Welches Spiel habt ihr gerade abgeschlossen

Shantae: Risky’s Revenge - Director’s Cut

Hab ich damals mangels DSi nicht spielen können und war nun in einem Humble Bundle verfügbar, da habe ich mal zugegriffen. Bin echt positiv überrascht. Sehr solide 5-6 Stunden Unterhaltung, bin äußerst angetan von dem Stil und der Musik.
Hab echt Lust auf mehr. Zum Glück ist der 3. Teil in einem anderen Humble Bundle dabei und ein 4. Teil kommt dieses Jahr, wo der Trailer durchaus vielversprechend aussieht (das liebevoll gestaltete Design erinnert stark an Rayman Origins/Legends).

Die alten Teile kann man auch noch gut spielen. Hatte die letztens irgendwann mal alle nachgeholt, sogar den uralten Gameboy Teil. Ist schon ne ganz nette Serie. Auch wenn ich sie ein bisschen zu leicht find und den Soundtrack als nervig empfinde x)

Edit: Bei den alten Teilen würd ich eventuell mit Guide spielen damit man ne bessere Orientierung hat. Ich zumindest wusste manchmal nicht genau wo ich als nächstes hinsollte.

Überlege tatsächlich, ob ich mir noch den ersten Teil irgendwie besorge, nachdem mich der DSi-Teil überraschend* gut unterhalten hat. Hätte sogar noch genug Guthaben für die eShop-Version… mal schauen, vielleicht vor Teil 4, aber erstmal Pirate Curse. ^^

*Wusste zwar um die richtig guten Wertungen damals, aber ist ja trotzdem nicht immer Garant dafür, dass einem ein Spiel gefällt. Wäre sicher ein Kandidat gewesen, hätte ich es Release-nahe gespielt, den ich direkt noch mal durchgespielt hätte im Magic Mode, die sehr gute Spielbarkeit und die eigenen Ideen in einem Hauch Metroidvania machen echt viel aus.

Ach ups hab nicht aufgepasst. Risky´s Revenge ist ja garnicht der neuste. Dann fehlt dir nach Pirate Curse ja nur noch der ganz alte Schinken.
Wobei ich mir nicht sicher bin ob das ne Reihe ist die funktioniert wenn man die rückwärts spielt. Gerade die älteren beiden Spiele sind sich sehr sehr ähnlich.

Final Fantasy X HD-Remaster.

hatte das Spiel damals als es raus kam schon für PS2, aber irgendwie war mir der Sprung als großer Fan von den “klassischen” PS1 FFs zu dem neuen System mit echten 3D Hintergründen und dem allgemein neuen Look damals zu krass. Ich glaube hielt es schon zu Spielbeginn für nicht sehr gut und habe es dann nicht sehr weit gespielt.
Als die HD-Remaster rauskamen hatte ich die Idee mich noch einmal ran zu wagen, jetzt hab ichs endlich gemacht und ich denke: Was war ich damals für ein engstirniger Typ? Das Spiel gehört nun zu meinen top 3 FFs und bis auf den ein oder anderen cheesy Moment (die Lagunen Szene in Macalania… sorry das war mir einfach zu viel Zuckerguss :D) ein grandioses Spiel!
Im Moment versuche ich mich an X-2, das dem ganzen ja auch als Remaster beiliegt. und ich VERSUCHE es wirklich gut zu finden. Aber bisher ist es einfach alles so albern, ich weiß nicht ob ich da noch die Kurve kriege…

Dark souls 3

57:13 standen aufm zähler.
War jeden cent wert das Spiel.

Jaaaa, X-2 ist wirklich recht kacke, im Bezug auf das ganze Design und auch viele andere Punkte sind nervig.
Das Spiel hat eine ganze Reihe netter und origineller Elemente wenn es ums Gameplay geht, aber die Verpackung ist leider schon ein verdammt grosser Dealbreaker für viele.

Baphomet’s Fluch: Director’s Cut
"Paris im Herbst. Die letzten Monate des Jahres und das Ende des Jahrtausends. Die Stadt ist für mich mit vielen Erinnerungen verbunden. Erinnerungen an Cafés, an Musik, an Liebe… und an tot."​

Eines der wohl bekanntesten Intros der Adventure-Szene. Dieses nehmen wir und streichen es. Denn in Baphomet’s Fluch: Director’s Cut, im englischen “Broken Sword - Shadow of the Templars - The Director’s Cut”, entfällt dieses Intro und wird durch die Vorgeschichte der französische Journalistin Nicole Collard ersetzt. Ist zwar Schade, aber die dadurch hinzugekommenen Spielabschnitte, in denen man in die Rolle von Nico schlüpft, sind durchaus ein toller Mehrwert, da diese Abschnitte im Original nur durch einen kurzen Dialog zwischen dem Hauptcharakter George Stobbart und Nico wiedergegeben wurde.

Baphomet’s Fluch 1 & 2 gehören zu meinen Lieblings-Adventures, und so habe ich sie bereits mehrfach gespielt (die Originalversionen). Wenn man sich für Adventures interessiert, dann sollte man zumindest diese beiden Teile der Reihe gespielt haben. Bei GOG liegt dem Director’s Cut (Teil 1) und der Remastered (Teile 2) zusätzlich die Originalversionen in englischer Sprache bei.

Ich habe mir nach dem glorreichen Hitman - Episode 1 (Paris) mit Etienne selbiges Spiel geholt und es macht schon richtig Laune da verschiedene Wege zu gehen und Dinge auszuprobieren. Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob ich mir für den Preis noch die weiteren Kapitel holen werde, da ich insgesamt 60 Öcken für die paar Episoden doch recht teuer finde. Der Episode 2, die ja wohl auch etwas umfangreicher als 1 ist, werde ich aber wohl noch eine Chance geben, zumal der Wiederspielwert ziemlich hoch ist.

Bravely Default

Hab das Spiel schon eine ganze Weile und hab das Spiel, dann nach einer bestimmten Stelle liegen lassen. Ich war etwas geschockt, dass Kapitel 6 dann fast dasselbe nochmal abgezogen wurde. Ich frag mich ob es noch ein Kapitel 7 gegeben hätte, wäre ich nicht in Kapitel 6 schon fertig geworden. Die Idee dahinter ist schon ziemlich cool gewesen, aber man, man man…diese Umsetzung ist echt nicht gut. Insgesamt jedoch ein sehr schönes JRPG, dass recht klassisch ist, aber im Kampsystem echt nochmal einen coolen Kniff gefunden hat. Die Charaktere und die Welt sind sehr schön gestaltet.
Das Ende hat mir dann doch gut gefallen, auch wenn Kapitel 5 und 6 echt ein Schock sind.

Ha ha ha Kapitel 6, du darfst das gleiche nochmal 2 mal machen wenn du das wahre Ende sehen willst.

Firewatch:
Echt nettes Game.
Also… wenn man die Art Spiel „Game“ bezeichnen will.
Wie viele der kleineren Videospiele die heutzutage rauskommen ist das Spiel weniger ein wirkliches Videospiel als eine Art Erzählung durch die man digital durchläuft. Was Gameplay angeht ist fast nichts vorhanden, man steuert einfach einen Charakter durch eine lineare Erzählung. Anderes Beispiele hierfür wäre wohl „Stanley Parabel“. Versteht dies aber keinesfalls als Negativpunkt. Ich mag solche Dinger für zwischendurch und diese Spiele haben durchaus ihre Stärken.
„Firewatch“es Stärke liegt ganz klar im Bereich der Charaktere. Die Gespräche zwischen den beiden Protagonisten (von welchen der eine der Spieler selber ist) sind extrem gut geschrieben und die beiden Personen haben eine richtig gute Chemie zwischen sich, welche sich glaubwürdig entwickelt.
Dies hilft auch im Aufbau der Atmosphäre. Das Spiel hat eine wirklich sehr nette Stimmung, in welche man so richtig versinken kann. Mein Ratschlag für das durchspielen ist hierbei, gleich zu Beginn in den Optionen die Ortsmarkierung im Menü auszuschalten. Dadurch hat man keine Immersionsbrechenden Elemente auf der Karte, und man kriegt ausserdem etwas mehr „Gameplay“, weil man sich dann die Wege selber suchen muss und die Werkzeuge wie Karte und Kompass auch wirklich realistisch einsetzen muss. Ausserdem lernt man so den Park und die Umgebung einfach besser kennen, als wenn man einfach nur einem Pfeil folgt.
Als zwei negative Punkte würde ich hier wohl anmerken, dass die Grafik nicht gerade die tollste ist. Das Gesammtbild sieht zwar nett aus, aber sobald man ein bisschen genauer hinschaut fällt alles recht schnell auseinander und man erkennt verwaschene Texturen und zum Teil unsauber in die Landschaft gesetzte grafische Elemente.
Ein zweiter Punkt der wohl manchen Leuten etwas negativ auffallen dürfte ist die Tatsache, dass das Ende etwas schwach daher kommt. Damit meine ich vor allem die Aufklärung im Bezug auf den Haupt „Plot“. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass dieser sich langfristig als Stärke des Spieles entpuppen wird, da er den Fokus des Spieles, im Nachhinen auf andere Dinge legt als man ursprünglich dachte, welche eventuell einen höheren Wiederspielwert geben als wenn sich das ganze etwas „spektakulärer“ abgerundet hätte… aber unmittelbar nach dem ersten Durspielen wirkt es ein bisschen Arm an finalem Höhepunkt.
Trotzdem sind die positiven Aspekte des Spieles in meinen Augen bei weitem grösser als die negativen. Die Erzählung und die Protagonisten, sowie die Atmosphäre machen das Spiel für mich durchaus zu einer Empfehlung. Es ist sehr kurz, aber ich denke, dass dies bei dieser Art von Spiel durchaus ein Vorteil ist, da der Plot dann bei weitem fokussierter sein kann.
Trophäensammler oder Achievementjäger können dieses Game aber ignorieren… es hat gerade mal fünf Achievements, und alle davon sind erhält man, wenn man ein Kapitel der Hauptstory abschliesst. Dies ist kein wirklicher Kritipunkt an das Spiel, aber ich will trotzdem erwähnen: Dann lasst die Achievements doch gleich ganz weg. Ehrlich, ich bin einfach nur erstaunt, wie sinnlos das hier ist. Naja, immer noch besser, als künstlich Sammelobjekte reinzupacken, nur damit man ein 100%-Complete Ding machen kann…

Fazit: Tolles Spiel mit guter Atmosphäre und netten Charakteren. Kann man gut mal für ein Paar Stunden drin versinken.

Dark Souls 3

Nach fast 50 Stunden hab icks dann auch mal durch gespielt.:grinning:
Gutes Spiel!

Uncharted 1

Dachte immer die Spiele wären nichts für mich, auch wenn alle sagen man muss die Reihe gespielt haben.
Habe mich getäuscht. Schon der erste Teil hat mich in seinen Bann gezogen und seit dem komme ich nicht mehr von der Konsole weg.

Doom

Die Bosse sind hart, der rest so meh. Oldscool shooter eben.

The Legend of Zelda

Jeder Gamer hat wohl seine Lücken in der persönlichen Gaming-Historie. Einige davon nimmt man hin, weil man merkt, dass ohnehin niemals alles gespielt werden kann, was es verdient hat, andere will man definitiv nachholen. Als großer Zelda-Fan habe ich es immer bereut, dass mir die NES-Teile fehlen (altersbedingt an mir vorbeigegangen damals, hab auch den SNES nur gerade so noch miterlebt). Bei den Multiplayer- und CDi-Spielen kann ich guten Gewissens damit leben, dass mir diese fehlen, aber alles andere will ich gespielt haben und so hole ich endlich mal die NES-Teile nach.


Werde den Teil wohl nicht noch mal spielen, aber war eine interessante Reise durch ein Spiel, was ja als Wegbereiter eines ganzen Genres gilt. War interessant zu sehen, wie viele Elemente und Schemata dort angefangen haben und sich bis in heutige Zeldas ziehen, wo aber auch überraschende Unterschiede liegen.

Warum ich es dennoch nicht noch mal spielen würde: Man merkt schon, dass es 30 Jahre alt. Ich habe 3 Anläufe gebraucht, um mich an das Kämpfen irgendwie zu gewöhnen, denn es fühlt sich schon arg klobig an, dass man nur mit einer sehr kurzen Stichattacke mit dem Schwert angreifen kann. Immerhin war Nintendo damals schon sehr clever, hat das wohl gemerkt und konnte ausgeglichen werden mit der Strahlenattacke, die man diesmal von Anfang an verfügbar hat bei vollen Herzen.

Rätsel beschränken sich fast ausschließlich auf Wände, die mit Bomben freigelegt werden, die man NICHT erkennen kann. Keine Ahnung, ob richtige Rätsel technisch damals nicht möglich gewesen wären oder ob es sie in der bekannten Zelda-Qualität einfach noch nicht gab. Da man selbst nach 2 Upgrades maximal 16 Bomben mitführen kann, ist das gerade in Dungeons, wo man solche Wege finden MUSS, um weiterzukommen, nicht allzu schön.
Die Abstinenz von Rätseln führt dazu, dass eben mehr das Kämpfen im Vordergrund steht und so ab Dungeon 6 wurde es stellenweise echt ein ziemlicher Abfuck. Teilweise durch einzelne Gegner, vor allem aber durch die Masse, hier und da gekrönt durch dunkle Räume mit Hindernissen, die man nicht sieht. Und gerade die nervigsten Gegner können nur mit dem Schwert bzw. der Strahlenattacke besiegt werden, also darf man in der Hektik nicht getroffen werden. Gegen Ende sind aber auch immer wieder 2-3 ‘Energiebälle’(?) in Räumen, die keinen Schaden anrichten, aber den Einsatz des Schwertes kurz blockieren und die einen ziemlich gnadenlos verfolgen. Hat bei mir stellenweise für Panik wie bei Bullet Hell-Spielen gesorgt. (Und ich hasse Bullet Hell-Spiele, weil ich brutal schlecht bin. xD)

Die ersten 5 Dungeons und diese zu finden war, als ich drin war, echt kein Problem. Ab Dungeon 6 habe ich sporadisch dann doch zum Speichern des Wii U-Emulators gegriffen und für den letzten Dungeon habe ich direkt nen Guide benutzt, weil bis dahin der Punkt erreicht war, wo ich gesagt habe: Jetzt ist der Punkt erreicht!
Ich dachte mir halt: ‘‘Okay, es passiert nichts außer Kämpfen, es gibt keine interessanten Rätsel, ich müsste die ganze Zeit nur Wände mit Bomben prüfen und eben immer wieder kämpfen. Ich verpasse absolut nichts, wenn ich jetzt mit Guide direkt zum Endkampf gehe und mir einige Qualen weniger antue.’’

Aus historischer Sicht ein sicher auch heute noch interessantes Spiel, aber wenn man damit nicht aufgewachsen ist, muss man schon eine gewisse Hürde überwinden bei der Spielbarkeit* und dass es eben gegen Ende schwerer wird als alles, was man aus anderen Zelda-Spielen kennt. Gut, mir fehlt noch Zelda 2, was ich mir dieses Jahr definitiv auch noch vorknöpfe und sackschwer sein soll. Wohoo? ^^’’

*Umso bemerkenswerter: A Link to the Past ist rund 20 Jahre später praktisch noch genauso gut spielbar wie damals und in nahezu allen Belangen zeitlos. Der Schritt von Zelda 1 zu ALttP ist auf jedenfalls immens, wo ich Nintendo nachträglich nur Respekt zollen kann, die richtigen Schlüsse aus Zelda 1 und 2 gezogen zu haben, um dann zweifelsohne ein Meisterwerk abzuliefern.

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Oha, dann herzliches Beileid :smiley: Ich habe letztes Jahr auch - das erste mal nach 25 Jahren oder so - wieder mal den ersten Zelda Teil gespielt und gebe dir bei vielem Recht. Bei mir schwang natürlich noch eine gehörige Portion Nostalgie mit, was das Spiel für mich wohl besser gemacht hat, als es heutzutage ist.

Mit Teil 2 wirst du wohl keine richtige Freude haben. Den habe ich seit damals nicht mehr gespielt und auch früher nur mit großen Mühen und eigentlich gegen meinen Willen durchgespielt. Aber wer weiß, vielleicht tue ich mir das auch noch mal an, der alten Zeiten zuliebe.

Ich hab zwar nur ein LetsPlay von Teil 2 gesehen aber ich habe den Eindruck bekommen, wenn man weiß was man machen muss bzw man mit einem Guide spielt ist es echt ganz cool.
Ansonsten viel zu kryptisch.
Allerdings ein super Titel für ein Remake.

Btw das GameGrumps LetsPlay hab ich gesehen, war eins von den guten.

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Danke, aber muss ich jetzt durch, um endlich sagen zu können, jedes Zelda (mit oben genannten minimalen Einschränkungen) gespielt zu haben. xD

Da ja hinlänglich bekannt ist, dass es mit Abstand der Exot unter den Zelda-Spielen ist, gehe ich möglichst mit gar keinen Erwartungen ran. Zelda 1 hat sich ja automatisch etwas im Vergleich mit seinen 2D-Nachfolgern stellen müssen, der Vergleich fällt bei Zelda 2 weg. Und gibt ja inzwischen schöne Guides, falls mal gar nichts geht.

Bin durchaus gespannt, wie es auf mich wirkt.

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Würde mich sehr freuen, wenn du deine Gedanken dann hier mit uns teilst. Ich bin gespannt.