerade Ashley haben sie als Begleiterin gut hinbekommen, dass sie eben nicht nervt. Auch wenn ich ihr im Eifer des Gefechtes schon 2 mal aus versehen in den Kopf geschossen habe. :smiley:
Da nerven mich eher hier und da immer mal recht unfaire Passagen, wo dir z.b. Gegner ohne Ankündigung im Rücken auf tauchen.
Ich liebe das Spiel und finds sogar noch ein gutes Stück besser als das Dead Space Remake (welches ich auch toll fand) aber hier und da haben mich unfaire Passagen schon abgefuckt. :smiley:

RESI4 Remake (Habe das OG nie gespielt)

War ein sehr spaßiges Abenteur ^^

Schöner Mix aus Story Momenten, „Zombies“ plätten und tollen Boss Fights in einer wirklich sehr hübschen Kulisse.

Nicht wirklich ein Horror Spiel aber ein etwas schauriges Action Spektakel.

8/10 :zombie: 's

Gibt es denn im Remake die Alternative Outfits?

Damals gab es eine schöne Ritterrüstung für Ashley, wodurch sie unverwundbar wurde und auch nicht mehr verschleppt werden konnte. Da sind die Gegner immer unter dem Gewicht zusammengebrochen :slight_smile:

Das weiß ich nicht mehr obs auch andere outfits gab :confused:

Ja, ständig auf die aufpassen hat mich mega genervt^^
Hab aber auch nie das Original gespielt

ja gibt es!

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Ups, verlesen. Hab original statt remake gelesen :sweat_smile:

Was @Burrito85 sagt.

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Nachdem sie es zuletzt nicht geschafft hatte eine Dampfmaschine für ihre Pläne zu verwenden, ist Risky Boots zurück. Dieses mal hat sie es auf eine scheinbar wertlose Öllampe abgesehen und stiehlt diese erfolgreich aus Scuttle Town. Shantae, ihres Zeichen Halb-Dschinni und Beschützerin der Stadt, versucht sie aufzuhalten, scheitert jedoch daran. Aus diesem Grund wird sie erstmal prompt von Bürgermeister der Stadt gefeuert. Pflichtbewusst möchte Shantae Risky Boots trotzdem das Handwerk legen, obwohl ihr Onkel Mimic sie daran die hindern möchte. Die unscheinbare Öllampe ist nämlich nicht ganz ungefährlich. Doch da Risky anscheinend weiß wie diese Lampe funktioniert, ändert Mimic seine Meinung und schickt Shantae auf den Weg drei Magische Siegel zu finden, die benötigt werden, um die Kräfte der Lampe zu entfesseln.

Die Handlung von Shantae könnte 1:1 aus einem Samstag-Nachmittag-Cartoon stammen. Ist halt das typische Gut gegen Böse mit einer Prise Humor und einem gewissen Charme. Simpel, aber es erfüllt seinen Zweck. Nur eine Sache ging mir in der Handlung auf den Keks und auch wenn das an und für sich bei einer Spielereihe wie Shantae keine große Sache ist, es ist mir einfach negativ aufgefallen. Mimic wusste ziemlich genau, dass die Lampe die Möglichkeit hat Shantae ihrer Kräfte zu berauben oder vielleicht sogar ihr den eigenen Willen zu nehmen. Und anstatt ihr dieses Wissen mitzuteilen schweigt der Typ einfach? Ich meine ja, er hat Shantaes Mutter versprochen zu schweigen, aber wie Shantae selbst sagt wusste Risky Boots wahrscheinlich schon von Anfang an alles was sie wissen musste. Wenn die Katze also aus dem Sack ist, warum dann immer noch nichts sagen? Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich die eigene Nichte gerade in Gefahr begibt Opfer dieser Kräfte zu werden und sie mit diesem Wissen vielleicht besser die Situation meistern könnte? Ziemliche Fehlentscheidung wenn ihr mich fragt.


Aber naja so viel zur Handlung. Beim Gameplay gibt es nämlich sehr viel weniger zu meckern. Der erste Teil hatte bereits viel Potential, doch leider auch so einige Schwachpunkte. Das Gameplay konnte ziemlich träge sein, Speicherpunkte wurden zum Teil umständlich platziert und das Schnellreisesystem musste man sich mehr oder weniger erkaufen, was unmöglich ist, wenn man das Spiel nicht zu 100% durchspielt. Im schlimmsten Fall hat diese Mechanik dafür gesorgt, dass das Spiel nur noch nerviger anstatt angenehmer wird. All diese Probleme hat der Nachfolger gefixt.

Wie auch schon der erste Teil ist Risky’s Revenge eine Mischung aus Zelda II: The Adventure of Link und Castlevania. Ausgehend von Scuttle Town reist man durch Sequin Land um die Magischen Siegel zu finden. Auf seinem Weg gilt es einige Platforming-Rätsel zu bestehen und mit verschiedenen Items sowie Shantaes Haarzopf Gegner aus dem Weg zu räumen. Und gerade Shantaes Haare sind ein klarer Indiz für die Castlevania-Inspiration. Wenn man blinzelt könnte man meinen, dass man Simon Belmonts Peitsche in der Hand hält. Mit diesen Waffen schlägt man sich durch die Welt, um letztendlich ein Dungeon zu erreichen. Diese sind im Prinzip wie die Dungeons aus Zelda II, also ein Side-Scroller-Labyrinth mit einem Bosskampf am Ende. Besiegt man diesen erhält man Siegel und es geht weiter zum nächsten Dungeon.

Diese Formel wurde mehr oder weniger vom ersten Teil übernommen, doch hier kommen die zuvor erwähnten Verbesserungen nun besonders zu tragen. Zunächst einmal ist das Gameplay deutlich schneller, da Shantae nun standardmäßig rennt und nicht wie zuvor erst einen Angriff durchführen muss, bevor sie durchstarten kann. Darüber hinaus kann man sich nun schneller in andere Lebewesen transformieren, eine Sache die man häufiger tun muss, da die Transformationen bestimmte Fähigkeiten haben, die man für den Spielfortschritt braucht. Zusätzlich ist die Schnellreisefunktion jetzt deutlich angenehmer, da man nur noch an einer Tintenfisch-Statue anhalten muss, um einen Schnellreisepunkt zu aktivieren, zwischen denen man frei hin und her reisen kann. Durch diese Änderungen ist das Gameplay nun deutlich flotter und es ist einfach sehr viel angenehmer von A nach B zu kommen. Zusätzlich sind Speicherpunkte nun sinnvoller verteilt und auch mehrfach in den Dungeons platziert, sodass man seinen verlorenen Fortschritt schnell wieder aufgeholt hat.

Shantae: Risky’s Revenge spielt sich flott und knackig und kombiniert spaßiges Platforming
mit gut gestalteten Dungeons. Das Problem ist nur, das Ganze ist schneller vorbei als man gucken kann. Das Spiel hat nur 3 Dungeons, wobei einer nicht mal wirklich ein Dungeon sondern eher ein Gegner-Gauntlet ist und Sequin Land ist super winzig. Seht euch dazu einfach mal die Karte an. Man kann diese am Spielanfang kaufen und ihr seht hier wirklich die gesamte Spielwelt.

Sequin Land ist so winzig, es würde in eine Couch-Ritze passen. Und dementsprechend schnell ist man auch mit dem Spiel durch. Ich war in ca. 9 Stunden fertig mit einem 100% Run. Wenn man weiß man tun muss schafft man das auch locker in der Hälfte der Zeit. Dafür ist diese Zeit aber auch wirklich gut. Ich hatte keine längen in diesem Spiel und das Gameplay bockt einfach richtig hart rein, was nicht zuletzt auch an der Technik liegt.


Besonders die Grafik von Risky’s Revenge ist fabelhaft. Es ist mit Sicherheit eines der schönsten 2D Pixel Art-Spiele die ich kenne. Die Spielwelt und alle Sprites sind farbenfroh, detailverliebt und zugegebenermaßen ziemlich freizügig. Der YouTuber Alpharad hat es in seinem Video zu Half Genie Hero ganz gut beschrieben als er sagte:

Das ist auch hier der Fall. Aber ehrlich gesagt sieht man darin auch wie gut die Künstler im Entwicklerteam bei ihrer Arbeit waren. Sobald man das Spiel durchspielt schaltet man den sogenannten Magic Mode frei, bei dem Shantae einen auf Prinzessin Leia in Episode 6 macht. Man kann dadurch ihre Beine sehen und obwohl Shantae ein Pixel-Sprite und somit kantig ist, wirken ihre Körperteile trotzdem rund. Gerade die Oberschenkel sehen halt nicht klötzig, sondern rund aus. Ich finde das ehrlich gesagt beeindruckend wie gut es die Künstler geschafft haben etwas eckiges rund aussehen zu lassen. Was ich jedoch etwas merkwürdig fand ist der Nippel-Blitzer bei einer Transformations-Fähigkeit, die man zum Ende hin erhält. Das Spiel ist USK 6 btw.

Nun genug zur Grafik. Das Spiel kann auch noch bei anderen Punkten glänzen, denn ein weiterer Kritikpunkt, welchen die Entwickler gefixt haben, ist das kleine Sichtfeld. Im Original konnte man nie gut sehen was um einen herum passiert, was öfters mal dafür gesorgt hat, dass man schnustracks in sein Verderben gefallen ist. Die Kamera ist nun weiter zurückgezoomt, heißt man hat mehr Übersicht und wird nicht mehr von irgendwelchen Gefahren überrascht. Auch die Musik ist ordentlich, auch wenn sie einem nicht wirklich im Kopf bleibt.


Unterm Strich hat Risky’s Revenge gute Aufräumarbeit geleistet. Es hat nahezu alle Macken des Vorgängers beseitigt und spielt sich tadellos. Der einzige wirkliche Kritikpunkt an diesem Spiel ist eigentlich nur die Länge. Es müssten min. noch 5 weitere Stunden Kontent in diesem Titel sein. Nichtsdestotrotz hatte ich viel Spaß. Und da ich gerade voll Bock auf 2D-Platformer habe überlege ich gerade auch direkt mit dem Nachfolger weiterzumachen.

Ich vergebe 7,5/10 Lampensiegel an Shantae: Risky’s Revenge.


Edit: Was ich übrigens noch erwähnen sollte, das Spiel ist ziemlich leicht. Besonders wenn man im Spielverlauf ein Item kauft, welches eure Magie regeneriert die ihr für die Verwendung von Items braucht, wird man nahezu unverwundbar. Wer also auf der Suche nach einer Herausforderung ist, wird mit Risky’s Revenge nicht glücklich.

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Ich gehe ja schon seit dem ersten Teil davon aus, dass Mimic eigentlich der große Antagonist der Reihe ist. Der Typ macht zu häufig Dinge, wo man sich fragt, warum niemand ihn mal zur Verantwortung zieht. Der hat ja diverse Male Dinge produziert oder sich mit Sachen beschäftigt, die immer was schlimmes nach sich gezogen haben.