Wieder Spaß am Spielen finden

Moin Leute,
ich hätte mal eine kleine Frage an euch und zwar geht es um eine gewisse Spielmüdigkeit, die sich bei mir in der Coronazeit und durch Achievements eingestellt hat.
Es geht vor allem darum, dass ich merke, dass die Lust zu spielen immer mehr nachlässt. Und nun zur Frage: Habt ihr schonmal sowas ähnliches erlebt ? Oder noch besser: habt ihr Tipps für mich wieder richtig Spaß am spielen zu finden.
Ich muss auch dazu sagen dass Trophäen/Achievements auch wirklich sehr dazu beigetragen haben, da ich deshalb kaum noch spielen kann, ohne auf ein Achievement abzuzielen.

Ich bedanke mich schonmal recht herzlich für eure Vorschläge und Antworten.
Gruß Max

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Es gibt immer noch Spiele, die mich richtig fesseln. Aber ich merke schon länger, dass das immer weniger Spiele werden. Und wenn ein Spiel nicht zu einer Reihe gehört, welche ich schon lange begleite oder das Spiel nicht hervorragend ist, verliere ich schnell das Interesse und kann mich nicht mal mehr zwingen, es durchzuspielen. Da war ich früher „gnädiger“. Und es liegt nicht daran, dass ich sagen würde, ich habe keine Zeit für Mittelmaß. Nein, Zeit wäre genug da. Ich habe einfach kein Interesse mehr an etwas, was mich nicht vollends begeistert. Und das finde ich selbst etwas schade. Aber ich spiele derzeit echt wenig.

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Es reicht glaub ich einfach nur das richtige Spiel zu finden. Hab auch eine lange Zeit garkeine Lust auf zocken gehabt, dann hab ich Satisfactory gefunden und in ein paar Wochen über 100 Stunden reingeballert.

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Ja ist bei mir auch so. Habe die letzten Jahre viele Spiele gekauft, ein paar Stunden gespielt und zur Seite gelegt.
Ich denke bei mir liegt es daran, dass es heutzutage einfach viel zu viele Spiele gibt. Ich habe keine Übersicht mehr und viele Spiele sind nach Formel X gebaut um möglichst profitabel zu sein. Dann gibt es Spiele die eine kurze Zeit angesagt sind und nach 2-3 Monaten ist der größte Teil der Community wieder weg, dass ist einfach nichts für mich. Bsp. die mir einfallen wären: Pubg, Falling Guys, Valorant usw.
Ein weiterer Punkt ist meiner Meinung nach die Innovationslosigkeit bei den großen Entwicklern. Inzwischen werden Remakes über Remakes released, haben die Entwickler keine Ideen mehr oder was ist da los?

Ich vermisse die Zeiten von damals wo Spiele sich auch mal länger als nur 2-3 Monate wirklich aktiv gespielt werden von dem größten Teil der Community. (Counterstrike etc.) das waren noch Zeiten…

Da kann ich leider nicht weiter helfen, da ich immer noch in der Phase bin wo mich nur vereinzelt Spiele reizen (Cyberpunk 2077 ist seit 10 Jahren mal wieder ein Spiel was ich durchgespielt habe). GTA IV / V, RDR2 und die anderen großen Titel alle nicht durchgespielt.

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Solche Phase erlebt glaube ich jeder Mal. Ist ja eigentlich auch nichts schlimmes :wink: In dieser Zeit habe ich mich meinen anderen Hobbys gewidmet und nach einem halben Jahr kam die Lust auf Zocken auch zurück. Und wenn sie nicht wieder kommt ist das auch i.O.

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Ich finde es durchaus in Ordnung zu sagen, wenn man merkt das einem Dinge die man in der Freizeit tut, eher gerade Probleme bereiten, diese auch mal zu pausieren, meinetwegen auch mal für einen längeren Zeitraum.
Wenn eine Archievements gedanklich auch noch nach dem Spiel im Kopf hängen, ist es eine gute Idee mal loszulassen und etwas anderes zu tun.
Gibt es nichts in deinem Leben was du sonst machen würdest?
Ein Buch lesen. Die komplette Diskographie einer Band durchhören…irgendetwas.
Ich hatte so eine Phase auch wärend der XBox360 Ära.
Games haben mich kaum noch gefesselt und ich hab mich am Anfang etwas gequält.
Die Pause hat mir gut getan und ich bin heute fast ein größerer gamer als davor.
Aber Hobbys sind auch zum Teil Gewohnheit und Alltag und den gibt man nicht so einfach mal auf.
So einen richtig passenden Tipp gibt es vielleicht nicht für jeden, aber ich finde es gut sich ab und zu in eine andere Sache zu vertiefen.

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Ich habe seit dem Ich Witcher 3 mehrmals zu 100% durchgezockt habe immer mehr die Lust am Zocken verloren.
Zocken macht mir einfach kein Spaß mehr keine Ahnung wieso selbst Spiele die ich früher gut fand finde ich jetzt nur noch mittelmäßig.
Die meisten Spiele dir raus kommen sind einfach nur allgemeine Standartkost und darauf habe ich kein Bock mehr ich will einfach nur sehr gute Spiele schlechte Spiele sind Zeitverschwendung.

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dito.

und es ist nur normal, dass man sich „satt isst“ mit der zeit. Der Mensch will hin und wieder abwechslung.

man muss „nur“ bisschen schauen und das richtige spiel wieder ausgraben :smiley:

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Hab immer mal wieder Phasen, in denen ich keine Lust auf zocken habe, aber die sind in der Regel recht kurz und überhaupt nicht unangenehm.

Viel schlimmer ist es, wenn ich Bock auf zocken habe, aber kein Spiel auf das ich Bock habe.

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Ich habe solche Phasen wann immer ich viel Zeit zum Spielen habe aber kein neues Spiel das mich voll reinzieht. Dann spielt man die üblichen Verdächtigen ist aber früher oder später gesättigt. Gerade in der Coronazeit passiert mir das öfters, weil man eben weniger alternative Beschäftigungsmöglichkeiten hat.

Entweder man macht dann einige Zeit Pause vom Zocken oder findet ein ganz neues Spiel das einen doch irgendwie anfixt.

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Also ich hatte sowas schon mal vor ein paar Jahren. Bei mir lag es damals aber daran, dass ich zu viele gleichartige Spiele gespielt habe und mir das ganze zu eintönig wurde. Ich habe daher mal ein Spiel eingeworfen, das ganz anders war als alles andere, was ich davor gespielt habe und das hat mir die Laune am Spielen zurückgeholt.

Also das wäre auch mal mein Vorschlag an dich. Begib dich aus deiner Komfortzone und spiel mal etwas komplett andersartiges. Vielleicht wäre es bei dir gut, wenn du mal ein Spiel spielst, wo du keinen Trophäen hinterherjagst. Ich könnte mir vorstellen das du sowas brauchst, um wieder den Spaß am Spielen an sich zu finden.

Vielleicht irgendein alter Klassiker, wo es noch keine Trophäen/Achievements gab.

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Das Thema hatten wir schon mal diskutiert, vielleicht findest du da ja noch ein paar Tipps:

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Genau so geht es mir auch. Ich finde es deshalb auch wirklich immer sehr interessant, z.B Simon oder Gregor beim Spielen zuzuschauen, weil es so wirkt als könnten die sich wirklich für jedes Spiel begeistern.

Es kommt mir aber auch irgendwie so vor, dass diese Lustlosigkeit im Bereich Gaming vielleicht auch wegen der immer höheren Erwartungshaltung zustande kommt. Wenn man sich an die guten Spiele gewöhnt hat, ist es wahrscheinlich schwerer auch mal einem weniger guten Aufmerksamkeit zu schenken. Aber wenn man diese Erwartung ablegt oder zumindest runterschraubt kann man vielleicht wieder mehr genießen ? :thinking:

durch epic konnte ich ein paar indie perlen kosten, was meine varianz am spielegeschmack erhöht und für die nötige abwechslung sorgt. wichtig ist doch, dass ein spiel ein spiel bleibt.

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Meinst du mit „dass ein Spiel ein Spiel bleibt“, dass eher das Gameplay muss und die Story bzw. alles was ein Spiel eher filmisch wirken lässt (Cutscenes, Dialoge, Handlung usw.) bei so etwas wie Motivation fürs Spielen weniger eine Rolle spielt ?

ne, ich meine damit, alles was spaß macht. das ist immer individuell. das heißt spiele, die nicht versuchen allen zu gefallen, sondern ihre stärke am besten präsentieren. je kleiner ein spiel, umso stärker ist der fokus auf das element.

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Ich habe selber immer wieder solche Phasen und tatsächlich, wenn mir auch das Genre wechseln (anstelle von immer nur Arcade und VR vielleicht mal ein Strategiespiel oder Beat’em’Up als Beispiel) keine Punkte bringt, zocke ich schlicht gar nichts mehr und schaue lieber Netflix oder YouTube.

Bei mir sind diese Phasen auch keineswegs kurz, die können sich schon ziehen.

Meine Vermutung ist, dass die Überauswahl an Spielen auch dazu beiträgt und der Umstand, dass sich ziemlich viel einfach stark ähnelt und man nichts neues wirklich mehr geboten bekommt.

Daher ist es gut, weit gefächerte Interessen zu haben und vielleicht auch mehr als ein System, eventuell auch ein Retro-System oder zwei daheim zu haben, nicht einfach nur Emulationssoftware.

Ich kann Dir hier zum Beispiel sagen, dass ich in erster Linie Half-Life Alyx, nebenher die ersten Monate Animal Crossing New Horizons und dann halt Cyberpunk 2077 gezockt habe, als es erschienen ist und diese Spiele nachdem ersten durchspielen wie alle vorerst zur Seite wieder lege.
Jetzt bin ich mit CP2077 durch, da hab ich mir wieder eine VR-Brille gekrallt und spiele einen Ego-Shooter und VRChat damit, einfach weil Kommunikation durch die Pandemie schwer ist und mir Pavlov als Spiel Spaß macht.
Habe ich darauf keine Lust, so sind persönliche Klassiker auch immer hoch im Kurs, etwa MegaMan 2 oder Super Mario Land.

Erzwingen solltest Du ebenso nichts, wenn Dir spielen gerade keine Freude bereitet, lass es.
Trophäen und Achievements sind auch nur Strecker, damit man länger an einem Spiel dran bleibt, was aber nichts bringt, wenn die Luft vorher schon raus ist.

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Mir hat es geholfen abseits vom Tellerrand zu schauen und auch kleineren Spielen eine Chance zu geben.
Hätte ich das nicht gemacht hätte ich wohl so kleine simple Spaßbringer wie This is the Police oder Littlewood nie entdeckt.

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Ich hab das auch phasenweise, teilweise mehrere Monate.

Klingt jetzt blöd als Tipp, aber ich akzeptiere das einfach, dass es mir aktuell einfach keinen Spaß macht und belasse es dabei und beschäftige mich mit anderen Dingen, die mir in dem Moment einfach Spaß machen. Irgendwann bekomm ich dann automatisch wieder Lust

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