Welchen Film habt ihr als letztes gesehen? II

Gefangen im Netz (2020)

Ich weiß gar nicht groß, was ich dazu sagen soll… Ich verspüre Scham, Ekel, Abscheu und Mitleid… Vorallem bin ich schier sprachlos, wie schnell und in welcher Intensität Übergriffe im Netz wirklich passieren.

Bei Omegle/ChatRoulette war mir das klar, als ich vor Jahren da war, hab ich da auch mehr Schwänze als sonst was gesehen, aber bei allen anderen Plattformen… einfach nur krass und krank.

Ich überlege aktuell, wie ich diese Doku, die sicher auch nicht perfekt, aber dennoch „sehr gut“ ist, irgendwie bekannter machen kann. Das müssen sich vor allem junge Eltern anschauen…

4/5

Speed Racer (Prime)

Keine Ahnung, was mich da geritten hat, den mal wieder anzuschmeißen. Dabei gehört der rein visuell immer noch zu den aufregendsten Filmen, die in den letzten Jahren produziert wurden. Sonst hat wirklich kein Realfilm so in die Anime-Kiste gegriffen und solche visuellen Eigenarten umgesetzt.

Andererseits ist der halt auf der Ebene der Story ein Komplettausfall.

gibt es da auch Klippen?

Reichlich!

Und ja, der Bösewicht in der Szene wird von Christian Oliver gespielt!

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:see_no_evil: oh man, das ist ja direkt unangenehm

Man kann halt sagen, was man will, aber rein von der optischen Umsetzung her war noch kein „Realfilm“ so nah dran an einem Anime. Dass das aber nicht unbedingt auch bedeutet, dass das Ergebnis funktioniert, steht noch einmal auf einem anderen Blatt.

Dont Breath 2 (5/10)

teil1 gesehen aber keinen schimmer mehr was da phase war. teil2 ist ok aber mehr auch nicht. kategorie: kann man gucken, muss man nicht gesehen haben. schauspieler ok. spielzeit mit 90min angenehm.

So wie der Trailer zu Teil 2 aussieht, spielt der Erste auch irgendwie keine Rolle mehr :smiley:
Vielleicht ist es im Film dann aber doch anders.

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Police Story auf Blu Ray

Der Film beginnt schon mit einer spektakulären Verfolgungsjagd, bei der fast ein ganzes Dorf zertrümmert wird.
In der Mitte des Films kommen ein paar Längen auf, aber auch ein paar witzige Szenen. Zum Beispiel, als Jackie versucht alleine die ganze Telefonanrufe bei der Polizei zu bewältigen :beanjoy:
Das Finale bietet dann wirklich atemberaubende Stunts!

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Avalon (DVD)

Nur weil etwas unter der Regie von Mamoru Oshii (Ghost in the Shell) entstanden ist, muss das noch nicht unbedingt gut sein. Und trotzdem. Avalon, als japanisch-polnische Koproduktion, dreht sich um das gleichnamige VR-Spiel Avalon, einen Militärshooter. Blöderweise mit der Möglichkeit, dass die VR-Erfahrung einem auch das Hirn durcheinanderbringt und man katatonisch in einem Krankenhaus landet. Hier folgen wir Ash, die versucht innerhalb des Spiels den Verbleib eines ehemaligen Teamkameraden zu klären, nachdem Sie zuerst auf den Bishop und dann den Avatar eines kleinen Mädchens, den Ghost, trifft. Diese ermöglichen Ash dann, auf den Level Special A vorzudringen, auf dem sich die desauturierte Farbgebung auf einmal in eine normale Farbgebung ändert und der realer aussieht als die eigentliche Realität der normalen Welt.

Also wieder die üblichen Themen, ein Geist in der Maschine, was ist die Realität in Wirklichkeit und so weiter. Dann wird das noch mit der Artus-Legende (hence, Avalon) vermischt und fertig ist die Soße. Also wirklich gut ist der definitiv nicht, aber irgendwie ist das auch ein so eigenartiger Film, dass ich mir den so alle 10 Jahre mal aus dem Regal nehmen und anschauen kann.

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Lord of the Rings - Fellowship of the Ring (Extended Edition)
Lord of the Rings - The Two Towers (Extended Edition)
Lord of the Rings - Return of the King (Extended Edition)
The Hobbit - An Unexpected Journey (Extended Edition)
The Hobbit - The Desolation of Smaug (Extended Edition)
The Hobbit - The Battle of the Five Armies (Extended Edition)

Mittlerweile wurde ja schon so ziemlich alles zu dieser Reihe gesagt, was gesagt werden kann. Deswegen werd’ ich’s auch kurz machen. Die originale Trilogie ist nach wie vor ein absolutes Meisterwerk, wenn auch mit einem kleinen Durchhänger in der Mitte. Aber ich liebe die Welt einfach, deswegen kann man das schon mal verzeihen. Wirklich jede Szene aus den ungeschnittenen Versionen hätte es aber bei keinem der Filme gebraucht. :beanjoy:
Natürlich hab ich die entsprechenden Audioflicks dazu mitlaufen lassen und ich muss hier nochmal, nachdem ich es vor Kurzem an anderer Stelle schon mal angesprochen hatte, Anton und Marah dicke Props geben, für die ganze großartige Trivia, die sie immer rausgehauen haben, denn ich hab beim zweiten Mal hören immer noch einige mir unbekannte Sachen gelernt, die ich wohl beim ersten Mal verpeilt hatte.

Was die Hobbit-Trilogie angeht, wollte ich hier eigentlich hinzufügen, dass ich jetzt, wo die Filme halt existieren, es gar nicht so schlecht finde, dass es sie gibt. Es ist einfach mehr Herr der Ringe und wie auch an besagter anderer Stelle erwähnt, mag ich Martin Freeman sehr und Richard Armitage ist auch großartig als Thorin. Allerdings folgte dann erst die Sichtung von Hobbit III und ich muss das direkt wieder zurücknehmen. Da war dann doch eine Menge Zeug dabei, dass es sehr warscheinlich nicht und vorallem auch nicht in der Länge gebraucht hätte. Da hatte man das Material garantiert auf zwei Filme runterkürzen können. Naja, weiß ich aber auch, dass ich den dritten Film in Zukunft nicht mehr unbedingt mitnehmen muss. Außer es kommen auch noch Audioflicks für die ganze Hobbit-Trilogie.

wink-wink-nudge-nudge

„Leider“ hab ich durch die Filme jetzt so sehr Lust auf mehr Herr der Ringe gekriegt, dass ich mich wohl in einen vierten Playthrough stürzen muss. :beansweat:

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Malignant

Was für ein herrlich bescheuerter Film.
Ein B-Film im Gewand eines Blumhouse Retorten-Schocker.
Hier ist alles so schlecht, dass es wieder gut ist.

Mike und Jay von RLM stellen aber die wichtige Frage:
War das Absicht oder ist James Wan wansinnig (:andreas:) geworden?

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Dune Part One

Selbst habe ich keine Berührungen mit dem Dune-Universum und so war der Film auch nicht so weit Vorne auf meiner Watchliste. Außer eben ein Name wäre der Grund: Denis Villeneuve.

Was soll ich sagen? Der Mann liefer ab, der Cast auch. Am Anfang des Jahres wurde noch irgendwo hier diskutiert da wären keine Big Names, letztens im Kino+ Thread wurde seziert, das der Cast Leute ins Kino zieht. Aber wisst ihr was? Ganz egal, die machen alle einen fabelhaften Job.

Wenn dies aber nur der „Prolog“ war bzw. "Only the Beginning, dann wäre es eine Schande Villeneuve nicht weitermachen zu lassen. Sicherlich will man Geld verdienen, aber so etwas muss man doch viel Liebe geben. :smiley:

Mir sagte diese Erzählweise zu, bezüglich der Gruppierungen werde ich mir nun einfach nochmal Hintergrundwissen aneignen, aber sonst konnte man doch gut folgen. Ich mein Game of Thrones war da auch nicht gnädig. Ein schönes World-Building, der jetzt gern in die 2. Runde gehen darf. Was mir noch gefiel, dass die Welt keine Laserpistolen oder so hat, einfach schön mit Nahkampfwaffen.

Ich saß in der 2. Reihe und habe den Sand im Haar gespürt und Hans Zimmer hat mich mit seinen Klängen in die Wüstenwelt geholt. :smiley:

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war ebenfalls in DUNE hab ihn im original gesehen

und alles was ich hier eig sagen will is: guckt ihn an guckt ihn im kino an ist einfach ein geiler film jeder liefert da ab und es gibt nahezu keine hänger.

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Vermutlich wie jeder Dune. Hier meine paar Worte von Letterboxd:

„Dune: Part One“ behandelt die typische Messias-Subversion, die man z.B. aus Scorseses „The Last Temptation of Christ“ kennt, bringt aber, besonders gegen Ende, eine wahnsinnig interessante Subversion wiederum davon. Die um den inneren Konflikt von Paul Atreides herumgesponnene Sci-Fi-Geschichte fand ich im Kern gar nicht so interessant, da die agierenden Personen und Konzepte hauptsächlich Metaphern für spirituelle und philosophische Konzepte darstellen, aber auf Story-Ebene trotzdem pragmatisch erklärt werden müssen, was besonders die erste Hälfte des Films zu einer etwas größeren Exposition Dump verkommen lässt. Inszenatorisch wählte Villeneuve fast durchgehend den Bombast. Alles muss big scale und super episch erzählt werden, aber wenn in 150 Minuten alles episch ist… was ist dann wirklich noch episch? Teilweise driftet die forcierte Epicness auch in unfreiwillige Komik ab. Darum fand ich die Inszenierung oft sehr sehr anstrengend, besonders eine große CGI-Schlacht, die vermutlich das breite Publikum abholen soll, war eine echte Geduldsprobe. Optisch macht das zwar einiges her, leider gehen einzelne Bilder oft im Gewusel unter lauter „epischen“ Bildern etwas unter. Nichtsdestotrotz ist der Film empfehlenswert, da die philosophischen Aspekte für so einen Mainstream-vermarkteten Film durchaus bemerkenswert sind.

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Die Schlacht ist aber auch eher minimal. Im Hinblick auf dem Geamtfilm, die Zeit hab ich jetzt nicht gestoppt, hat sich aber so angefühlt. Mit Sicherheit hat man die Explosionen dafür eingebaut, für Bombast. Aber auf der anderen Seite war es auch wichtig, das Ausmaß davon zu zeigen und das nicht nur eine Geheimoperation war. Das Hauptaugenmerk fand dann im Inneren des Gebäude statt mit meiner Meinung nach.

Das find ich immer interessant wie unterschiedlich so die Ansichten sind. Vielleicht habe ich auch einfach eine anderen Ansatz zu dem Episch. Ich habe jetzt z.B. nicht 150 Minuten nur epische Momente gesehen. Ich war eher fasziniert von den Bildern und auch dem World-Building. So wie David Hain auch gesagt hat, man nimmt sich Zeit Dinge auch mal zu zeigen, wie die Fluggeräte starten und dann fliegen. :smiley:

Für mich gibt es tatsächlich zwei Momente, die richtig hervorgehen. Als man zum ersten Mal auf ein Sandworm trifft, der dieses Gerät verschlingt und 2. Am Ende wenn der Sandworm in voller Größe vor ihnen auftaucht mit den Klängen des Soundtracks..

Oder wie ordnen ihr das ein, wenn man so ein Film auf der Leinwand hat? Was macht etwas Episch? Die Schlacht mal Außen vor, war der Rest für mich größtenteils normal erzählt, eine Geschichte, die gern verfolgt hatte.

@moderatoren

Vielleicht sollten wir die Diskussionen zu Dune outsourcen in einen eigenen Thread. Gestern war Premiere und sowohl hier als auch im Kino+ Thread wurde sowohl im Vorhinein als auch jetzt schon sehr viel diskutiert. Das wird in den nächsten Tagen Überhand nehmen, wenn ihn dann viele gesehen haben.

Man kann ja hier noch immer drüber schreiben, aber die tiefergehenden Diskussionen wären dann doch eher was für ein eigenes Thema, finde ich.

Ich hab hier eigentlich schon mehr gelesen, als ich eigentlich wollte, auch wenn ich da letztendlich selbst Schuld dran bin.

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Ich rede dabei vor allem davon, dass wirklich alles, also jeder kleinste Nebensatz und sein Hund, mit so einem donnernden Score untermalt wurde und alles einen ja fast schon parodistisch ernsten und großen Stil hatte,im Sinne von „Guck! Guck! Jetzt guck doch mal, wie toll das hier alles ist!“ und ich mir nur so denke „Jahaaaa ich seeeeh es doch…“

Ja im Inneren des Gebäudes, wo Armeen ihre CGI Schilde aktivieren und der Schaden mit CGI dargestellt wird und es außerdem dunkel ist, dass man absolut nicht sehen kann was los ist sondern nur irgendwelche CGI Effekte.

Die Action ist wirklich nicht gut, aber das ist auch ok, weil die Stärken ganz woanders liegen. Alle Dinge auf der „materiellen“ Ebene, also Story, Action, Inszenierung, Kostüme etc sind für mich die Schwachstellen, während ich die spirituelle Ebene des Films mehr begrüßen kann.
Alles, was ich über „Dune“ denke, sagt mir, dass ich vermutlich 10mal lieber den von Jodorowsky gesehen hätte :simonhahaa:

Bitte… ich werd ihn noch einige Tage nicht sehen können und hier ewig darüber lesen machts nicht besser :beanjoy:

Ja, okay. Da hatte ich gestern 150 Minuten halt ein anderes Gefühl. Sagte ich ja, das wertet wohl jeder anders.

Vielleicht lag es, dass ich in der 2. Reihe saß, aber was drin passiert ist, konnte ich alles erkennen. Aber gut, tut auch nicht zur Sache. :smiley: Mir war das draußen zu viel Bombast, aber war nur ein paar Minuten und erfüllte seinen Zweck.