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Film-Themen-Challenge

Thema: Schleimig und Glibschig
Film: Slither (dt. Untertitel: “Voll auf den Schleim gegangen” :roll_eyes:)
Erscheinungsjahr: 2006
Laufzeit: 95 Minuten

Diese Woche mal etwas kürzer, weil ich auch wirklich nicht SO viel zum Film zu sagen hab. James Gunn hat mit “Slither” einen wirklich seeehr schleimigen und glibschigen Film abgeliefert, der über seine relativ kurze Laufzeit auch gut zu unterhalten weiß.

Leicht trashiger Horror mit kurzen, pointenreichen Dialogen und nicht zu wenig Alien-Glibber-Blut-Splatter. Ist sehr absurd und macht Spaß - ist aber auch nichts was ich jetzt unbedingt nochmal sehen muss. Immerhin bin ich dem Motto dieser Woche mehr als gerecht geworden. :smiley:

Wer auf glibberigen Horror-Comedy-Stuff steht, hat den Film vermutlich sowieso schon gesehen. Wenn nicht, kann man “Slither” mit entsprechend angepassten Erwartungen durchaus mal nachholen.

6/10 …Hunde-Fans sind beim Schauen allerdings in Ohnmacht gefallen. :pleading_face:

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Thema #21: Schleimig und Glibschig
Film: Braindead
Regisseur: Peter Jackson
Erscheinungsjahr: 1992
Laufzeit: 99 Minuten
Wo gesehen: DVD

(Natürlich rede ich hier NICHT von der beschlagnahmten Version, sondern von einer der geschnittenen…)

Zoologe entdeckt “Rattenaffe” auf einer Insel namens Skull Island - Lionel, ein Muttersöhnchen, lernt Paquita kennen, trifft sich mit ihr im Zoo - Mutter spioniert ihnen nach, wird von Rattenaffe gebissen - Schleim und Eiter und Blut - Tod - Wiederauferständerung - Zombieparty - Blut - Gedärm - abgetrennte Extremitäten - abgetrennte Extremitäten im Mixer - aufgeplatzte Köpfe - Rasenmäher - blutiger Mutterleib - Ende.

Ich hab mich allen Ernstes gefragt ob Braindead denn zum Thema passt, ich hab ihn zuletzt vor einigen Jahren gesehen und wusste nicht mehr so viel, nur, dass er toll war. Und, meine Güte, er war toll, und UNFASSBAR brutal. Für alle, die zu wenig Schleim und Glibsch in ihren Filmen hatten: Ich geb euch etwas ab, in Braindead gibts genug Geglibber für alle.
Der Film, und besonders die letzte halbe Stunde, ist der reine Wahnsinn, so etwas hab zumindest ich wirklich noch nie irgendwo anders gesehen. Ein Schlachtfest, das diesen Namen auch wirklich verdient. Man glaubt irgendwann, jetzt gibt es keine neue Art mehr, jemanden sterben zu lassen, und Peter Jackson beweist einem das Gegenteil. Aber auch vorher schon gibt es einiges an Schleim, einige Wunden, aus denen blutiger Eiter spritzenderweise in der Umgebung verteilt wird und, hmmm, dann lecker gemischt mit Vanillepudding verspeist wird. :drooling_face:

Es ist völlig verständlich, warum Braindead beschlagnahmt war (und meines Wissens nach immer noch ist.) Natürlich ist es auf der einen Seite eine Komödie, aber dabei ist der Film so krass brutal, dass selbst die größten Albernheiten die Gewalt nicht wirklich mindern können. Jackson schafft es dabei aber, die Waage zwischen Fun und Splatter perfekt auszutarieren, sodass der Film zu jeder Zeit einfach Spaß macht, trotz der überaus heftigen, schön handgemachten Gewalt.

Wenn man einen starken Magen hat, kann man sich Braindead wirklich mal geben, es ist die (aufgedunsene, ekelhaft verwesende) Mutter aller Fun-Splatter-Filme. Zumindest die letzte halbe Stunde sollte man mal gesehen haben, um zu wissen, wie kompletter Wahnsinn in Filmform aussieht. Es. ist. unfassbar. (geil.)

4,5/5

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Film: Ghostbuster 2
Thema: Schleimig und glitschig
Jahr: 1989
Länge: 110 min

Handlung: Ich glaube die meisten kennen die Handlung von Ghostbuster 2^^

Joa was soll ich sagen, bin großer fan der Filme und habe sie als Kind regelrecht gesuchtet. Am ersten Teil kommt er zwar nicht ran aber macht nach wie vor spaß.
Was man den Film vllt etwas ankreiden kann, das das Konzept dem ersten teil stark ähnelt( am Anfang gescholten, werden berühmt, Beamter stellt sich Ihnen Quer, Stadt wird von Geister überrannt, Bürgermeister ruft die Geisterjäger und sie retten den Tag).
Allerdings stört mich das kaum und jeder der drüber hinwegsehen kann hat hier nach wie vor ein tollen Film, mit tollen Darstellern( unteranderem Rick Moranis der sich aus dem Geschäft zurückzog und der leider verstorbene Harold Ramis :cry:) und natürlich ein Geniales OST.

Rating: 4/5

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Thema: Schleimig und Glibschig
Film: Slugs
Erscheinungsjahr: 1988
Laufzeit: 86Min
Wie geguckt: DVD

Nicht nur, dass es um Schnecken geht… nein… es fällt sogar in den ersten paar Sätzen das Wort “schleimig” :slight_smile: … Also kurz vorm ersten Toten… und ja… davon gibt es ein paar. :smile:

Worum geht’s:
Menschen sterben in der Stadt… Gesundheitsministeriuminspektor forscht nach… und wird nicht ernst genommen, also muss er selbst einen Weg finden, das Problem zu lösen… :slight_smile:
Die Schnecken breiten sich in der Kleinstadt unauffällig aus… und essen Menschen… :man_shrugging:

Laut Introinfos beruht das Ding auf einem Roman… okay… Wenn das im Buch genauso abläuft, wie im Film, dann :sleeping:

Die Synchro macht Spaß. :smile:

Die Todesszenen sind immer gut sichtbar nach Schema… Schnecken sind da, Cut, Mensch wird angefallen/tritt rein/stolpert usw, Cut, Mensch wühlt sich schreiend zwischen Haufen von Gummischnecken umher, cut, Schneckenhaufennahaufnahme, cut, Schrei und wühlen, cut, Maskenwechsel… also ist irgendwas abgefressen, cut, tot, cut… blablabla…
Blut sieht teils billo aus… aber Blutfontänen sind okay. :+1:

Spülwürmer haben auch 'nen Kurzauftritt…

Gegen Ende sportliche Kletterskills vom Inspektor…

Interaktionen zwischen Charakteren sind mies… also schlecht/simpel geschauspielt… und inhaltlich ne Katastrophe…

Ich fand ihn nicht so schlimm, wie @MoeMorrison ihn offensichtlich fand und für das, was er sein will, ganz okay…

ps:
Aber Moe… das mit Pam kann doch wohl nicht dein Ernst sein?! :cluelesseddy:

:slight_smile:

(Edit:)
pps:
Hab vorhin, als es dunkler wurde, drauf geachtet, ob ich irgendwo slugs finde… naja… fast erfolgreich:

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Thema: Schleimig und Klitschig

Flubber

Flubber hat insofern einen besonderen Platz in meinem Filmliebhaberherz, da es tatsächlich der erste Film war, den ich im Kino gesehen habe. Natürlich war ich damals richtig begeistert, sowohl von dem Film, aber noch deutlich mehr von der rießigen Leinwand.

Ich habe den Film zwar inzwischen noch einmal gesehen, aber die letzte Sichtung ist sicher schon 10 bis 15 Jahre her.

Nun zum Film. Ich finde ihn immer noch sympathisch. Klar, die Effekte sind sichtlich gealtert und die Geschichte ist banal, und viele der Gags können mich mit fast 30 nicht mehr abholen. Manche Gags finde ich aber immer noch sympathisch, Außerdem wertet Robin Williams ohnehin auch jeden Film auf. Hinzu kommt noch Nostalgie plus erste Kinoerfahrungsbonus.
Es ist ein banaler Familienfilm, der niemanden weh tut, aber sicherlich auch keinen bleibenden Eindruck in der Filmhistorie hinterlassen hat.
ich gebe trotzdem 6/10

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Thema: Schleimig und Glibschig
Film: Poltergeist
Erscheinungsjahr: 1982
Laufzeit: 113min
Wie geguckt: Netflix (US)

Ganz schön schwer etwas mit Thema schleimig zu finden, deswegen bin ich dank Zeitnot bei Poltergeist gelandet :smiley: Hat auch mal wieder einen Rewatch verdient und ein zwei schleimige Szenen sind ja auch dabei. Wie z.B. die Nachfolgende. Das Videothumbnail spricht ja bereits Bände. Jemand zieht sich hier nämlich die Haut vom Gesicht und lässt dabei einiges an Glibber und Fleischfetzen in das Waschbecken fallen.
DISCLAIMER - die ist nicht unbedingt für Zartbesaitete gemacht :smiley:

Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie hart Poltergeist doch ist und das obwohl er zu Beginn doch wirklich sehr witzig und mit einer gewissen Leichtigkeit daherkommt. Gerade das große Finale in dem das komplette Haus auseinadergenommen wird und links und rechts die Grabsteine aus dem Boden schießen um Leichnahme freizulegen, kann einem immer noch einen kleinen Schrecken einjagen.

4/5

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Thema: Auf hoher See
Film: Das Rettungsboot (Orig. Lifeboat) von Alfred Hitchcock
Erscheinungsjahr: 1944
Laufzeit: 96 Min.
Wo gesehen: BluRay

Während des zweiten Weltkriegs wird ein US-Handelsschiff von einem deutschen U-Boot torpediert. Dies geschieht allerdings bevor die Handlung einsetzt. Nach und nach schleppen sich einige Überlebende in ein Rettungsboot und gesellen sich zur Journalistin Connie. Einer der Überlebenden erwiedert seine Rettung mit einem “Danke Schön”. Es stellt sich heraus, das es sich dabei um Willi, den Captain des deutschen U-Boots (welches durch einen Kreuzer ebenfalls versenkt wurde) handelt. Ein spannender Überlebenskampf gegen Meer und untereinander wird entfacht und spannt sich über die komplette Handlung des Films.

Ich liebe Hitchcock, ich liebe Kammerspiele. Hier bekomme ich beides - auf hoher See. Das Setting passt also schon einmal. Und Hitchcock liefert das, was man von ihm gewohnt ist -> Suspense. Oft kreiert er Situationen, wo sich die Überlebenden entscheiden müssen wer der wahre Feind ist, die Natur oder die, bzw. der Nazi in iherer Runde.

Technisch ist Lifeboat nichts vorzuwerfen wenn man bedenkt, wann er entstanden ist. Der Film lebt von der Spannung, den Dialogen und der Leistung der Schauspieler, bei denen vor allem Walter Sledzak als Willi überzeugen kann. Er hat mich irgendie das ein oder andere Mal an Gert Fröbe erinnert, dem er auch optisch ähnelt.

Negativ fand ich nur hier und da ein paar Entscheidungen einiger Charaktere. Alles in allem aber ein typischer Hitchcock, was für mich quasi gleichbedeutend mit hoher Qualität ist.

Freunde von Hitchcock, spannenden Thrillern, Kammerspielen und dialoggetriebenen Filmen kommen mit Lifeboat auf jeden Fall auf ihre Kosten.

4/5 Rettungsboote und ein weiterer Hitchcock, den ich von meiner Watchlist streichen kann.

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Thema: Filme auf See

Chevalier (2015)
von Athina Rachel Tsangari

6 Männer beginnen auf See aus Langeweile ein tagelanges Spiel zu spielen, bei dem jeder jeden in allem konstant bewertet und vergleicht, um am Ende den "ingesamt Besten" zu küren…

Ein weiterer toller Beitrag der "Greek Weird Wave", von Athina Rachel Tsangari, der nach Yorgos Lanthimos wahrscheinlich bekanntesten Vertreterin dieses ungewöhnlichen Stils. Im Grunde wird anderthalb Stunden lang die menschliche Eigenheit, sich auch in vermeintlich unwichtigen alltäglichen Dingen mit anderen zu vergleichen und in mindestens spielerische Konkurrenz zu treten, in mal mehr mal weniger subtilen, aber immer skurrilen Situationen auf die Schippe genommen. Da es sich um 6 Männer handelt, streiten die Figuren natürlich auch oftmals nicht nur um den Titel "der Beste", sondern in gewisser Weise auch "der Männlichste", was in Verbindung mit diesen eher kleinen alltäglichen Wettbewerben ein sehr unterhaltsames Schauspiel ergibt.

Insgesamt vielleicht ein bisschen repetitiv—hat mich aber nicht groß gestört, da es eigentlich immer wieder neue weirde kleine Ideen gibt und die Schauspieler eigentlich auch alle ein gutes komödiantisches Timing haben. Empfehlen kann man Filme dieser Art ja eigentlich immer nur bedingt, da sie tonal einfach sehr speziell sind, aber ich würde ihn doch zumindest mal Leuten vorsichtig empfehlen, die mit dem Humor von The Lobster was anfangen können und sich das Ganze angereichert um Inhalte & Themen von so Filmen wie Force Majeure oder The Beguiled (die 2017er Version) (insbesondere die tollen Esstischszenen) als unterhaltsam vorstellen können. Ich fand ihn jedenfalls super.

8/10

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Direkt auf die Watchlist gepackt.

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Ich liebe es einfach, wenn ich hier mal wieder von einem… “genre”… zum ersten Mal höre, das genau nach meinem Geschmack klingt. :smile: Lanthimos habe ich mittlerweile einiges nachgeholt und für super befunden, kenne sonst aber nichts von dem erwähnten. :smiley:
Ein neues Feld zum abgrasen. :hugs:

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Hab selber aber auch erst ein paar Filme davon gesehen. Umso mehr gibt’s ja noch zum auschecken :slight_smile:

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Ich lass mal kurz zwei Listen hier… :smiley:

https://letterboxd.com/karmanoodle/list/greek-weird-wave/

Nur einen davon bisher gesehen. :smile:
Und noch eine deutlich längere Liste:

Das sieht Hammer aus. :smiley:

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Ich weiß nicht wie neu das ganze ist, aber ich kannte es noch nicht und kann sicher bei der Filmsuche helfen

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Thema: Filme auf See
Film: Arielle, die Meerjungfrau von Ron Clements und John Musker
Erscheinungsjahr: 1989
Laufzeit: 83 Minuten
Wo geschaut: Amazon Video (Leihe)

Arielle, Meerjungfrau und Tochter von König Triton, träumt von der Menschenwelt und verliebt sich auf den ersten Blick in einen Prinzen an Bord eines Schiffes. Daraufhin setzt sie alles aufs Spiel, um menschlich zu werden und ihr Leben mit ihm verbringen zu können. Die Meereshexe Ursula bietet ihr die Erfüllung des Wunsches an, jedoch nicht ohne bösen Hintergedanken.

Arielle, die Meerjungfrau gehörte zwar nie zu meinen liebsten Disney-Filmen, doch war es einer meiner ersten und ich habe ihn in meiner Kindheit immer mal wieder gern geschaut. Das letzte Mal lag aber schon länger zurück und so bot sich die Gelegenheit zu prüfen, wie gut der Film heute noch für mich funktioniert.

Visuell ist der Film recht gut gealtert, sodass die farbenfrohe Unterwasserwelt kaum an Charme eingebüßt hat. Auch die Charaktere bereiten nach wie vor Freude, besonders Krabbe Sebastian und Meereshexe Ursula.
Die Handlung hingegen ist der große Schwachpunkt des Films und bietet nach meinen heutigen Maßstäben nichts wirklich Erinnerungswürdiges. Da reißt mich z. B. ein “Die Schöne und das Biest” auch heute noch deutlich mehr mit.
Dennoch liefert der Film einen von Alan Menken wundervoll komponierten Score und drei starke Songs (Part of Your World, Under the Sea, Poor Unfortunate Souls), die im Zusammenspiel mit den schön choreographierten Bildern die stärksten Momente des Films kreieren und wofür sich die Sichtung lohnt.

3/5

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Thema #22: Filme auf See
Film: The Silent World von Jacques-Yves Cousteau und Louis Malle
Erscheinungsjahr: 1956
Laufzeit: 85 Minuten
Wo gesehen: YouTube

Cousteau und seine Truppe Meeresforscher sind an Bord der Calypso auf verschiedenen Ozeanen unterwegs und geben in dieser Dokumentation mit teils inszenierten Dialogszenen zum Besten, wie sie im Stile schlimmster “Scheiß-auf-alles-Touristen” vorgeben, im Dienste der Wissenschaft unterwegs zu sein. Dieses Ansinnen kann ich bei dem Film irgendwie nicht wirklich erkennen, finde es zum Teil einfach nur ekelhaft, wofür der Typ in den Fünfzigern gefeiert wurde und Preise abgesahnt hat.

Um ein paar Beispiele zu geben: um “die Artenvielfalt eines Korallenriffes” zu untersuchen, schmeißen sie eine Ladung Dynamit rein, jagen das Ding in die Luft und sammeln dann einen Teil der toten Fische ein, kippen sie an den Strand. Ein aufgeplusterter Kugelfisch wird angestochen und zum ersticken liegengelassen und… Das wars. :man_shrugging:

Auf hoher See folgen sie einem Rudel (?) Wale, machen plötzlich irgendein Manöver und rammen “unglücklicherweise” einen der Wale, der sich daraufhin blutend hinter den anderen her schleppt. Danach fällt ein Walkalb von der Gruppe zurück, gerät unter das Schiff und wird von der Schiffsschraube schwer verletzt. Sie folgen dem blutenden Tier, harpunieren es und knallen es ab. Dann wirds aber noch viel schlimmer: Haie kommen, um den Wal zumindest “natürlich zu verwerten”, laben sich also am mitgeschlörrten Walkadaver.
Daraufhin folgen zwar zunächst die besten, direkt danach aber auch die schlimmsten Bilder des Films: Teile der Crew steigen in den Haikäfig und zeigen die Futterstunde aus der Nähe.
Dann entschließt sich die Crew aber plötzlich “die Haie sind ja voll böse, dass sie das von uns getötete Kalb fressen. Lasst uns sie alle abschlachten!” :man_facepalming:
Sie zerren einen nach dem anderen aus dem Wasser und kloppen ewig auf sie ein.

Dann lassen sie sich noch von Wasserschildkröten durchs Wasser ziehen, bis diese erschöpfen, stellen, setzen sich und reiten auf Landschildkröten, füttern einen Zackenbarsch an, bis er ihnen nicht mehr von der Seite weicht und sperren ihn ein und so weiter und so fort…

Ich mag ja Gore und Gewalt. Aber nicht wenn sie real ist. Und schon gar nicht wenn sie so unheimlich sinnlos und mit dieser “wir leisten hier Gutes”-Attitüde inszeniert wird. Verstörender als jeder Teil der Guinea Pig Reihe, was mich betrifft. :smiley:

Tja… Die Unterwasserbilder sind auf jeden Fall ganz schön anzusehen, das Voice-Over von Cousteau selbst ist aber öfter mal etwas einschläfernd, während die musikalische Untermalung ein wenig zu gewollt Dramaturgie zu erzeugen versucht.
Interessant war allerdings zu sehen, worauf mein Lieblings-Anderson angespielt hat. :smiley: Der Schiffsname, die rote Mütze, einige Gerätschaften: Die Tiefseetaucher zeigt deutliche Parallelen.

Für Tierfreunde wohl eher nicht zu empfehlen. Und insgesamt nur ungefähr halb so gut wie die erwähnte Hommage. :wink:

2,5/5

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Thema: Filme auf See
Film: Life of Pi (Ang Lee)
Erscheinungsjahr: 2012
Laufzeit: 127 Minuten
Wo gesehen: Netflix

Der Untertitel “Schiffbruch mit Tiger” fasst die Handlung schon gut zusammen.

Ich hatte vorab schon befürchtet, dass der Film nichts für mich ist - und leider hatte ich recht. Er lief so vor sich hin, und ich hatte 0 Interesse am Schicksal vom Hauptdarsteller oder Tiger. Dieser ganze fantastische Kram hat für mich nicht dazu gepasst. Ich hab mir das ganze irgendwie realistischer vorgestellt.
Das Ende hat den Film dann einen Hauch aufgewertet, aber es hat nichts für mich bewirkt und gefühlt habe ich weiterhin nichts.

Der CGI-Tiger sah meist gut aus - aber wow, ich hoffe stark, dass der Orangutan auch CGI war, der sah für mich teilweise wie direkt aus dem Uncanny Valley spaziert aus (vor allem während der Kampfszenen).

6/10 durch das Ende und weil die (Unter) Wasserbilder zwischendurch echt hübsch waren

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Thema: Filme auf See
Film: Deep Blue Sea
Regie: Renny Harlin
Jahr: 1999
Laufzeit: 105 Minuten
Wo gesehen: DVD

Was soll man sagen? Es ist ein Renny Harlin-Film und seine Werke in den 90ern finde ich alle super (ja, auch den Megaflop Piratenbraut). Der Film wartet mit einem (zumindest für mich) sehr guten Cast auf. Thomas Jane, Stellan Skarsgard, Michael Rapaport, LL Cool J, natürlich Samuel L Jackson und Saffron Burrows (war damals schon ein Crush von mir).

Auf einer Forschungsstation mitten im Meer forscht eine Crew nach einem Mittel gegen Alzheimer. Die Haie haben aber während eines Sturms keine Lust mehr Forschungsobjekte zu sein. (Ich sollte für Fernsehzeitschriften schreiben, mehr ist nämlich nicht zu sagen)

Der Film bedient sich ein wenig an Jurassic Park, denn auch hier lernen die Haie ähnlich wie die Dinosaurier schnell dazu, und greifen nie zweimal die gleiche Stelle an. Aber es gibt sehr viele schöne Reminiszenzen an ältere Harlin-Filme und auch natürlich an Jaws.

Natürlich ist der Film sehr vorhersehbar, trotzdem hat er einige sehr schöne Sequenzen und einfallsreiche Kämpfe (LL Cool J vs Hai ist super). Dadurch das der Film mitten im (oder unter dem) Ozean spielt und aufgrund des Sturms eine gewisse Ausweglosigkeit zu bestehen scheint, kann er aber schon Spannung aufbauen. Wer einfach einen gut produzierten (ja, Logiklöcher und Filmfehler gibt es natürlich), seichten Horror-Actioner sehen möchte, macht mit Deep Blue Sea nichts verkehrt.

Außerdem hat er ja noch folgende denkwürdige Szene parat (leider schlechte Quali, man erkennt aber alles):

Hier noch der Trailer für den Film, der 4/5 Sterne bekommt.

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Da @boodee wohl keinen Bock hat :stuck_out_tongue:
Huhu @Morissa, du bist mit dem Thema für die nächste Woche dran :beansmirk:

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:beanfeels: ich wusste doch, dass ich was vergessen habe… :beansad: war grad noch dabei, den spamthread der letzten Tage nachzulesen. :ugly:

wenn ich keine neuen Teilnehmer übersehen/vergessen habe, sind wir damit dann auch wieder mit der Liste durch. :grin:
Und Thema :100: ist nah. :smile:

Edit: @Morissa zur Kasse Zwei Bitte. :kappa:

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Noch mal zum Meer thema, zählt finding dori?