Welches Spiel habt ihr gerade abgeschlossen

Das „Ratched & Clank“ Remake für die PS4 ist auch sehr gelungen!

Zocke ich gerade wieder! :slight_smile:

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Tomb Raider (2013)

Ich finde das Spiel macht alles gut, aber nichts sehr gut. Ich werde auch die Nachfolger spielen. Wenn die ähnlich sind, ist es ok, denn die Grundformel funktioniert. Allerdings wünsche ich mir noch Verbesserungen in den Details. Und abwechslungsreichere Handlungsorte. Die einzigen Farben, die man in Tomb Raider sieht, sind dunkelgrau, grau, hellgrau, dunkelgrün und blutrot. Das sorgte für eine düstere Atmosphäre, man sieht sich daran aber schnell satt.

Und wenn der Fokus etwas mehr auf Story und Rätsel und etwas weniger auf Geballer liegen könnte, wär auch nice.

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Der nächste Teil bietet dir dann mit weiß, hellgrau und hellblau die gewünschte andere Farbpalette :beanjoy:

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Gerade Ender Lilies zu 100% abgeschlossen, nach ca. 20h.
Hat mir außerordentlich gut gefallen. Hat einfach alles was zu einem vollwertigen Metroidvania dazugehört, inklusive sehr schönem Soundtrack.
Lieblingstrack, weil er mich stark an Metroid erinnert, auf jeden Fall:

Gehört schon irgendwie in die Top5 meiner bisher gespielten Metroidvanias rein würde ich sagen, daher 9/10

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Hab heute Ghostrunner, dank PS Now, abgeschlossen.

Hat mir sehr gefallen das Spiel, wenn man es beschreiben müsste, quasi eine Mischung aus Hotline Miami, Mirrors Edge und Katana Zero.

Spielt sich halt äußerst schnell und ist auch gut fordernd. Soweit ich weiß, kommt ja schon ein DLC und ein zweiter Teil ist glaub ich auch in Arbeit, hab ich auf jeden Fall Bock drauf.

Einzig schade fand ich, dass man 4 Spezialfähigkeiten bekommen hat, aber immer nur eine davon nutzen konnte und außerdem alle außer einer Fähigkeiten doch ziemlich ähnlich waren.

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Hab eben Halo 3 abgeschlossen. Tatsächlich einer der Teile, wo ich die Kampagne schon ewig nicht mehr gespielt habe.

Das letzte mal müsste 2008 gewesen sein, als ich das Brett mit meinem Kumpel auf legendär durchgezockt habe. Von der Story hatte ich nur noch die grobe Rahmenhandlung und paar unvergessene Szenen im Gedächtnis, aber man, es hat nix von seinem Glanz eingebüßt.

Die Story ist immernoch so brettgeil, wie damals. Warum ich das Spiel so lange nicht mehr gezockt habe, ist mir ein Rätsel. Vermutlich wegen Reach ^^

Die Vorfreude auf Infinite geht in die nächste Runde. Die Tage wird dann wohl mit ODST weitergemacht :smiley:

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So nach knapp 50 Stunden bin ich jetzt auch mit Mass Effect 3 fertig.
Hab das damals nach Mass Effect 2 gar nicht mehr angefasst.
Und was soll ich sagen, ich bin zwiegespalten.
Hätte ich nach der Hälfte des Spiels ein Fazit gezogen, wäre es vermutlich ganz oben in meinem Ranking gelandet.

Das Spiel ist vom Start weg eigentlich das Spiel, das Mass Effect 2 immer sein hätte sollen.
Es gibt verschiedene Waffen mit eigenen Upgrades, wird aber nicht damit erschlagen.
Die Talentbäume sind wieder viel ausgedehnter und haben mehr Einfluss auf den Spielstil, gleichzeitig sind Fähigkeiten auch viel mächtiger und das neuen Combo-system macht auch die Action viel viel dynamischer.
Die Kämpfe machen von der ersten Mission an einfach mehr Spass als bei ME2.
Ich konnte auch wieder auf Hardcore Schwierigkeit stellen ohne dass die Kämpfe sich ewig in die Länge ziehen.
Und man kann endlich Laufen ohne Seemannsgang von der schwankenden Kamera zu bekommen :beanpoggers:.

Die neue Engine bringt noch mal ein deutliches Upgrade, ausser den Gesichtern und Animationen die schon sehr nach dem Andromeda Debakel aussehen, aber grade was die Umgebungen angeht.
Die sehen nicht nur unglaublich gut aus, sondern sind auch um einiges weitläufiger. Man fühlt sich nicht mehr wie im Schlauch gefangen. Die Level sind zwar immer noch extrem linear, aber es wird zumindest geschickt kaschiert.

Grade die Hauptmissionen sind diesmal auch toll inszeniert und haben alle ihre eigene kleine abgeschlossene Geschichte. Das geht alles zurück auf die Lore und das Worldbuilding die im ersten Teil betrieben wurde und gibt diesen Völkern und Charakteren jeweils einen schönen Abschluss. Zumindest den Interessanten wie Tali, Wrex, Garrus und Mordin. Bioware konnte es nämlich wieder nicht lassen und schiebt mir mit James Vega erneut einen super nervigen Menschen unter, als ob Kaiden/Ashley, Jacob und Miranda nicht schon die langweiligsten Charaktere gewesen sind.

Dafür finde ich die Struktur des Spiels im Grunde perfekt gedacht.
Man ist unter Zeitdruck, also sind nicht alle Nebenmissionen immer verfügbar. Leider ist das nicht konsequent genug umgesetzt und man findet sich als Gaming-Perfektionist der dann auch alles vom Spiel sehen will in einer blöden Lage:
Entweder man sucht sich einen Guide und tuckert dann gemütlich durchs All während die Reaper eigentlich die gute alte Erde abernten und alles Leben wie wir es kennen vernichten.
Oder man gibt Gas und verpasst interessante Inhalte.

Speziell die ehemaligen Teammitglieder bekommen oft eine längere Mission in der sie noch mal glänzen können, die aber dem Hauptplot eigentlich im Wege steht.
In diesem wird so gut wie alles was im zweiten Teil noch geretconned wurde, wieder neu geretconned und Cerberus wieder zu einem Hauptgegenspieler, die Reaper stehen wie Ritter der Kokusnuss plötzlich aus dem Nichts vor der Tür und ausserdem taucht auf einmal ein Protheanerarchiv auf dem Mars auf weil…Gründe.
Am Anfang kann ich solche Sachen noch durchwinken

Irgendwo zwischen Rannoch und Thessia kommt aber dann die Geschichte ins straucheln. So als ob die Schreiber nicht mehr genau wüssten wie sie das Ding jetzt zu Ende bringen sollen und dann auch irgendwie keine Lust mehr hatten.
Die Storywendungen werden von Mission zu Mission dümmer, die Dialoge schlechter und selbst die Levels werden zum Ende hin immer langweiliger. Die letzte Mission wirkt dann schon fast Lieblos. Über Kai Leng will ich gar nicht reden.

Und was mir dann als Finale präsentiert wird macht einfach hinten und vorne keinen Sinn.
Ich glaube sogar das erweiterte Ende ist noch ein Stück dämlicher als die Originale Variante sowieso schon war.
Nicht nur, dass ich mich das ganze Spiel gefragt habe was es mit diesem komischen Kind auf Sicht hat, oder was mir die Galactic Readyness bringt oder wie sich meine Entscheidungen auswirken, nämlich gar nicht(s). Nein jetzt will mir das Spiel auch noch weiß machen, dass ich mich sinnloserweise durch das ganze Kriegsgebiet mit ewig nachspawnenden Gegnern gequält habe, während die Normandy mich auch einfach beim Teleporter (Wieso existiert der überhaupt :cluelesseddy:) absetzen hätte können.

Die DLCs sind dafür durchgehend gut und auch richtig lang teilweise, fügen sich aber auch nicht wirklich nahtlos ins Hauptspiel ein. Omega bietet mehr Shootergameplay, Leviathan bietet mehr Lore und Citadel gibt den Squad-Mates mehr Persönlichkeit und auch einen bessern Abschied als im Hauptspiel. Dafür ist die Citadel Mission auch tonal recht weit weg vom Rest.

Im Endeffekt wärden Mass Effect 1 und die erste Hälfte vom Mass Effct 3 alleine genommen ein toller Anfang und Mittelteil einer Trilogie. Mit einem durchdachten finalen Spiel könnte es sowas wie ein Herr der Ringe für Computerspiele sein. So aber ist es nur eine sehr gute Reihe mit groben Abzügen in der B-Note.

Hatte letztens noch Infamous durchgespielt. War an sich auch ganz lustig, aber die Nebenmissionen waren echt ein Witz. Immer nur die gleichen aufgaben immer und immer wieder, war doch sehr ermüdend. Steuerung ist mittlerweile auch mehr als hakelig, da ist man deutlich besseres gewohnt. War aber mit knapp 15 Sunden vollkommen in Ordnung.

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Das erste Infamous war echt nicht so prickelnd bis auf die Story.
Infamous 2 und Second Son hab ich dagegen sehr gerne gespielt.

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Die Teile sind bisher alle an mir vorbei gegangen…Infamous Second Son ist ja in der PS Plus Collection für PS5 enthalten und das werde ich definitiv noch nachholen irgendwann.

Ich habe noch gar nicht alle Halo Teile gespielt und wollte das jetzt nachholen. Habe mit Reach angefangen weil es vor Combat Evolved spielen soll und nach so 2/3 ist meine Motivation weiterzuspielen irgendwie flöten gegangen. Sind die Kampagnen der anderen Teile besser?

Fand die Kampagnen von Teil 2 und 3 am stärksten.

Reach hätte ich erst danach gespielt, weil man sich dann erst über die Tragweite der Geschehnisse auf Reach bewusst wird.

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Gestern mal wieder das „Ratched & Clank“ Remake, dieses mal auf Schwer.

Hat wieder solchen Bock gemacht das ich mir demnächst auch mal den Herausforderungsmodus geben werde! :slight_smile:

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Gerade aus Versehen Bloodstained: Ritual of the Night durchgespielt. Will nichts spoilern, aber habe erkundet, einen Boss getötet und dann war’s einfach vorbei. Schon klar, dass das nur ein Bad Ending war und ich neuladen und weiterspielen werde, aber für heute reicht’s erstmal.

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Du alter Speedrunner!

ja ist ähnlich wie in Symphony of the night!

So gings mir auch, danach hatte ich aber keinen Bock mehr :sweat_smile:

Die Tage Ni no Kuni Remaster und den Director’s Cut von Ghost of Tsushima beendet.

Hatte mit beiden sehr viel Spaß, mit Ni no Kuni jetzt das zweite Mal.

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Ich hatte zwar eigentlich den Plan, es gestern Abend abzuschließen, war dann aber gestern Abend zu müde dazu. So ist es dann heute passiert. Trotzdem war es super. Ich würde sagen bisher ist es sogar mein liebstes Metroid.

In dem Spiel landet man auf dem Planeten SR388, die Heimat der Metroids, um diese auszuschalten. Man schlägt sich dazu durch das tiefe Tunnelsystem des Planeten, welches auch die Chozo genutzt haben, um so manch ein Bauwerk zu errichten.

Das Spiel ist in mehrere Areale unterteilt. Dort mus man alle Metroids besiegen, um ein neues Gebiet betreten zu können. In typischer Metroid-Manier erhält man im Spielverlauf weitere Fähigkeiten, durch die man immer stärker wird und weitere versteckte Upgrades freilegen kann.

Was mir hier besonders gefallen hat ist der gewisse Spagat zwischen Linearität und Erkundungsfreiraum, den das Spiel liefert. Während der gesamte Fortschritt von Areal zu Areal recht linear ist, sind die einzelnen Gebiete recht groß und verwinkelt mit mehreren Abzweigungen, den man folgen kann. Gefiehl mir so eigentlich ganz gut. Ist nicht zu überfordernd, gleichzeitig aber auch nicht langweilig.

Insgesamt würde ich 8/10 Punkte geben.

PS: Ehrlich gesagt weiß ich grad noch nicht, ob ich für das Spiel eine richtige Review schreibe. Ich find das bei Metroid irgendwie immer schwer umzusetzen. Allerdings habe ich quasi meinen gesamten Playthrough aufgenommen und irgendwas will ich damit machen.

Ich überlege gerade auch das auf YouTube hochzuladen. Kann mir jemand da ein Schnittprogramm empfehlen? Muss auch nicht das krasseste vom krassen sein, hauptsache ein Programm, mit dem man Videoschnitt machen kann. Und ganz wichtig, dass sollte kein Online-Tool sein, denn 206 GB Video-Material lädt man (oder zumindest ich mit meiner Bambus-Leitung) nicht mal einfach so hoch. :sweat_smile:

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Deadly Premonition 2 … was habe ich gefeiert, dass es kommt. Ich wollte es haben und ich wollte, dass es gut wird, nicht das beste Spiel aller Zeiten, aber … so wie früher. Und … naja, seien wir ehrlich, ich bin ein wenig enttäuscht. Wieso wird dieser ellenlange Rant erläutern. :lumumba:

Eigentlich macht Deadly Premonition 2 – a blessing in disguise vieles sehr ähnlich wie sein Vorgänger, dennoch macht es viel davon einfach nicht gut. Ich rede nicht von technischen Gegebenheiten (als ich es eine ganze Weile nach Release diesen Sommer auf der Switch gespielt habe, war die Framerate gut, ich hatte EINEN ernsthaften Bug und ich glaube auch einen Absturz), okay, die Umgebungstexturen sehen immernoch aus wie Grütze und Dinge ploppen auf, aber das ist okay für mich. Was mich stört ist, dass einfach von allem zu viel da ist, die Stadt ist größer und es laufen mehr Menschen rum, die aber völlig identitätslos sind, nur dazu da, dass man sie mit dem Skateboard anrempelt und dafür Strafe kassiert, es gibt freilaufende tierische Gegner, die man für Quests abschießen kann, die aber bei nächster Gelegenheit wieder respawnen, selbiges mit (Crafting-)Items, unser FBI-Held zieht Eidechsenköpfe aus Mülltonnen, Glasperlen aus Briefkästen und sammelt Baumrinde auf, die regelmäßig wieder unmotiviert an den gleichen Orten spawnen (und das für ein ganz witziges, aber auch unnütz grindiges Upgradesystem). Und dann das größte unnötige Ärgernis, die Quests. Gut, es gab auch Sammel-, Fetchquests oder Nebenmissionen im ersten Deadly Premonition, aber die waren weder so ausufernd noch so dumm und random. Ich dachte erst, auf dem schwarzen Brett in der Polizeistation würden Annoncen von Bürgern hängen und habe mich gefragt, wo diese Leute wohnen, denen ich mit ihrer Eichhörnchenplage helfen soll, dabei ist die Aufgabe EIN Eichhörnchen zu erschießen, egal wo… wow, das fühlt sich nach einer echt erfüllenden Aufgabe an. Okay, es gibt auch richtige Nebenquests und Aktivitäten, die nicht ganz komplett aus der Hölle sind (Steineflitschen kommt nicht wirklich an das Fischen heran, die Sumpftouren sind ganz nett, wenn auch komplett furchtbar zu steuern und Skaten ist ohnehin eigentlich ganz witzig, obwohl ich mein Auto echt vermisse), aber dass etwas Spaß macht ist echt eher selten.

Das, was auch nur an einen magic Moment rankam, war der Sonntag, wo ich zufällig festgestellt habe (ich habe den Barkeeper gestalkt, weil ich die Cocktailquest abschließen wollte), dass die Charaktere wirklich sowas wie ein Privatleben haben. Er fuhr die Skaterin abholen um mit ihr in die Kirche zu gehen, die Köchin und ihr Bruder aus dem Hotel waren auch da. Dass Danny (auch Chuck oder Raven) manchmal in der Kneipe trinkt oder auch mal im Hotelrestaurant sitzt hat mich auch gefreut. Der Pastor/Arzt raucht sogar hinter der Kirche. o_O Aber das ist nichts dagegen mit meinen Polizeikollegen in Greenvale im Diner zu sitzen und über Fälle zu reden oder mit ihnen im Auto zu einem Termin zu fahren. (Ich liebe George Woodman, komme was wolle. :herz:)

Auch mit den Charakteren ist es schwierig. Ich mochte einige ganz gerne, Patricia natürlich, (die beiden Agents auch,) Danny, P.J. hatte eigentlich auch Potenzial, Chuck, die Skaterin und Lena, ehemals Lennart, mochte ich eigentlich auch, aber da wurde so viel in der Story verhackstückelt… ach ja, die Story gab es ja auch noch…

Zum einen ist es echt nicht gut, dass sie die Referenzen aus dem ersten Teil nicht annäherend erklärt haben (die Gespräche über den Fall hätten es durchaus hergegeben Forrest Kaysen oder auch Emily Wyatt oder wenigstens Zach etwas mehr zu beleuchten), hätte man machen können, zumal die Fälle ja durch die Droge und den red Tree zusammenhängen. Auch die Aufarbeitung des Le Carré – Falls fand ich seltsam. Sie haben mich eher verwirrt mit der Bemerkung, ob nicht noch jemand anderes dahintersteckt. (Und FK steht nun für was? Fool King, der eine oder der andere, Forrest Kaysen, Pizza? Und wie, Patricia hat ihm Briefe geschrieben, die ich nie lesen durfte… oder eher nicht. Und Lena hat uns dazu gebracht, was genau zu tun??? Und wieso (er-)kennt Patricia Zack als nicht-York?) Der Fokus am Ende auf Avery, den fand ich auch schwierig. Gut, er war der Einzige, der noch am Leben war, aber ihm deswegen so viel der Verantwortung aufzubürden, finde ich unfair und angesichts seiner geistigen und emotionalen Entwicklung nicht angemessen.

Außerdem fand ich das Pacing ganz schlimm. Und ich rede nicht einmal von der Mission, auf deren eine Komponente man tagelang „warten“ musste (hab mir die Zeit mit Kram und der Suche nach den Fleur de Lis und täglichen Cocktails um die Ohren geschlagen). Das nach jeder geschafften Mission erstmal die Verhörsequenz weiterging, die zwar auch ganz nett, aber viel zu langatmig war (obwohl man Dialoge verpassen konnte) und einen erstmal noch eine halbe Stunde oder länger unfreiwillig an den Bildschirm gefesselt hat, war nervig. Auch die Otherworld war teilweise megalang (von den seltsamen Gegnern gar nicht zu reden :scissors: :link: :syringe:) mit wenig Savepoints und generell auch nicht so gut gestaltet wie in Teil 1. (echt, zweimal der fast gleiche Bossfight und dann der mit Avery? * würg * obwohl der riesen-mini-Avery war schon abgefahren, da ist mir kurz das Herz in die Hose gerutscht)

So, jetzt habe ich ausgiebig gemeckert. Ich stehe zu alledem und man hätte auch noch mehr meckern können, aber neben alledem… irgendwie war es ein wenig wie nach Hause kommen. York ist immerhin genau wie früher, die Musik hat auch Erinnerungen geweckt, war aber auch nicht so stark wie im ersten. Aber wenn man sich so an den ersten zurückerinnert, wieviele tolle Momente der geboten hat und wie wenig gleichzeitig der neue Teil aus seinem Potenzial gemacht hat, mit Louisiana als Hintergrund. Da wäre so viel möglich gewesen und einiges sehe ich auch angedeutet, aber Deadly Premonition 2 ist nur ein Schatten seines Vorgänger/Nachfolgers … und nicht einmal ein roter Schatten davon. Und ich vermisse den Regen! Ich liebe Regen. Jetzt hab ich wieder Lust auf das erste Deadly Premonition bekommen :beanfeels: ,die Frage ist nur, ob man die Steam-Version momentan besser oder garnicht mehr zum Laufen bekommt. Das Bedürfnis dazu hätte ich auf jeden Fall.

Oh und … ich hätte so sehr das Bedürfnis das Spiel komplett umzuschmeißen. Ich würde anfangen als York in LeCarré noch Urlaub macht, würde die Minigames und Stempelsammelkarten als Touristenattraktion verkaufen und so schon mal Figuren etablieren (vielleicht schonmal Quests anfangen) oder die Stadt und deren Zeitvertreibsmöglichkeiten vorstellen. Die Miniquests könnte man so umgestalten, dass man die Stempel als Ziel nimmt (töte soundsoviele Viecher etc.) und die Tiere nicht respawnen lässt, also alle finden lässt. (Und wirklich, wieso killt man die Tiere? Die Waffe schießt Gummigeschosse, kann da nicht der Tierfänger kommen?) Ach und die Fleur de Lis könnten themengebunden und graduell schwieriger werden (Sehenswürdigkeiten, verbrechensrelevante Spots, Graffitis, Wohnhäuser oder Autos der Leute, alle roten Bäume …)

Ja und eben dann erst den Mord geschehen lassen und alles was folgt.

Ich finde es auch unglücklich, dass entweder Nebenquests auf anderen beruhen oder gerade interessante kaum zu finden sind (Avery, Galena, Danny). Einiges lässt sich auch nicht normal lösen (wo ihr Papa auf einmal abgeblieben ist oder die Mutter zu sehen versuchen… hätte ich gerne, auch wenn ich dabei gescheitert wäre) und Hinweise oder klassische Ermittlung/Überwachung gibt es gar nicht mehr. Es gibt quasi nichts Besonderes selber zu entdecken, nichts, wonach man suchen kann. (Und die Abschnitte dauern ewig, da ist echt schlecht mit replayen)

Und dann die größte Baustelle, die Story und Motivation der Charaktere. Nur selten erfährt man mal etwas Relevantes (lowlight war dabei P.J., der vor seinem Ende seinem Kind doch seine Vaterliebe gesteht… äh, wow). Und auch wenn ich in den kleinen Gegnern Potenzial für Bedeutung sehe, wird da nichts thematisiert oder mit irgendetwas in Beziehung gesetzt und das Design ist echt Grütze, gerade im Vergleich zum anderen. Und dann ganz viel Balancing und Gamedesignmurks ausbügeln.

Ach und bei den Bestandteilen in der aktuellen Ermittlung mit den beiden Agents… wieso nicht sie wirklich einmal ernsthaft spielen, sie ihn befragen, Orte besuchen und ermitteln lassen (und dann zurück zum Endkampf). Ich habe eigentlich fest damit gerechnet, dass man den weiblichen Agent oder Patricia am Ende noch spielen kann (und ich hatte die Befürchtung, dass der andere Agent mit Krayson verwandt ist :sweat_smile: :sleepy:).

Tja, Deadly Premonition 2 … stinkt leider in allem außer Skateboard gegen seinen Vorgänger ab.

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