Welchen Film habt ihr als letztes gesehen? II

Bist leider etwas spät dran, letztes Jahr gab es auf arte Peckinpah-Themenwochen. Schön ohne Werbung und mit Dokus und Hintergrundinfos. Da liefen sicherlich an die 10 Filme innerhalb von 4-6 Wochen.

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Karate Kid 3

Feinster Edeltrash. Die Bösewichte sind so 80er Jahre stereotyp. Es ist zum lachen.

Ich will endlich Cobra Kai: Staffel 4 :grinning_face_with_smiling_eyes:

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Tele 5 Mediathek
Ohne Anmeldung nur von 22:00-06:00 zu sehen
Diesmal Teil 2.

Tele 5 hat eine Cut Fassung veröffentlicht weil der Renegade Cut wurde auch hier in veröffentlicht ist Teil der Highlight DVD Version die vollendete Sage und nur in Englisch mit deutschen Sub. Der Cut soll ja die Version sein die Mulcahy wollte.

Teil 2 hat so vielen Schwächen und ich habe manchmal vorgespult weil mit die Love-Szenen echt nicht interessierten.

Was mir gefiel war Michael Ironside denn der ist einfach ein starker Baddie. Die U-Bahn Fahrt kann locker mit Kurgan Amok Fahrt durch New York mithalten.

Was die Duelle angeht so sind die diesmal viel kürzer und langweiliger gerader Schlusskampf.

Das die Highlander nun Aliens sind :facepalm: das sie mit Waffen schießen und so weiter.

Teil 2 ist keine Vollkatastrophe aber mehr als 5/10 für die längste deutsche Cut Version gebe ich nicht.

Wenn du die Version mit den Aliens gesehen hast war es aber die Kinoversion und nicht die Version wie es ursprünglich sein sollte und später dann auch war.

Girl, 2018
Lukas Dhont

Bis zum 09.02.2021 ist Girl auf Arte verfügbar.
Triggerwarnung: Der Film enthält transphobes Mobbing sowie sensible Szenen, die re-traumatisierend wirken können.

Mich lässt der Film ein wenig fragend zurück. Es schlägt in die Kerbe, die wir hier im Forum schon hatten, was Rollenbesetzungen hinsichtlich von Trans*Personen repräsentieren. In diesem Fall ist es Victor Polster, der ein junges Mädchen in ihrer Transition spielt.

Der Film hat sehr strake, sehr emotionale und auch voyeuristische Momente. Und die machen es schwer, den Film zu bewerten. Es geht zentral um Lara, die sich mit 16 am Anfang ihrer Transition befindet oder mitten drin steckt. Zumindest beginnt sie mit der Hormontherapie. Die filmische Perspektive wechselt zwischen ihrer Innensicht, als Mädchen, dass unter Leistungsdruck steht und ihrem Prozess während der Transition. Diese Perspektive ist zu betont auf ihren Körper ausgerichtet. Dieser Aspekt gefällt mir weniger an dem Film. Der Körper mag ein wesentlicher Teil sein, aber ich finde die Stärke liegt eher darin, wenn der Film bei Lara und ihren inneren Gedanken bleibt. Die sind keinesfalls plakativ, sondern öffnen die Komplexität der Situation, in der sie sich befindet. Ihr Vater unterstützt sie, wo er kann, aber wie es für Teenagern üblich ist, äußern sich Stress einhergehend mit dem Leistungsdruck und emotionalen Druck durch Schweigen. Lara will Tänzerin werden und sie will über sich selbst bestimmen können und viel mehr noch möchte sie über ihren Körper bestimmen. Und sie ist dabei viel allein, obwohl ihr Vater sie bei allem unterstützen möchte. Ein weiterer Punkt, der mich stört.
Die Handlung basiert wohl auf Nora Monsecour, die dazu auch im Hollywood Reporter einen Gastbeitrag verfasst hat. Ich hoffe dennoch, dass es Netzwerke gibt, die genau da helfen und unterstützen können, wo es als Familienmitglied schwer wird.

In Folge der Kontroversen und Diskussionen, kann ich schwer einschätzen, wie realistisch der Film erzählt ist. Ich empfinde die innere Welt von Lara als sehr glaubwürdig, aber den voyeuristischen Blick hätte es vielleicht nicht gebraucht. Kritisiert wird auch die Rollenbesetzung, da ein feminin wirkender junger Mann, nicht einem jungen Mädchen nach der Hormontherapie entsprechen würde.


https://www.hollywoodreporter.com/news/belgium-oscar-submission-girl-is-a-message-courage-1167532

Ich habe mich übrigens der Challenge mal angeschlossen und der Film ist für Belgien Teil der Liste Movies Around The World

(ein schönes Projekt, jetzt da Kinos geschlossen sind und sich echte Perlen finden lassen)

„Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia“ bitte noch auf die Liste setzen. Sollte man für das Verständnis von Peckinpah mMn auch gesehen haben.

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Sir, jawohl Sir!

:wink:

The Pink Panther (1963)

Review

Der tollpatschige Inspektor Clouseau ist dem Meisterdieb „Phantom“ auf der Spur. Der hat es auf den rosaroten Diamanten einer Prinzessin abgesehen.

Ein Comedy-Klassiker, der zahllose Fortsetzungen und Remakes erzeugt hat. Ich muss leider sagen, dass der Film bei mir nur bedingt funktioniert, weil ich ein großes Problem habe: Ich mag keinen Slapstick. Wenn sich - wie Clouseau (Peter Sellers) - jemand am Tisch stößt, hinfällt, sich verbrennt oder anderweitig weh tut, finde ich das nur bedingt lustig. Und auf diesen Humor setzt der Film größtenteils. Es gibt hier und dort ein bisschen lustige Situationskomik und ein paar schöne Flirtereien zwischen David Niven und Claudia Cardinale. Die Geschichte ist zwar etwas lahm erzählt, aber dann doch unterhaltsam.

‎The Pink Panther (1963) directed by Blake Edwards • Reviews, film + cast • Letterboxd

3 von 5 Sternen

The Lure

Review

Zwei Meerjungfrauen treffen eines Nachts auf eine Band. Anstatt sie zu verspeisen gehen sie mit ihnen zum Nachtclub, in dem die Band festes Mitglied ist. Auch die Meerjungfrauen werden nun zur Attraktion dort. Das wortwörtliche „fish out of water“ läuft aber nicht ganz reibungslos ab.

Ein polnisches Musical über Meerjungfrauen in einem Nachtclub… wow. Es ist anfangs genauso skurril und trashig, wie es sich anhört. Und ich habe mich oft vor mir her sagen hören „Was soll die Scheiße?“, auch wenn es sicher einige Lacher gibt. Aber nach und nach werden die Konflikte tiefer und nachvollziehbarer und gegen Ende habe ich mich dabei ertappt, dass es mich sogar etwas berührt hat. Also man muss etwas durchhalten bis sich die Stärken des Films richtig entfalten. Dann werden sogar Themen wie Emanzipation und (Geschlechter) Identität verhandelt.
Für einen Musical-Hasser wie mich, werden die Songs auch eher sparsam eingesetzt. Es wird nicht durchgehend gesungen. Der Elektropop ist auch relativ catchy, die Texte schwanken jedoch oft zwischen absurd und prätentiös.
Ein Problem mit nackter Haut sollte man nicht haben. Das dürfte auf jeden Fall einer der Filme mit der höchsten Quote an nackter Haut sein, den ich in den letzten Jahren gesehen habe. Kompliment an die beiden Hauptdarstellerinnen, dass sie das durchgezogen haben.

‎The Lure (2015) directed by Agnieszka Smoczyńska • Reviews, film + cast • Letterboxd

3,5 von 5 Sternen

Capote

Review

Der berühmte Autor Truman Capote („Breakfast at Tiffany’s“) liest in einer Zeitung von einem Mord an einem Farmer, seiner Frau und zwei Kindern. Der Fall packt ihn und er möchte daraus den ersten Tatsachenroman der Geschichte schreiben. Bei seiner Recherche übt aber besonders einer der Täter eine Faszination auf Capote aus, mit dem er sich dann anfreundet.

Der leider viel zu früh verstorbene und für diese Rolle mit dem Oscar ausgezeichnete Philip Seymour Hoffmann ist natürlich die Hauptattraktion des Films. Selten hat man so eine Verwandlung gesehen und besonders stimmlich - wenn auch nicht immer leicht zu verstehen - ist die Leistung herausragend. Leider konnte mich der Film selbst am Ende nicht ganz packen. Zum einen bleibt Capote undurchsichtig und man kann nicht nachvollziehen, warum er sich so zu einem der Mörder hingezogen fühlt. Hat er sich verliebt? Nutzt er ihn nur für die Geschichte aus? Ist er von seiner Unschuld überzeugt? Das alles bleibt im Dunkeln. Andererseits vermag es der Film kaum Spannung aufzubauen und plätschert von einer Szene zur anderen.
Und ich frage mich, warum die offensichtliche Homosexualität der Hauptfigur nur so schemenhaft angedeutet wird.

‎Capote (2005) directed by Bennett Miller • Reviews, film + cast • Letterboxd

3,5 von 5 Sternen

Ronin (OV-Rewatch)

Review

Einige Ex-Militärs und Ex-Geheimdienstler werden damit beauftragt einen Koffer zu besorgen, hinter dem gleich mehrere Parteien hinterher sind.

Der wird gerne mal vergessen, wenn es um gute Actionfilme geht. Und der gehört definitiv dazu. Zum einen gefällt mir der kühle realistische Look und zum anderen die vollkommen geerdete Action. Bei den Waffen hat man sich offensichtlich an „Heat“ orientiert, denn die haben besonders durch ihre Lautstärke eine enorme Wucht. Und dann wären da natürlich die tollen Verfolgungsjagden, bei denen die Macher einfach verstanden haben, dass es reicht Autos mit hoher Geschwindigkeit durch enge und befahrene Straßen und Gassen zu jagen, ohne dass es irgendeinen physikalisch unmöglichen Bombastquatsch braucht.
Dann ist er auch noch echt krass besetzt mit u.A. Robert deNiro, Jean Reno und Stellan Skarsgard.
Wobei die Charaktere ziemlich kurz kommen und die Story um den MacGuffin, den man hinterherjagt, ziemlich einfach gestrickt ist

‎Ronin (1998) directed by John Frankenheimer • Reviews, film + cast • Letterboxd

3,5 von 5 Sternen

The Great Escape

Review

Genervt von den ständigen Ausbrüchen der Kriegsgefangenen eröffnen die Nazis ein spezielles und - angeblich - ausbruchssicheres Gefangenenlager. Dort werden alle inhaftierten Ausbruchsspezialisten der Alliierten hin verlegt. Natürlich lassen die sich nicht abschrecken und versuchen trotzdem zu entkommen und entwickeln dafür einen ambitionierten Plan um möglichst vielen die Flucht zu ermöglichen.

Einer der großen Klassiker des Kinos, der auch heute noch wunderbar funktioniert. Der Film dauert knapp 3 Stunden und hat mich nicht eine Sekunde gelangweilt. Trotz des eher schweren Themas hat er Witz und einen gewissen leichtfertigen Charme. So eine Geschichte um einen Gefängnisausbruch hat natürlich immer eine gewisse Spannung und es nicht schwer spannende Situationen zu kreieren. Die Charaktere wachsen einen ans Herz und lassen das Ende, das einen daran erinnert, wie ernst das Ganze am Ende doch ist, richtig spüren.
Krass besetzt ist der Film auch und bietet alles auf, was damals Rang und Namen hatte. Besonders gefreut habe ich mich über Richard Attenborough, den man hier mal etwas jünger erleben kann. Die meisten werden ihn wohl nur mit weißen Bart aus Jurassic Park kennen.

‎The Great Escape (1963) directed by John Sturges • Reviews, film + cast • Letterboxd

4 von 5 Sternen

A Single Man (OV-Rewatch)

Review

Ein homosexueller Universitätsprofessor verliert bei einem Autounfall die Liebe seines Lebens. Schwer getroffen verliert er die Lust zu leben und beschließt sich umzubringen. Dann lernt er jedoch einen seiner Studenten näher kennen, der sich offensichtlich zu ihm hingezogen fühlt.

Einer der zugleich schönsten und deprimierendsten Filme zugleich. Tom Ford, der eigentlich Modedesigner ist und bisher nur zwei Filme gedreht hat, ist ein großer Ästhet und das merkt man. Jeder im Film sieht wie aus dem Ei gepellt aus und die Anzüge und Kleider sind unglaublich stilvoll. Aber auch auf bildlicher Ebene wabert „A Single Man“ ständig im Farbkontrast um die Gefühlswelt des Hauptprotagonisten zu verdeutlichen. Erfrischend ist, dass der Film kein Schwulendrama ist, obwohl sich das anbieten würde (homosexuell in den 60ern in den USA) . Er verzichtet dort auf Klischees und konzentriert sich einfach auf die - zerstörte - Liebe. Passieren tut eigentlich nicht viel, es ist pures Gefühls- und Schauspielkino. Colin Firth ist eine absolute Wucht; zurückhaltend und dennoch mit einer enormen emotionalen Tiefe. Seine Traurigkeit überträgt sich sofort auf den Zuschauer.

Toller Film.

‎A Single Man (2009) directed by Tom Ford • Reviews, film + cast • Letterboxd

4,5 von 5 Sternen

Der Ghibli der Woche:

Kiki’s kleiner Lieferservice (OV-Rewatch)

Review

Kiki ist eine kleine Hexe und die müssen mit 13 ausziehen um in einer Stadt niedergelassen ihr Ausbildungsjahr zu machen. Kiki weiß jedoch nicht, auf was sie sich spezialisieren möchte. Sie lernt eine Bäckerin kennen und beschließt einen Lieferservice zu eröffnen.

Gewohnt sympathisch inszeniert Ghibli hier für meinen Geschmack ein etwas oberflächliches Feel-Good-Movie. Witz und Charme sind wie immer vorhanden - wie ich bereits mal geschrieben habe, unterschreitet Ghibli da nie ein gewisses Niveau -, aber irgendwie geht es hier um nichts. Konflikte und Probleme sind zu trivial und lösen sich zu einfach auf, als dass sie mich gepackt hätten. Hier ist der Film einfach zu kindlich. Für die Zielgruppe - also für Kinder - wird der Film aber sicherlich perfekt sein.
Natürlich ist da ein bisschen Coming of Age drin, was es bedeutet Verantwortung zu haben, auf eigenen Beinen zu stehen… aber die Protagonistin ist erst 13. Die Botschaft wird dadurch irgendwie verwässert, weil wir im echten Leben von einer Dreizehnjährigen nicht verlangen würden vollständig Selbstständig zu sein.

Und wenn man ganz zynisch ist, könnte man sagen: BWLern wird der Film gefallen :smiley: Geht es doch hier darum ein Geschäft bzw. Start-up aufzubauen und welche Mechaniken dahinter stecken. Und wenn man ganz böse ist: Hier werden Kinder an die kapitalistische Logik herangeführt :smiley:

‎Kiki's Delivery Service (1989) directed by Hayao Miyazaki • Reviews, film + cast • Letterboxd

3 von 5 Sternen

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Ich möchte mal betonen, dass es da nur einen Highlander gibt und das ist McLeod, der so genannt wird, weil er nunmal aus den Highlands kommt.
Insgesamt sind das alles (je nachdem, welchem Cut man glauben mag) Unsterbliche. :wink:

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So nun noch Teil 3 auch in der Tele 5 Mediathek geschaut

Hat mir nicht insgesamt gefallen was mir gefallen hat war Mario denn der ist auch ein guter Baddie und der Schlusskampf in der Fabrik. Aber sonst habe ich viel vorgespult. Die vielen Figuren die man einführte gingen mir auch dem Sack auch war Deborah Kara Unger Figur einfach nur unsympathisch. Mako war noch eine Ausnahme auch mochte ich den Schauspieler.

Das er eine Adoptivsohn hat jedenfalls steht es so im deutschen Wiki :facepalm:

4/10 jetzt ist für mich Schluss. Gut das Teil 3 auch Teil 2 verdrängt :beansmirk:

Escape Room (2019):
Endlich mal wieder ein guter Horrorfilm, der mit etwas mehr Sorgfalt gemacht wurde als man es von diesen einfachen Konzept-Horrorfilmen normalerweise kennt.
Wie immer fängt dieser Film damit an, dass man eine Gruppe Charaktere kennenlernt, dann kommen sie in das Szenario, in welchem man damit rechnen kann, dass wohl einer nach dem anderen stirbt… und der Rest ist dann relativ selbsterklärend.
Ein Problem das solche Filme oft haben ist, dass die Charaktere überzeichnete Karrikaturen sind, welche du auf eine Charaktereigenschaft runterbrechen kannst, und die meistens auch eher nervig sind, so dass man ihr Ableben eher geniesst, als sich wirklich Sorgen macht.
Dieser Film ist da definitiv anders! Die Charaktere sind wirklich extrem gut geschrieben, und die Schauspieler machen hervorragende Arbeit mit ihren Rollen.
Ok, zwei der Charaktere sind eine Spur klischeehaft und geben gleich von Beginn einen klaren Eindruck, wer sie sind und was ihre designierte Rolle in der Gruppe sein wird, aber der Rest der Truppe hat durchaus kreative Charaktere und sie erhalten ihre Persönlichkeit nicht nur durch die Schauspieler oder durch unnatürliche Dialoge wo sie dir klar erklären, was denn ihr definierendes Charaktermerkmal ist. Stattdessen entsteht ein grosser Teil der Handlung durch die Interaktionen der Charaktere und da glänzt der Film wirklich.
Auch die Story ist recht gelungen, zumindest über weite Strecken. Leider muss ich sagen, dass mich das Ende dann doch etwas enttäuscht hat und ziemlich unbedfriedigend ist (das ist kein offenes Ende. Es ist nicht mal Sequel-Bait… da fehlt schlicht und ergreiffend der nächste Akt des Filmes, was dann doch etwas zu weit geht um wirklich befriedigend zu sein). Aber über weite Strecken weiss der „Escape Room“ mit extrem kreativen Ideen und coolen Momenten zu brillieren und es wird nie langweilig.
Einzige wirkliche Kritikpunkte sind lustigerweise die Klammern um den Film. Das Ende habe ich ja schon gesagt, dass das nicht ideal ist, aber der Anfang ist es auch nicht. Der Anfang zeigt einfach eine Szene, welche dir mehr oder weniger gewisse Momente des letzten Drittels des Film spoilt. Keine Idee wer dachte, dass das eine guter Anfang sei. Aber es lässt sich einfach nicht verneinen, dass dem Kampf zwischen Ben und Jason um das Gegengift jegliche Spannung fehlt. Denn man weiss ja bereits, dass Ben in den nächsten Raum kommen wird. Es gibt also zu keinem Zeitpunkt eine Frage, wer jetzt da überleben wird.
Aber abgesehen von diesen beiden Klammern muss ich sagen: Guter Film. Wirklich, hat mir sehr gefallen.

Fazit: Gut geschriebene Charaktere, gutes Pacing, voller kreativer Szenen. Anfang und Ende suboptimal, der Rest ist aber wirklich gut.

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Space Sweepers auf netflix
Auf Wikipedia heißt es :
Space Sweepers ist ein südkoreanischer Science-Fiction-Film von Jo Sung-hee aus dem Jahr 2021. Es ist die erste südkoreanische Produktion des Genres einer Weltraumoper. Der Film sollte ursprünglich 2020 in den Kinos anlaufen.

Und ja, dieser Film hätte auf der Leinwand mit der entsprechenden Sound- und Bildgewalt großen Spaß gemacht und die Länge von 2 Stunden und 17 Minuten wäre mMn, wenn überhaupt, dann positiv aufgefallen. Nämlich im Sinne von der Film nimmt sich die Zeit, die es braucht, um mit einem stimmigen Setting, einer schlüssigen Geschichte, spannenden Atmosphäre und tiefgehender Charakterdarstellung - und Entwicklung aufzufahren. Hinzu seien noch die Action, die Special Effects, der Humor und (auch, wenn eben schon kurz erwähnt) die Charaktere besonders hervorzuheben. Ein Badass Team aus Menschen, die alle ein sehr bewegtes Leben hinter sich haben, welches sie in ihren Persönlichkeiten und Skills enorm geprägt hat. Dabei ist jeder von ihnen so unheimlich sympathisch, witzig und gut geschrieben, wodurch ihre Motive für mich stets nachvollziehbar sind. Auch bekam ich recht schnell beim schauen des Filmes die Vibes, ähnlich eines krassen, aber auch lustigen Anime Filmes. Besonders das kleine Mädchen, auf welches die Crew stößt und welches sie aufgrund ihres Rufes zunächst verängstigt und dann im Laufe des Filmes überrascht und Teile der Crew erst nervt und dann entzückt, während einer sie gleich am liebsten vom Fleck weg adoptieren würde, ist so ein goldiger und süßer Charakter.
Dieser Film hat mir einfach so viel Spaß gemacht. Und seine Twists haben mich immer wieder emotional gekriegt.
Ganz klare Empfehlung.

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Ich glaube dann werde ich mein Freund doch mal zu diesem Film überreden, hatten am WE schon überlegt denn zuschauen, mein Freund war dann doch zu skeptisch.

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kann mich da nur @anon68164815 anschließen
ist zwar kein super duper Hochkaräter und bestimmt kein film den ich nen zweites mal so schnell sehen werde aber dennoch die 2h sind im flug vergangen und das obwohl mein kollege vergessen hat auf deutsch umzustellen und wir bestimmt ne stunde mit eng. ton geguckt haben :beanjoy:

Empfehlung auch von mir :+1:

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Godzilla vs. Space-Godzilla (1994)
Ok, Godzilla-Gene sind ins All gelangt, wo sie von einem Schwarzen Loch verschluckt und von einem Weißen Loch wieder ausgespruckt wurden - fertig ist Space-Godzilla! Und diese beknackte Theorie wird mit solch einer Ernsthaftigkeit vorgetragen, dass man die Japaner dafür einfach lieben muss. Und Baby-Godzilla schaut im Gegensatz zu seinem häßlichen Pendant aus den 60ern sogar ziemlich putzig aus. Hätten sie doch nur den für „Final Wars“ benutzt. Ansonsten bildet der Film jedoch den schwächsten Teil der Heisei-Ära. Das liegt zu Teilen auch an Space-Godzilla selbst, der recht gewöhnungsbedürftig ausschaut und mit Kristallen wie mit Silvester-Raketen um sich schießt. Die Idee dahinter ist aber dennoch gut und besser als vieles aus der Showa-Ära.
5/10

The Core - Der innere Kern (2003)
Ja, es mag vielleicht der schlechteste Physik-Film aller Zeiten sein, aner diese Neuinterpretation von „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“, die quasi mit ähnlichem Plot die entgegengesetzte Richtung von „Sunshine“ einschlägt, kann dennoch gut unterhalten. Und mehr braucht es auch nicht, wenn man nicht gerade Physik studiert hat. Bei „Armageddon“ und „Sunshine“ war sicherlich auch nicht alles physikalisch korrekt. Was ich aber ankreiden möchte, ist, dass der Hacker als einzige Bedingungen Junkfood und Xena-Videos verlangt. War das vor knapp zwanzig Jahren tatsächlich so schwer zu bekommen?
6/10

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Hah… mein Top-Guilty-Pleasure :smiley: Traue ich mich kaum zu zu sagen, aber ich war damals fünfmal im Kino,

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Wolfwalkers (2020)
von Tomm Moore & Ross Stewart

Ein Vater jagt Wölfe im Wald, als seine Tochter sich mit einer Wolfwalkerin anfreundet—ein Wesen, das tagsüber Mensch ist und nachts Wolf…

Beeindruckend wie das wieder vom Stil ganz anders ist als die vorherigen Filme des Studios und trotzdem wieder absolut detailverliebt, wunderschön und toll wie hier grobe „kantige“ Elemente der realen Welt & der Stadt mit den eher „runderen“ Elementen der Natur & Mystik verwoben werden und einen grandiosen Schmaus für die Netzhäute erschaffen.

Außerdem mochte ich die Freundschaft zwischen dem beiden Hauptfiguren und so Kleinigkeiten wie die Darstellung der Sinne der Wölfe und wie sie das durch den Wald geleitet. Oder auch die Kombination der irischen Sprache mit den Begriffen der kleinen Wolfwalkerin für die Stadtbewohner („townies“) oder Brot („town tasties“) empfand immer wieder ich als ganz eigenen, wundervollen Klang.

9/10

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Wo hast du ihn gesehen? :slight_smile:
(ich hoffe noch son bisschen, dass er außerhalb von Apple noch mal angeboten wird)

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Ich hab ne Kopie der AppleTV+ Version gesehen. Ich glaub den kann man im Moment auch außerhalb von AppleTV+ nicht sehen (was ich nicht hab).

Übrigens, für die Cartoon Liste: Zurzeit sind die estländischen-kanadischen Manivlad Kurzfilme auf YouTube verfügbar. Es ist schon lange her bei mir, ich gucke sie auch noch mal. Fand sie damals charmant. :grimacing:

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