@boodee Hehehe… na klar mach ich weiterhin mit… aber @MoeMorrison müsste noch vor mir dran kommen… oder? 
Ich freu mich schon… auf’s nächste Thema… werd wohl mindestens 2 dazu gucken und mich dann entscheiden müssen…
Zum aktuellen Thema muss ich mich leider kürzer fassen dieses Mal, da ich den Film Montag geguckt hab und seit am Mittwoch die dreams closed beta startete, bin ich sehr in sculpting und 3D Design investiert…
(Ohne Mist… ich bin in kürzester Zeit von dieser Software abhängig geworden…
)
-totopic:
Thema: Weihnachten
Film: „Wir sagen Du! Schatz.“
Regie: Marc Meyer
Release (D): 15.11.07
Der Film präsentiert sich direkt in den ersten kurzen Szenen sehr unkonventionell und wirft einen direkt Fragen in den Kopf und hat somit die volle Aufmerksamkeit.
Situation: Samuel Finzi (im Film = „Papa“
bzw. Oliver)
entführt mehrere Personen. Transportiert die bewusstlosen anderen Schauspieler zu einem leerstehenden Gebäude in/bei Berlin und hat sich somit seine eigene Familie geschaffen. Keiner der Leute kennt sich… und Papa war beim Entführen fleißig…
Die neue Familie besteht aus „Oma“, „Mama“, einem Baby, einem Schulkind, einem Hund und einer semifreiwilligen Jugendlichen (Obdachlos? und pseudoPunk)…
Alle sind nach dem Aufwachen etwas überrascht… aber zum Glück hat „Papa“ die Ausgänge zugemauert/versperrt… unzählige Vorbereitungen getroffen (Lebensmittel und Verbrauchsutensilien für Wochen… ) und selbstverständlich klare Familienregeln…
Natürlich ist die Akzeptanz der Entführten gegenüber der völlig neuen
und komplett konstruierten "Familien"situation etwas gering… „Papa“ greift durch… stellt z.B. das Wasser ab und zeigt mehrfach auf, dass sie eine Familie sind und das andere nicht mehr gilt…
Okay… so beschrieben klingt es nach ner guten Horrorfilm oder Psychothriller Vorlage…
Aber so ist der Film überhaupt nicht… denn es geht um die charakterliche Entwicklung und Papas realitätsfremde Vorstellung einer Familie… „Papa“ bewirkt so einiges…
In sich gekehrte Menschen werden lockerer… manch einer findet aufkeimende Verliebtheit, andere machen bei der Suche nach Sinn im Leben Schritte voran… Es ist Zeit für Veränderung…
„Papa“ ist definitiv einsam, projeziert ne Menge in/auf die neuen Familienmitglieder und ist vielleicht leicht realitätsflüchtig, aber er konfrontiert die anderen Protagonisten mit deren Leben und teils der Stagnation… bringt sie ins Denken.
Im Film gibt es eigentlich keine Gewalt trotz des Themas
Die Familie wächst noch um mind. 1 Person.
Der Schnitt ist okay.
Das Bild okay.
Schauspieler spielen glaubhaft.
Die haben ne Menge Kühlschränke.
Die wichtigste Frage:
Wird die Familie Weihnachten zusammen feiern?
Wenn ja. Jeder? Wie viele?
Flucht? Rettung? Akzeptanz? Bleiben?
Warum hab ich den Film gewählt?
Ich mag ihn. Es geht viel um Weihnachten und dementsprechend, dass „Papa“ zum Familienfeiertag des Jahres nicht einsam und allein sein möchte, sondern besinnlich und vertraut als harmonische Familie beisammen sein will.
„Papa“ ist sich sicher: Nur als Familie und gemeinsam kann man glücklich sein. Nicht, wenn man alleine ist.
Außerdem spielt der Film in Berlin… zumindest die Aussicht aus dem Haus… 
ps:
Außerdem mag ich die Credits…


