Film-Themen-Challenge

Mir ist es auch immer nur vormittags eingefallen, wenn du auf Arbeit bist :smiley:

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Ich hab tatsächlich gerade nichts gefunden, weiß nicht mehr, wo das war. Hab aber die Frage nochmal in einem anderen Forum gestellt.

Thema: Five came Back
Film: Friendly Persuasion
Regie: William Wyler
Erscheinungsjahr: 1956
Laufzeit: 137 Minuten
gesehen auf: youtube

Es tut mir fast ein bisschen Leid um den Film, aber er ist einfach zu lang. Mindestens 2/3 des Films dreht sich nur um das Leben der Quäkerfamilie und ihr Leben. Irgendwie mutet das alles an wie eine Folge von Unsere kleine Farm (ja, der Film war weit früher), aber trotz ein paar lustiger Szenen und der Vorstellung der wichtigen Figuren zieht sich das alles einfach zu sehr.
Wirklich interessant wird es eigentlich erst in den letzten 40 Minuten, als sich einige Leute, darunter der älteste Sohn (Anthony Perkins in einer frühen Rolle) dazu entscheiden sich der eigens zusammengestellten Miliz anzuschließen, um die Konföderiertenarmee zu bekämpfen und sie davon abzuhalten, ihre Höfe dem Erdboden gleich zu machen. Hier gibt es auch noch einige spektakuläre und erinnerungswürdige Szenen. Auch die Angst der Eltern (Gary Cooper und Dorothy McGuire) um ihren Sohn und ihr Gewissen werden hier versucht zu zeigen.

Die Darstellerleistungen sind natürlich super, Kameraarbeit ist hervorragend und für diese Zeit sind da ein paar wirklich gute Actionszenen dabei, auch wenn Wyler wie so oft natürlich nicht ohne sein Wagen- bzw. Kutschrennen auskommt.

Wenn man die ersten 90 Minuten auf höchstens 60 gekürzt hätte, wäre der Film bei mir um einiges besser weg gekommen, so bleibt mir leider nur ein Abzug. Trotzdem sehr sehenswert.

3.5/5

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Dann mach ich mal heute den @boodee und bitte dich, lieber @TheProtti, uns für nächste Woche ein Thema zu nennen.

Thema: Five Came Back
Film: Roman Holiday (William Wyler)
Erscheinungsjahr: 1953
Laufzeit: 113 Minuten
Wo gesehen: Youtube

Princess Ann ist auf Staatsbesuch in Rom, hat genug von ihren Pflichten, und haut aus dem Palast ab - auch wenn sie gerade ein Schlafmittel verabreicht bekommen hat.
Reporter Joe Bradley sammelt sie auf, ohne zu wissen, wer sie ist - eigentlich hat er aber am nächsten Tag ein offizielles Interview mit ihr zu führen …

Ach, ein schöner Film in einer tollen Stadt. Gregory Peck spielt gut wie immer, nette Charaktere, flotte Musik und Action - und vor allem Audrey Hepburn ist einfach bezaubernd.
Dabei ist die Geschichte auch nicht zu zuckersüß, sondern genau richtig.

Ein guter Film gerade in der jetztigen Zeit vielleicht - so schön und voll sieht man Rom im Moment ja sonst aktuell nicht :ugly:

4/5

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Da @TheProtti grad nicht verfügbar zu sein scheint und ich der nächste auf der Liste wäre, würde ich noch bis 19h warten und dann für ihn einspringen.?

  • Yup
  • Nope, noch bis morgen abend warten.

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Das neue Thema lautet Dokus. Sollte soweit selbsterklärend sein. Dokus, die mit der Grenze zwischen Doku und Fiktion spielen (“This is not a Film“ könnte vielleicht sowas sein) sind erlaubt. Filme, die von vornherein klar als Mockumentary erkennbar sind (“Stromberg“) sind ausgeschlossen.

Bonus-Hinweis: Dokus tummeln sich besonders gerne mal auf YT.

Ein paar Empfehlungen des Hauses: Three Identical Strangers (möglichst wenig zu angucken vorher), Tim’s Vermeer, LA92, The Thin Blue Line

Eine ganz nette Letterboxd-Liste:

Meine nach Dokus gefilterte Watchlist, da sich da über die Jahre auch der ein oder andere Tipp angesammelt hat:

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Perfektes Timing, da vor kurzem eine vor mir sehr erwartete Doku auf Prime erschienen ist :beangasm:

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Freut mich. Ich bin gespannt.

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Thema: Five Came Back
Film: Wildwest/Der Westerner/In die Falle gelockt (The Westerner) von William Wyler
Erscheinungsjahr: 1940
Laufzeit: 96 Minuten
Wo gesehen: Sky

Cooles Thema und mir geht es ähnlich wie @Drake4849 und @Morissa: Bin auch ein Freund alter Filme aber wenn ich so auf die Listen der Regisseure schaue habe ich (grob überschlagen) von Wyler, Capra und Stevens 1-5 Filme, von Huston 5-10 Filme und von Ford 20-25 Filme (ist bei dem Verrückten der über 140 Filme gedreht hat genauso wenig wie bei den anderen) gesehen; im Verhältnis also fast nichts. Höchste Zeit also von allen Fünfen, Filme anzuschauen, die man noch nicht gesehen hat.

William Wyler ist den meisten, wie auch mir, wohl wegen Ben Hur ein Begriff. So denke ich bei ihm immer an Monumentalfilme. Er hat aber eine ausgesprochen diverse Filmsammlung. Western sind dabei auch vertreten, wenn auch in Zeiten der Tonfilmära nur zwei Stück: Weites Land (The Big Country) und dieser hier. Wusste absolut nicht was ich von dem Film erwarten sollte. Als jemand dem z.B. die frühen Western von John Ford nicht so gut gefallen, waren meine Erwartungen an dieses Frühwerk aber nicht so hoch.

Gary Cooper spielt hier den lonesome Cowboy, der nach dem amerikanischen Bürgerkrieg auf der Reise nach Westen ist. Dabei trifft er in Texas auf den Richter Roy Bean, gespielt von Walter Brennan. Es entwickelt sich eine wilde Mischung aus Komödie und Drama. Hauptthema ist der Konflikt zwischen Siedlern (Sammler) und Viehtreibern (Jäger). Aber auch Liebe, Freundschaft und absurde Starverherrlichung (gegen Walter Brennan in dem Film sind eine Horde Groupies nichts).

Der Film hat richtig Spaß gemacht. Kurzweilig, keine Sekunde langweilig, wirklich sehr lustig und gegen Ende auch recht dramatisch. Wyler schafft es hier eine unterhaltsame Balance zu finden. Stark sind auch die Landschaftsaufnahmen, da muss er sich als Monumentalfilmer nicht hinter John Ford verstecken. Besonders eine Feuerszene gegen Ende des Films sieht bombastisch aus.

Dieser Western zählt noch zu der ganz alten Schule. Heißt, im Vergleich zu Stagecoach, den einige für das Thema gesehen haben, macht er nichts Neues sondern hat noch das operettenhafte Westernflair. Dazu passt, dass die Figur von Gary Cooper, den moralischen Kompass darstellt. Er hat zwar auch seine Probleme (Sesshaftigkeit, Freunde, Liebe) aber er ist der Archetyp des „Guten“. Das ist in vielen ganz alten Western öfters recht langweilig, wird aber hier durch einen Kniff umgangen. Dieser Kniff heißt Walter Brennan.

Walter Brennan hat für diese Rolle einen Oscar erhalten (ist übrigens mit Jack Nicholson und Daniel-Day Lewis der einzige männliche Schauspieler der drei Oscars erhalten hat) und zwar völlig zurecht. Die Leute die viele seiner Rollen kennen, wissen, dass er zu 95 % den gutmütigen, schrulligen alten Kerl spielt (ja auch schon wo er noch recht jung war), so ist es hier sehr ungewohnt ihn als klaren Antagonist zu sehen und William Wyler spielt fast damit. Auch als wirklich böser Junge, kommt auf der einen Seite die Schrulligkeit von Brennans Figur, als auch die Erwartung vom Zuschauer („So böse wird er schon nicht sein“), immer wieder durch. Das macht den Film trotz alter Schule, wirklich interessant.

Andere Sachen wirken aber doch etwas Altbacken. Die Liebesgeschichte kommt sehr seltsam rüber, die Schießereien sehen nicht so toll aus wie bei z.B. Ford und das Ende finde ich zwar von der Prämisse gut, die Umsetzung hätte aber doch noch viel Luft nach oben gehabt.

Wen es interessiert als kleine Anmerkungen: Die Namensfindung der deutschen Titel ist mal wieder zum Schießen. Unterschiedlichste Schnittfassungen, Titel, Synchronisationen: Ein Kuriositätenkabinett. Außerdem beruht der Film, mit sehr viel filmischer Freiheit, auf vielen realen Figuren und Ereignissen (Fast alles rund um Roy Bean und Lillie Langtry z.B.)

7 von 10 Schnapsflaschen (Der Schnapskonsum ist absurd in dem Film)

Bonusfilm in Krisenzeiten (denke gerade @Drake4849 freut sich sicher wenn man bisschen mehr anschaut und was schreibt):

Film: Der lange Weg nach Cardiff (The Long Voyage Home) von John Ford
Erscheinungsjahr: 1940
Laufzeit: 105 Minuten
Wo gesehen: Sky

Habe ja schon geschrieben, dass ich mit John Ford so meine Probleme habe. Hatte aber lange Zeit nur Western von ihm gesehen und als ich mal auf ein anderes Genre gewechselt bin (Der Verräter (The Informer)) wurde ich positiv überrascht. Das ist ein Drama von 1935 was wirklich heute noch gut funktioniert. Galt bis Citizen Kane lange Zeit als der visuell beste Film überhaupt. Hat auch vier Oscars bekommen und ist zu empfehlen.

Bei diesem Film hier hab ich dagegen wieder den typischen John Ford wie ich ihn nicht mag. Bin vielleicht auch selber Schuld, ist ein Kriegsfilm, hätte mich mal besser wieder weiter weg von seinen Western zu Dramen oder so bewegen sollen. Der Film ist nicht sonderlich spannend, voll gestopft von Klischees (um nicht zu sagen in Rassismus abdriftend) und auch nicht sonderlich spaßig.

Ein Boot im 2. Weltkrieg muss von den Westindischen Inseln nach Dublin und dabei in Baltimore Sprengstoff aufladen. Dabei kommen allerlei Probleme auf sie zu und in Dublin angekommen wird es für alle nicht besser. Die ersten 15 Minuten hätte ich gedacht ich schaue einen Drogentrip, weil so eine penetrante „Chilloutmusik“ fast die ganzen Gespräche übertönt…bis dann gesagt wurde auf den Westindischen Inseln tanzen die Leute alle ums Feuer und rufen die Schamanen an…

Ich konnte dem Film wirklich nicht viel abgewinnen, was sich auch in der Endbewertung niederschlagen wird. Die Story war auch unglaublich flach und die Ereignisse zum Schluss in Dublin waren noch schlimmer als auf dem Schiff. Die Krönung waren auch noch die Schauspieler. Schwache Performances durch die Bank gipfeln in einem John Wayne der einen jungen Schweden spielt :cluelesseddy:?!

Aber man soll nicht immer nur meckern es gab auch was wirklich tolles an dem Film. Der Look. Ja John Ford ist für mich langsam aber sicher der Style-over-Substance-König. Aber die Schifffahrt sieht für 1940 einfach atemberaubend aus. Man hat einen schönen Vergleich. 1940 hat Alfred Hitchcock „Der Auslandskorrespondent“ gedreht (der meiner Meinung nach viel bessere Film als der hier). Hier gibt es einige Wasseraufnahmen nach einem Flugzeugabsturz. Wow. Wenn man die Aufnahmen vergleicht könnte man meinen Alfred Hitchcock musste irgendwie seine eigene Badewanne benutzen und hat da einen 6-jährigen Filmen lassen, während John Ford 50 Jahre in die Zukunft gereist ist. Stellt sich allerdings die Frage, in wie Weit das überhaupt John Fords verdienst war. Denn Kameramann Gregg Toland war hier mal wieder führend am Werk. Genauso wie in The Westerner (und später auch in Citizen Kane).

4 von 10 schwedische Akzente

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Thema: Five Came Back
Film: Ist das Leben nicht schön? von Frank Capra
Erscheinungsjahr: 1946
Laufzeit: 125 Minuten

Ich hab mich heute ganz langweilig für einen der wohl bekanntesten Filme der Listen entschieden und gebe ganz erwartbar zu Protokoll, dass dieser völlig zurecht seinen Klassikerstatus genießt. Gute Nummer!

8/10

Darüber hinaus dickes Sorry, dass ich diese Woche die Themenauswahl verpennt hab‘ und vielen Dank an @UnclePhil fürs Einspringen! :blush:

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Dann übernimmst du nächste Woche wieder, ja? :smiley:

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Ja, sehr gerne. :blush: Hatte mir sogar schon was überlegt, aber war dann einfach an den falschen Tagen abgetaucht. :sweat_smile:

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Thema: Dokus
Film: Free Solo von Jimmy Chin und Elizabeth Chai Vasarhelyi
Erscheinungsjahr: 2018
Laufzeit: 100 Minuten
Wo gesehen: Disney+

Wow. Es kommt selten vor, dass ich beim Gucken von Filmen ins Schwitzen gerate. Aber holy moly war das spannend.

Es geht um den Free-Climber Alex, der sein komplettes Leben inkl, seiner Freundin dem Klettern unterordnet und sich vornimmt, im Yosemite National Park einen über 1km hohen steilen Felsen zu erklimmen.
In der Doku, dessen Pacing ich perfekt fand geht es um die Etablierung der Person Alex, seinen Antrieb, sein Privatleben und zum Großteil um die Vorbereitung auf den finalen Freeclimb, der unglaublich spannend inszeniert ist.

Tolle Bilder unterstreichen diese fast perfekte Dokumentation.
Schön, dass ich diesen Film endlich nachholen konnte.

4,5/5

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Thema: Dokus
Film: Diego Maradona von Asif Kapadia
Erscheinungsjahr: 2019
Laufzeit: 130 Minuten
Wo gesehen: Amazon Prime Video

Bereits Kapadias Amy hat mir gut gefallen und Senna (übrigens auch bei Prime Video verfügbar) hat mich begeistert und sehr mitgerissen. Nun hat er sich dem Mythos Diego Maradona gewidmet, der mir zwar bekannt war, aber über den ich aufgrund meines Alters und erst spät entstandenen Interesses für Fußball gar nicht so viel wusste.

Der Großteil dieser Doku bildet Maradonas Aufstieg und Fall beim SSC Neapel von 1984 bis 1991 sowie seine Teilnahme an den Weltmeisterschaften 1986 und 1990 mit der argentinischen Nationalmannschaft ab. Wie in seinen anderen Dokus verwendet Kapadia fast ausschließlich Archivmaterial mit Off-Kommentaren und kreiert so eine packende wie informative Seherfahrung.

Ganz so mitreißen wie Senna konnte mich diese Doku dabei nicht, aber man erhält diverse Einblicke in Leben und Karriere der sehr ambivalenten Persönlichkeit Diego Maradona. Gleichzeitig macht sie einen Personenkult erfahrbar, der von abgöttischer Liebe und Verehrung zu abgrundtiefem Hass und Verachtung umschlägt.

3,5/5

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Thema: Dokus
Film: Free Solo (Jimmy Chin und Elizabeth Chai Vasarhelyi)
Erscheinungsjahr: 2018
Laufzeit: 100 Minuten
Wo gesehen: Disney+

Die Geschichte von Alex, sein Weg dahin, ohne Seil und Haken, einen viel zu hohen Felsen zu erklettern.

Holy Fuck.
Viel mehr kann ich dazu gar nicht sagen.

Danke, @Drake4849, dass ich durch deine Review wusste, dass der Film auf Disney+ ist.

Bei der Doku stimmt für mich alles - Spannung, persönliche Einblicke, tolle Bilder.

Von jetzt an werde ich wohl Panik bekommen, wenn jemand nur “Boulder Problem” in meiner Gegenwart sagen sollte.

4,5/5

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Gerne doch. Allein aus diesem Grund lohnt es sich dazu zu schreiben, wo man die Filme gesehen hat.

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Thema #13: Dokus
Film: The Act of Killing von Joshua Oppenheimer
Erscheinungsjahr: 2012
Laufzeit: 165 Minuten
Wo gesehen: bluray

Jahrzehntelang nicht bestrafte Massenmörder, die in Indonesien vermeintliche Kommunisten verfolgt, gefoltert und ermordet haben, sollen ihre Taten verfilmen bzw. “reenacten” und werden dabei für diese Doku gefilmt.
Sehr harter Stoff, zu sehen mit was für einem Stolz diese selbst so genannten Gangster über ihre menschenverachtende Vergangenheit reden und bis heute (bzw. zum Zeitpunkt des Films, keine Ahnung, ob der Film diesbezüglich Auswirkungen hatte) mit Regierungskreisen verkehren etc. Gebrochen wird dies durch die teilweise hochgradig absurden Inszenierungen von Szenen, die sich die “Protagonisten” für ihren eigenen Film ausgedacht haben.

Krass. Und sehr sehenswert.

4/5

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Thema: Dokumentationen
Film: Nowitzki - Der perfekte Wurf
Regie: Sebastian Dehnhardt
Erscheinungsjahr: 2014
Laufzeit: 105 Minuten
gesehen auf: Netflix

Habe in letzter Zeit wirklich viele Sport-Dokus oder Dokumentationen über Sportpersönlichkeiten gesehen und muss sagen, diese ist wirklich sehr gelungen.

In den 90ern bis ca. 2011 (also Nowitzkis Karrierehöhepunkt) war ich ein sehr begeisterter Basketball-Schauer - besser gesagt NBA-Schauer. Ich habe mir manchmal drei Mal die Woche die Nächte wegen NBA-Spielen um die Ohren geschlagen und die Finals eigentlich nie verpasst.

Ich hatte Anfang der 2000er sogar mal ein Trikot der Mavs mit der 41 vom damaligen Ausrüster (Champion). Mein Vater (seines Zeichens Fan der Seattle Super Sonics) hatte wohl nicht ganz mitbekommen, dass ich die Lakers mochte.

Als sportbegeisterter Mensch hört man die Geschichten um Holger Geschwindner und Dirks Werdegang natürlich nicht zum ersten Mal. Viele Anekdoten wurden schon in zahllosen Reportagen und Interviews erzählt. Totzdem mach diese Doku vieles richtig. Sie lässt die richtigen Leute zu Wort kommen, sowohl ehemalige Weggefährten und Familienmitglieder aus Deutschland, als auch NBA-Stars wie Steve Nash, Tyson Kidd oder Kobe Bryant. Auch seine ehemaligen Coaches und Mavs-Besitzer Marc Cuban erzählen aus dem Nähkästchen. Und hier ein Vorteil dieses Films: Es werden auch mal Unzulänglichkeiten oder Fehler angesprochen und nicht wie in vielen Dokus die Hauptperson als gottgleich dargestellt.
Am interessantesten ist die erste Stunde, hier wird sein Werdegang mit Zeitzeugen rekapituliert und man erfährt auch ein paar Neuigkeiten. Seine NBA-Karriere und vor Allem die Meistersaison haben wohl die Meisten, die sich für den Film interessieren, noch vor Augen.

4/5

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:joy::joy:

Sorry. Ich weiß, dass du Jason meinst. Aber als Wrestling-Fan musste ich herzhaft lachen

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Allllso… Nun, da ich auch endlich wieder dran bin (hust :sweat_smile:), hab ich mir ausnahmsweise mal ein Thema ausgesucht, ohne an die Zugänglichkeit über Streaming-Plattformen und Co. zu denken. Es könnte also sein, dass es diese Woche wirklich zur Challenge wird, einen passenden Film zu finden. Dafür find’ ich das Thema aber umso spannender:

Schaut einen Film mit einem Schauspieler / einer Schauspielerin in einer Doppel- oder Mehrfachrolle!

Ich bin mir ziiiemlich sicher, dass wir das Thema noch nicht hatten, aber ihr könnt mich gerne korrigieren falls doch. Zugegeben, die Auswahl an Listen zu dem Thema ist etwas eingeschränkter als in den letzten Wochen, aber hoffentlich werden doch alle fündig, die mitmachen wollen. Da wären:

Eine (sehr umfangreiche) Wikipedia-Liste:

und einige Beispiele von letterboxd:

https://letterboxd.com/studioqqq/list/an-ongoing-list-of-my-favorite-dual-role

Bei Fragen könnt ihr euch gerne melden. Ich kann euch aber gleich sagen, dass ich es nicht so eng sehe wie z.B. die Einschränkungen der Wikipedia-Liste, ob jetzt Anthology-Filme mit mehreren Rollen dazu zählen oder nicht. Meinetwegen könntet ihr auch Split schauen, obwohl es sich streng genommen um eine Rolle mit mehreren Persönlichkeiten handelt.

Viel Spaß mit dem Thema! :relaxed:

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