Welches Spiel habt ihr gerade abgeschlossen

Ich fand Aquanox 1 richtig gut und hab den 2. Teil dann recht schnell aufgegeben, weil ich vom Rumlaufen (fand ich unnötig) und den Gesprächen generft war. Das mag auch am Hauptcharakter gelegen haben, ist schon eine Weile her.
Vielleicht werde ich es mal wieder rauskramen.

Genau das Fehlen jener Dinge wurde bei Aquanox 1 von vielen Schleichfahrt Fans bemängelt. Die Immersion, sich in den Unterwasserstädten aufhalten zu können finde ich persönlich aber auch echt gut. Die Navigation durch Aquanox 1 war im Vergleich zu Schleichfahrt einfach dröge, weil die Atmo in dieser Cyberpunk-Scifiwelt dort teilweise etwas zu kurz kam, da man nur in Menüs mit Hintergrund unterwegs war.

Der Hauptcharakter ist leider bis zu Mitte ein naiver Milchbubi ohne Gleichen, das nervt teilweise echt. Aber Amitabs cheesige Sprüche wiegen das alles immer wieder auf, finde ich. :ugly:

Salt & Sanctuary

Ich habe das Spiel komplett mit einem Freund zusammen durchgespielt, was auch ganz gut funktioniert hat, erst hatte ich ein wenig Sorge. Weil man ein gewisses “Sellsword Stone” an einem Sanctuary(ähnlich dem Leuchtfeuer in Dark Souls) opfern muss, dann taucht ein NPC auf und an diesem kann man seinen Kumpel ins Spiel rufen. Doch von diesem Item gibt es im gesamten Spiel nur 3 Stück, aber da man sich von Sanctuary zu Sanctuary teleportieren kann, war es dann kein Problem.

Was aber ein Problem war, dass mein Kumpel, da er nicht der Host war, seine Waffen nicht auf die letzte Stufe hochbringen konnte. Er hat alle Items, die ich bekommen habe, auch immer bekommen, außer die Items die man brauchte um seine Waffe auf die letzte Stufe zu bringen. Nun ja, hat jetzt keine riesigen Unterschied gemacht, aber etwas doof war es schon.

Das Spiel ist quasi Dark Souls in 2D, deswegen war ich auch angefixt und weil man es nun mal im Ko-op spielen kann. Nun ja, aber das Level-System ist gänzlich anders als in Dark Souls, denn es gibt einen Skilltree und da liegt auch ein Problem.
Denn ich zum Beispiel, habe mit dem Dieb angefangen, der mit einem Dolch anfängt, aber damit ich nun den nächst besseren Dolch tragen kann, muss ich den Skill “Assassin Class 1” freischalten, das geht dann hoch bis zu “… Class 5”.
Und das ist nun mal mit jeder Waffengattung so, zur Informationen so hoch wie die Klasse des Skills ist, die man freischalten will, so viele Levelpunkte braucht man dafür auch. Pro Level Up kriegt man einen solchen Punkt, also wenn ich beispielsweise “Assassin Class 4” habe und als nächstes “Assassin Class 5” freischalten will, dauert das schon mal 5 Level Ups + die Skills die dazwischen liegen, also dann ungefähr insgesamt 8 Level Ups.

Worauf ich damit hinaus will, es fällt einem sehr schwer im Spiel nochmal die Waffe zu wechseln, wenn sie einer anderen Klasse angehört. Zwar habe ich noch auf die “Sword Class 3” gewechselt, weil ich halt auf Dexterity gegangen bin und es dort ein Schwert gab, was einen guten Bonus auf Dexterity hatte.
Nun später habe ich dann in einem Wiki gesehen, dass es unter der Klasse Poleaxe noch eine Waffe gab, die einen S Bonus auf Dexterity hat, für die bräuchte ich nun aber “Poleaxe Class 4” und das war dann leider bei 80% des Spiels unmöglich für mich.
Nun ja, im Endeffekt war es kein Deal Breaker, aber etwas genervt war ich schon.

Ich hatte aber sehr viel Spaß mit dem Spiel, die Steuerung funktioniert gut, der Schwierigkeitsgrad ist fordernd. Zudem finde ich es sehr gut, dass die Entwickler sich nicht empirisch an das Prinzip eines Souls-Like gehalten haben, denn es gibt auch wie in einem Jump 'n Run ein paar Geschicklichkeitspassagen(die auf dem Hauptweg, aber nie zu schwer sind) und ein paar Metriodvania Elemente.

Das Spiel versucht auch ähnlich wie Dark Souls 1 eine sehr verbundene Welt vorzuspielen, doch leider versagt es dort etwas, bei den ersten paar Malen dachte ich mir “Ach cool, jetzt sind wir wieder in diesem Gebiet”.
Doch, es ist in diesem Spiel überhaupt nicht nötig, da man sich von Anfang an teleportieren kann und die Gebiete sich auch einem nicht so ins Gehirn brennen, dass man immer sofort wüsste, wo man jetzt genau ist und ob dieser Weg einem jetzt überhaupt irgendeinen Vorteil bringt.

Also zum Schluss nochmal, es ist ein schönes Spiel, es macht Spaß und jeder der Lust hat auf ein Dark Souls in 2D oder einfach schöne 2D Spiele mag sollte hier unbedingt mal reinschauen.

Ich hatte auch über Weihnachten Bock mal wieder den GBA rauszukramen und ein paar Pokemonteile fix durchzuzocken. Leider finde ich dieses Uhrzeiten-Mechaniken eher lästig als cool. Vor allem, wenn sie nicht mehr richtig vom Spiel angewandt werden kann, da die innere Batterie leer ist. Ansonsten ja, gerade die 2. Generation hat auch noch Spaß gemacht, die hatte viele neue Dinge, aber noch nicht zuviel, wie dann zB nach der dritten. Vor allem die Tasche war eine deutliche Verbesserung oder dass man nun züchten konnte. Was damals auch noch in den Kinderschuhen steckte und mir dann auch gereicht hat, waren die Features mit dem Telefon und den Beeren, die da noch vor allem aus Apricocos bestanden. In den dann folgenden Spielen ging es dann gefühlt immer weniger ums reine sammeln und kämpfen und wurde zu ner reinen Beschäftigungsmaßnahme, weil diese Dinge immer stärker ausgebaut wurden. Die Welten an sich aber weiterhin kaum größer wurden sondern nur mit diesem Unsinn voller.

Da ich es irgendwann versaeumt habe, hier weiter meine Games festzuhalten, hier nun einfach eine Zusammenfassung fuer 2018, was ich alles seit meinem letzten Beitrag hier beendet habe in chronologischer Reihenfolge:

God of War (GotY/Platin)
Get Even
Mega Man
Tesla vs. Lovecraft
SteamWorld Dig
Hollow Knight
Framed
Mega Man 2
Wolfenstein II: The New Colossus
Framed 2
Rise of the Tomb Raider
The Surge
Horizon Zero Dawn (Platin)
Thimbleweed Park
Spec Ops: The Line
I, Zombie
Dark Souls Remastered (Platin)
Pankapu
ChromaGun


Unter’m Strich bin ich zufrieden mit meiner Ausbeute. Was kann man noch anmerken…

Einzig bei ChromaGun musste ich mich irgendwann etwas zum Durchspielen zwingen. Coole Kernmechanik, die bei gewissen Fehlern allerdings einen Neustart des Levels noetig macht und Setting (Testkammern und Stimme von aussen) sind nicht allzu spannend kopiert und schnell sagt die Stimme gar nichts mehr und es ist einfach nur Raetsel an Raetsel. Schon eine Klasse hinter Kalibern wie Portal oder Antichamber.

Pankapu dagegen eine positive Ueberraschung. Ein liebevoller und optisch sehr farbenfrohen Plattformer mit Metroidvania-Elementen und sehr nett erzaehlter Geschichte. Endet leider mit einem Cliffhanger, was bei einem kleinen, durch Kickstarer finanzierten Projekt, gelinde gesagt, mutig ist. Ob da noch ein Teil 2 kommt… egal, freuen wuerde es mich! Abgesehen von einzelnen Passagen, die ploetzlich mal stark beim Schwierigkeitsgrad anziehen, ein gutes Spiel, wo ich es nicht bereuen muss, es wegen des Grafikstils gekauft zu haben.

SteamWorld Dig etwas monoton im Ablauf, aber wollte es trotzdem mitnehmen und weiss, dass der 2. Teil eine ganze Ecke besser sein soll. So oder so aber auch der Erstling ne spassige Angelegenheit.

Hollow Knight und Wolfenstein II unterstreichen, was 2017 fuer ein absurd geiles Spielejahr waren. Beides absolute Top-Titel. Ich wuerde so viel mehr Ego-Shooter spielen, waeren sie wie Wolfensten II, spielmechanisch und bei der Kampagne. Selten… ne: Noch nie hatte ich mit einem Ego-Shooter so viel Spass.
Und zu Hollow Knight… alles, was Illyass je dazu gesagt hat. Fantastisches Spiel.

Get Even ein höchst ungewöhnliches Spiel. Es vermischt eine Detektiv-Story, Shooter-Elemente und Horror-Momente mit Entscheidungsmöglichkeiten und einem, wie ich finde, sehr coolen Ende. Schwierig zu beschreiben, aber eines der Spiele, wo ich sagen kann: Wenn man auf ungewöhnliche Genre-Mix Ups steht, lohnt sich ein Blick!

Und Dark Souls bei mir nun das erste Spiel, das ich zweimal platiniert habe. :neutral_face:
Na ja, ist halt Dark Souls. :eddy:


Last but not least:

Dann bliebe noch God of War, die eierlegende Wollmilchsau von 2018. Ich hatte Spaß mit der ersten Trilogie (die 3 Ableger nie gespielt), mitunter großen. Das Ende von Teil 3 stieß mir etwas sauer auf, weil die After Credit-Scene für mich wie ein billiges Hintertürchen wirkte, um ja mit der Franchise und Kratos noch was machen zu können. Ich hätte Kratos’ Tod als Ende akzeptiert, es gibt ohnehin bei großen Reihen zu wenige abgeschlossene Geschichten. Dann kam irgendwann mal die News, man könne sich vorstellen, Kratos auch durch andere Mythologien zu schicken und meine Angst wurde größer und meine Vorfreude eher gering, GoW würde nun den Weg von Assassins Creed gehen.

Dann kam nun vor knapp einem Jahr dieses God of War und es ist für mich nicht nur mit Abstand der beste Teil der Reihe, sondern auch eines der besten Spiele, die ich bis heute gespielt habe. Wenn ich überhaupt etwas ankreiden müsste, wären es die Inventar-Verwaltung (wird ab einer gewissen Anzahl an Verzauberungen für die Rüstung wurde es etwas unübersichtlich) und dass etwas diese ‚‚BOAH!‘‘-Bosskämpfe gefehlt haben. Klar, es gab den Drachen und inszenatorisch waren die Kämpfe gegen Baldur natürlich der Hammer, aber dann gab es eben auch oftmals nur die Trolle, aber Bosse waren ja so ein Punkt, wo in der ersten Trilogie auch Teil 2 merklich einen draufgesetzt hat.

Das optimiert und mir gehen die Kritikpunkte aus. Optisch eine Wucht mit eindrucksvollen Momenten (die erste Begegnung mit der Weltenschlange :beangasm: ), toll als One Shot umgesetzt mit weitestgehend gut kaschierten Ladezeiten und eine großartige Vater-Sohn-Geschichte. Das zweite mal, das für mich ein Spiel das abgeliefert hat, wo mich ‚‚The Last of us‘‘ damals nicht bedingungslos überzeugt hat. Dadurch, dass man jede Sekunde dieses Abenteuers mit Kratos und Atreus erlebt, dass man Kratos schon länger kennt und sie es tatsächlich geschafft haben, aus einer Figur, deren ‚‚Persönlichkeit‘‘ nach ihrem ersten Auftritt nur noch aus Rache bestand, wieder einen richtigen Charakter zu machen, hat mich diese Entwicklung der beiden und die von Kratos selbst ungemein fasziniert und bietet so starke Momente.

Der Griff von Kratos an seinen Arm, als er realisiert, dass er die Chaos-Klingen braucht und der kurze Dialog mit Athene, als er sie sich anlegt.
‚‚Du kannst nicht ändern, was du bist. Du bist und bleibt für alle Zeit ein Monster.‘‘
‚‚Ich weiß. Aber ich bin nicht länger dein Monster.‘‘
Jedes fucking mal Gänsehaut, wenn ich mir die Stelle ansehe

Und der entscheidende Punkt, warum das Spiel bei mir vor Red Dead Redemption 2 landet:
Das Kämpfen hat mir zu jedem Moment unglaublichen Spaß gemacht. Einerseits hat es noch diese brachialen Momente der alten Spiele, aber durch diese Neuausrichtung, die mich in ihrem Mittendrin-Gefühl sehr an Hellblade erinnert hat, reißt es einen mehr mit und fordert auch deutlich mehr. Mir hat es sehr gefallen, dass man nicht wie damals in den meisten Hack’n Slay-Spielen durch die Massen fegt, sondern mitunter sehr genau beobachten muss, welcher Gegner wo steht und was macht, damit man selbst richtig reagiert. Ich habe es auf ‚‚Herausfordernd‘‘ angefangen und musste es irgendwann eine Schwierigkeit nach unten schrauben, weil ich das alles auch erstmal lernen musste. Und dann steht man vor der ersten Walküre und hat immernoch das Gefühl, man sei ein Anfänger. :neutral_face:
Aber einmal in Fleisch und Blut übergegangen, ein paar coole Fähigkeiten und über die Ausrüstung für seinen Spielstil optimiert flutscht es irgendwann dann richtig gut. Da brauchen sie nach meinem Geschmack grundlegend absolut gar nichts ändern, das trägt locker noch 2 Spiele.

Insgesamt eines der rundesten Spiele, die ich je gespielt habe und nach keinem Spiel lechze ich derzeit mehr als nach dem nächsten God of War.

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allein beim lesen jetzt grad,hatte ich schon wieder gänsehaut :sweat_smile:

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Habe kaum noch Zeit zum Zocken, aber war nach den ganzen Schwärmereien von @hypekultur zu Celeste dann doch angefixt und habe es mir vor zwei Wochen gekauft.

Und was soll ich sagen: Bombenspiel. Schöner Schwierigkeitsgrad, immer ganz nah an der Grenze zu „unfair“, aber letztlich doch alles machbar. Wie unfassbar man sich einfach über jede absolvierte Herausforderung freut - so was hatte ich bisher selten.
Der Look gefällt mir sehr, die Story ist zauberhaft und fesselnd, die einzelnen Charaktere sind super schön geschrieben. Auch wenn alles etwas kleiner wirkt, genau das macht den Charme aus.

Über die Musik brauche ich wohl nichts mehr zu sagen. Die träumerischen, fast schon hypnotischen Klänge, ziehen einen in den Bann und lassen mich jedes Mal komplett im Spiel versinken.

Im Januar 2019 bin ich mit dieser Zusammenfassung wahrscheinlich viel zu spät dran :smiley: Aber ich muss dieses Spiel einfach loben!!!

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Die Batterie kann man relativ problemlos selber wechseln, aber Pokémon Silber war bei mir bisher tatsächlich das einzige Spiel, bei dem die Batterie leer war. Die interne Uhr zieht schon heftig Saft.

Etwas, was mich definitiv nervt sind die VMs…
Ich verstehe die Idee zwar, und finde es auch irgendwie cool, dass man ausserhalb des Kampfes Fähigkeiten einsetzen kann, um Hindernisse zu überwinden. Leider ist das so wie ich spiele ein bisschen Mühsam, da ich immer versuche ein Team aufzubauen, mit welchem ich durchs ganze Spiel komme ohne immer wechseln zu müssen… was bedeutet, dass man theoretisch auch alle VMs im Team haben muss. Will nicht immer zum PC rennen müssen, wenn ich einen Zerschneidbaren Busch finde um ein Pokemon mit dem Zerschneider zu finden.
In der ersten Generation ging das noch. Fünf VMs, auf ein Team aus Sechs Pokemon geht in Ordnung. Aber bereits ab der zweiten Generation wurde es dann bereits mühsam. Sieben VMs, dazu noch den “Zertrümmerer” (der keine VM ist, aber trotzdem nötig um überall durchzukommen), davon gleich DREI Wasser-basierende, und eine davon Whirlpool, welche im Kampf nutzlos ist (was leider auch auf viele der VMs zutrifft) und auch nur von wenigen Pokemon gelernt werden kann… da ein Team zusammenzustellen, welches alle unter einen Hut kriegt UND Kämpferisch ausgewogen ist, ist fast unmöglich.
Wenn man wenigstens mal die Anzahl Attacken die ein Pokemon lernen konnte erhöht hätte. Oder die Anzahl Pokemon die man bei sich haben kann… aber mit 6 Pokemon und 4 Attacken wird es schnell unmöglich alles abzudecken.

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Ich sehe gerade im LP die Ton Version von Quiet Man. Das ist ja jetzt noch dümmer als vorher schon. Jetzt fällt erst so richtig auf dass das einfach nichts damit zu tun hat dass der Typ taub ist. Die reden alle ganz normal mit ihm und er versteht sie ja sogar wenn sie von ihm wegschauen. Und er redet selbst auch noch ganz normal. Wenn man nicht schon vorher wüsste dass der Typ taub sein soll würde man das im Spiel einfach nicht merken. :smile:

Dragon Age Origin und Awakening.

Das Spiel macht, trotz seinem Alter, noch viel Spass. Das kommt vllt. auch davon, weil ich das Spiel noch in und auswendig kenne!

Das ist schon bisschen pervers, wie ich mich praktisch unsterblich machen kann, mit den richtigen Skills. :smiley:

Aber die Grafik ist wirklich bzw. die Engine ist wirklich der letzte Dreck. Selbst beim Erscheinungsdatum war die Grafik eher :nun:!
Jetzt bekommt man schon fast Kopfschmerzen bei dem ganzen Braun/Grau-Brei.

Auch merkt man dem Spiel an, dass damals Spiele noch nicht „komplett Erwachsen und ernst“ sein durften. Allein das Blut dass da „realistisch“ rumspritzt. xD

Aber ansonsten packt mich das Spiel immer noch und ein bisschen Lied von Feuer und Eis-Feeling kommt auch rüber.

Die Charaktere gefallen mir auch immer noch und es ist einfach sehr motivierend, wenn du deine Armee aufbaust und Loghain in den Arsch trittst, beim Landthing.

Nur damals war es auch schon EA-Infiziert! Krass wieviele DLC´s es dafür gab. Müstte mit Awaking gut 10 Stück gewesen sein!

Oh, ich weiß noch, wie ich mit einer Bogenschützin mich durchs Hauptspielt durchboxen musste und in Awakening quasi alles allein dank Imba Skill machen konnte :smile:

Von den DLCs waren damals die meisten aber auch eher Mist bzw. komplett irrelevant.

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Würd ich jetzt nicht so sagen! Aber das Preis/Leistungsverhältniss war wirklich die letzte Grötze!

Ja, die haben es etwas schwer :smiley: aber wenn die richtigen Item´s hast, sind die bessere Damagedealer denn Zweihänder oder Magier.
Ich Spiel aber immer Schwert und Schild. Wenn da ein bisschen auf Magier aufpasst, kann dir wenig Schaden machen. :wink:

Und mit Awakening haste Recht. Da wird es wirklich lächerlich, wie stark du da ohne Probleme wirst. xD

Xenoblade Chronicles 2

Puh das war nichts. Wollte es jetzt endlich mal durchspielen und hab jetzt in den letzten Tagen ungefähr das letzte Dritte des Spiels gedaddelt und meine Fresse war das eine Tortur.

Aus der recht offenen Welt wird im letzten Drittel* einfach nur leere öde Gänge in denen man immer auf die selben Gegner trifft. Stundenlang durch tote Gänge gegen gesichtslose Gegner. Zum Ende hin dann auch immer längere Videosequenzen was leider auch eher negativ war da hier ein 0815 Anime Plot abgefeuert wurde.
Und ich bin sogar Anime affin aber das war so ein ausgelutschter Plot und ein Standardverhalten aller beteiligten Charaktere.
Zusätzlich werden im Laufe des Spiels immer wieder Höhepunkte mit furchtbar kitschigen Soundtracks ruinieren die laut über die Dialoge drüberdudeln.

*Anmerkung: Ich empfehle japanische Synchro, in emotionalen Szenen versagen die englischen komplett.
(*Ein Drittel ist viel in so einem großen RPG)

Es hätte geholfen wenn das Kampfsystem gut wäre aber es taugt leider auch nichts. Es gibt eine Phase im Spiel da macht es Spaß, wenn man gerade zum ersten Mal alles freigeschaltet und verstanden hat und anfängt rumzuprobieren wie die System interagieren.
Leider merkt man nach einer Weile das es eigentlich komplett egal ist gegen wen oder was man da kämpft weil man eh immer dasselbe macht. Man nicht wirklich ausweichen, blocken oder reagieren. Man selber macht seine Combos, die Gegner machen ihre Angriffe und irgendwann fällt einer um.
Dazu kommen Frustmomente durch blöde Team KI, komische Gegnerhitboxen(gegner dreht sich und die Hitbox schiebt einen Verbündeten über die Klippe) oder seltsame Aggroreichweiten von Gegnern.
Zusätzlich babbeln die Charaktere bei jedem Angriff, bei menschlichen Gegner machen die Gegner das dann auch noch und man hat den Eindruck das Spiel möchte das man den Ton abschaltet. Gibt hier einen recht lustigen Clip aus dem Anfang des Spiels wo jemand auch etwas fassungslos darüber ist.

Der Schwierigkeitsgrad und das Levelsystem ist irgendwie auch drunter und drüber. Sobald die Gegner ein paar Level drüber sind fängt man an die Gegner andauernd mit Angriffen zu verfehlen was Combos blockiert und den Spielspaß mindert. Ist man selber 5-10 Level drüber halten die Gegner hingegen immer noch ne Menge aus.
Oft trifft man Gegner auf dem Weg zu Bossen die deutlich stärker als der eigentliche Boss sind. Bossbalancing ist auch komisch. Teilweise hab ich mehrere Versuche gebrauchtaber nie was anderes gemacht, es hängt oft einfach davon ab ob der Boss seine starken Angriffe schnell hintereinander macht und man schnell tot ist.
In der Runde in der man es schafft fühlt es sich dann hingegen an als hätte der Boss nichts gemacht weil man den Combobalken nicht für Wiederbelebungen verschwenden musste und ihn ruckzuck umhaut.
Bissl schwer zu erklären aber es fühlt sich echt random an ob der Kampf leicht oder schwer ist.

Die Optik des Spiels ist 50/50. Charaktere und Kreaturen gefallen mir gut. Die offenen Welten eigentlich auch. Seltsam wird es wenn Charaktere sich in realistischen Umgebungen bzw im Closeup dazu befinden. Also in einem Holzhaus zB oder direkt zu Beginn in der Cutszene in der die Protagonisten auf der hässlichen Realfilmwiese neben einem Realfilmbaum stehen.

Design der Charaktere ist ok. Teilweise cool aber sehr viele Animebrüste die einem ins Gesicht gedrückt werden. Je nachdem welche Blades man bekommt(ist an ein RNG System gebunden) stört es mehr weniger.

Sidequests sind trash.

Warum hab ich es überhaupt durchgespielt wenn alles so doof ist?
Das Spiel ist insgesamt immernoch ganz ok und es gibt neben dem Konflikt Plot zwischen den Protagonisten und TeamAntagonist noch das Mysterium um den Weltenbaum bzw das bevorstehende Sterben der Welt.
Da wollte ich gerne wissen wie es aufgelöst wird, Xenoblade 1 hatte es damals ganz cool gemacht.
Werd jetzt hier nicht spoilern aber der Teil der Story hat mir sehr gut gefallen.
Es wird alles schön aufgelöst und es wird sich auch genug Zeit genommen um alles zu erklären.
edit: Es ist vor allem das letzte Dritte das mich so runtergezogen hat. Man denkt man ist am Ende aber dann kommt noch das und das und das und nochmal das und und und. Da könnte man locker 5 Stunden rausschneiden.


Rückblickend finde ich es schade, dass man im Spiel eigentlich nichts spaßiges machen kann ausser der Story zu folgen. Sidequests sind furchtbar (laufe, sammle,töte) und durch Erkunden kann man auch nichts Spannendes entdecken. Kämpfe sind gleich, Rüstungen gibt es nicht so wirklich und Waffen sind auch so ein Sonderfall.

Oh und Nopons (eine Rasse, so kleine Fellkugeln), in XB1 haben sie mich noch überrascht, mit vielen coolen Dialogen, haben sie hier komplett verkorkst. Der Nopon in der eigenen Gruppe nervt und der böse Nopon auf den man trifft funktioniert auch überhaupt gar nicht. Sie sind nur noch ein sehr unpassender comic relief der Teile des Spiels ziemlich ruiniert.


Schon zuviel geschrieben aber das Spiel ist auch so fucking lang. Könnt jetzt noch über einen Haufen unnötiger Systeme und Inventarführung und wasweißich rumnörgeln aber reicht jetzt auch.

Fazit:
Guckt lieber ein LetsPlay. Die Story ist der interessante Teil des Spiels und die Reaktionen des Players zu den oft bescheuerten Situationen sind vermutlich ein Pluspunkt und so spart man sich die langweiligen Kämpfe,

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Witzig. Ähnliche Gedanken hatte ich beim Spielen auch, durchgespielt und für ganz gut befunden hab ichs dann aber trotzdem. Mit der Gruppe hatte das Spiel so ne Art Wohlfühlcharakter.

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Ja das kann ich verstehen. Es ist ja auch definitiv kein Totausfall aber es hat so viele Momente und Elemente wo ich mir an den Kopfe fasse und frage “warum?!!”.
Aber man verbringt so viel Zeit mit den Charakteren, dass man gerne mit ihnen das Abenteuer bis zum Ende bestreiten möchte.
Nia, Dromach, Pandoria, Murag, Mythra&Zeke(die beiden teilweise) und überraschenderweise Poppi mochte ich auch sehr gern. Rex hat zum Ende hin leider sehr abgebaut. Irgendwie hat sich der Charakterlich eher zurück als weiterentwickelt.

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Batman Arkham Knight
Ich kann die Kritik an sich verstehen aber ich muss sagen, ich fand es war definitiv nicht so schlimm wie oft gemacht wird. Die Geschichte war gerade anfangs ziemlich kacke, hatte aber auch ihre wirklich guten Momente. Das Gameplay funktioniert halt und bis auf einmal hatte ich auch keine technischen Probleme. Wenn ich 60€ dafür bezahlt hätte, wäre ich auch pissed gewesen. Da ich aber Spiele grundsätzlich nicht zum Vollpreis kaufe, fand ich das Geld gut investiert.

Habe heute Monster Boy beendet und Platiniert.
War ganz spaßig, aber die Bosskämpfe waren viel zu leicht und die Musik geht einen sehr schnell auf die Nerven.

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Ich kann dir zwar beim Kampfsystem nicht zustimmen, da ich mit diesem im Endgame viel spaß hatte, aber dafür was Rex betrifft.
Man, ging der mir auf den Sack, und zwar eigentlich das ganze Spiel über und nicht erst zum Ende. Das ganze Rumgeheule und Kleinkindergehabe hat mich teilweise ordentlich aggresiv gemacht.

Mit Shulk hatte man im ersten Teil einen in allen Belangen besseren Hauptcharakter (der allerdings auch nicht ganz ohne Schwächen war).

Rise of the Tomb Raider:

Ganz ok, das Spiel. Aber irgendwie auch ein bisschen gar generisch.
Das Spiel hat wirklich rein gar nichts Neues zu bieten. Alles, was es zu bieten hat bieten andere Spiele auch.

Die Story ist so ohne jeglichen Funken Kreativität, dass es schon sehr, sehr faul daher kommt. Lara sucht nach einem Gegenstand, welcher seit Jahrhunderten verschollen ist, der aber magische Eigenschaften hat, welche in den falschen Händen eine Gefahr für die ganze Welt darstellt. Und dieses Artefakt ist irgendwo in der Wildniss verborgen, und geschützt durch einen Stamm von Eingeborenen, welche sich zur Aufgabe gemacht haben, das Ding zu beschützen. Und natürlich gibt es eine Organisation mit ganz, ganz bösen Leuten, welche das Ding haben wollen…

Habt ihr diese Story schonmal gehört? Ja? Denn es ist praktisch jeder Indiana-Jones Film, 3 von 4 "Uncharted"-Spielen und so ziemlich alle generischen Adventure-Filmen und –Spielen die sich auch irgendwie nur ein bisschen an diesen Dingen orientieren.
Die Sache ist nur… im Falle von "Tomb Raider" war man so faul, dass man praktisch vergessen hat die vagen Generalisierungen, die ich oben als Platzhalter reingebaut habe zu ersetzen. All diese Dinge sind und bleiben im Verlauf des Spieles ziemlich genau so vage und undefiniert wie ich es da oben beschrieben habe.

Das gilt auch für die Charaktere. Lara ist einer der wohl langweiligsten Videospielcharaktere seit langem. Sie hat null Persönlichkeit und ich habe nach zwei Spielen mit ihr das Gefühl, man könnte sie mit jedem anderen Charakter der Videospielgeschichte ersetzen und man hätte ein packenderes Abenteuer. Der neuen Lara hat man all die Eigenschaften der alten Lara weggenommen, aber vergessen sie durch etwas zu ersetzen. Darum ist sie praktisch ein weisses Stück Papier… völlig uninteressant.

Das gleiche gilt für die meisten anderen Charaktere. Einer, zwei davon sind ganz ok, aber die meisten scheinen einfach da zu sein, um eine bestimmte Rolle im Plot zu erfüllen, nicht wirklich mehr. Am schlimmsten ist ein bestimmter Charakter, den man zu Beginn mal ganz, ganz kurz kennenlernt, und der dann, beim zweiten Treffen, einen "Twist" über sich Preis gibt. Und ich nenne es "Twist", weil es theoretisch wohl überraschend sein sollte, aber entweder geht es dem Spieler wie mir, und man sieht den Twist von weitem kommen, da der Charakter nämlich so völlig in seine erste Szene reingequetscht wirkt, oder aber der Charakter hinterlässt so wenig Eindruck, dass sich der Spieler zum Zeitpunkt des Twistes fragt: "Moment… wer war das noch?"

Für die Story oder Charaktere würde ich das Spiel also nicht spielen. Dann also wenigstens fürs Gameplay? Nun… wie gesagt, das Gameplay macht auch rein gar nichts Neues. Man klettert, hangelt, rennt, springt, schiesst und schleicht wie im ersten Teil schon, oder wie in allen "Uncharted"-Spielen. Das wärs. Nicht mehr, nicht weniger. Wem das reicht, der kriegt hier einen ganz soliden Titel.

Enttäuschend finde ich in diesem Teil aber auch die Sammelobjekte. Irgendwie scheinen Spiele wie "Rise of the Tomb Raider" vergessen zu haben, wofür Sammelobjekte wie hinterlassene Briefe und Tagebuch-Einträge da sein sollten. Die sollten da sein um entweder den Charakteren welche sie hinterlassen haben mehr Tiefe zu verleihen, oder aber den Orten, in denen man sie findet mehr Kontext zu geben. Die Teile die man aber in "Rise" findet sind… nun, zu etwa 90% nur Wiederholungen von dem, was man eh schon weiss.

Am besten ist das Spiel dann, wenn es sich auf Rätsel konzentriert. Es gibt vereinzelte Räume, in welchen man wirklich etwas nachdenken muss, um herauszufinden, wie man jetzt vorankommen kann. Leider gibt es davon viel, viel zu wenige. Wäre wirklich schön, wenn das Spiel sich mehr darauf konzentriert hätte.

Was es immerhin besser macht als die meisten Spiele dieses Genres sind die Feuergefechte. Nicht, weil es etwas spektakulär Neues gibt, aber immerhin halten sich die Anzahl Gegner pro Gefecht einigermassen in Grenzen und es gibt nicht immer unendlich viele Gegnerwellen. Dafür können die Gegner zum Teil recht austeilen. Und das finde ich immer die beste Variante für die Gefechte. Lieber wenige gefährliche Gegner als viele Schwache.

Wenn ich etwas negativ töne, dann liegt das nicht daran, dass ich das Spiel nicht wirklich mochte. Eigentlich hatte ich ordentlich Spass damit, und werde jetzt auch mal sehen, ob ich alle Collegtables in den Maps finde… einen Unterhaltungswert hat das Spiel sicher. Es ist einfach ärgerlich, dass das Ganze so sehr wie eine Pflichtübung für die Macher wirkt, wo null Kreativität investiert wurde. Nächstesmal mit ein bisschen Mehr Leidenschaft, bitte…

Fazit: Wenn man schonmal ein Action-Adventure gespielt hat, dann kriegt man hier genau das, was man bereits kennt. Nicht weniger. Aber definitiv auch nicht mehr.

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