Rocket Beans Community

Welchen Film habt ihr als letztes gesehen?


#11875

Polar
Ich kenne die Vorlage nicht. Mads ist schon echt ein feiner Schauspieler und auch Katheryn Winnick mag ich aus Vikings echt gerne, aber die beiden können hier den Mittelmaß auch nicht retten. Mr. Blut ist “ohoohooo so crazy und wacky” wirkt aber einfach nur lächerlich und seine Assassine taugen für die Wurst nix. Ein paar ganz nette Szenen und solide Action bringen ihn dann noch in ein erträgliches Maß.

4/10

IO
Das war ja mal fast garnix. “Nette” Grundidee, aber einfach hinten und vorne langweilig und dröge.

Wie dumm war außerdem “Ey… ich will ficken” “janee lass ma” “wir müssen aber” “ok” BAM BABY!

2/10


#11876

Gerade “Serena” auf Netflix geschaut.
Tja nun.
Ich frage mich warum.


#11877

JA! Viggo Mortensen moduliert seine Stimme an der Stelle aber auch einfach so krass, so ergriffen, angebrochen, halb ungläubig, halb angerührt und so unendlich demütig und dankbar. Vermutlich mein Lieblingsmoment auf Film.


#11878

Das … motiviert mich für die Film-Themen Challenge :upside_down_face:
So schlimm?


#11879

eher belanglos und unglaubhaft


#11880

Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben
Zum ersten Mal geschaut und hat mich ziemlich überrascht. Der Humor hat genau mein Geschmack getroffen!
Alle Dialoge von Peter Sellers Charakteren (President am Telefon, Captain Mandrake, Dr. Strangelove) waren einfach der Hit. Und das allergrößte Highlight war natürlich (Spoiler) Dr. Strangeloves Dialog mit dem Presidenten über den Untergrundstollen. “Mein Führer! I can walk!” :rofl:.


#11881

Gestern noch
Unbreakable



gesehen.
Hatte einiges um die Ohren, und kam erst jetzt dazu mir den richtig zu geben.
Woah.
Auf jeden Fall besser als Split und Glass, wie ich finde.
Filmisch, top. Schöne Einstellungen, symmetrische Frames, angenehme Farben, kreative Farbwahl (ich sag nur: Die Szene im letzten Drittel in der Bahnhofshalle, wie Shyamalan mit dem grün-grauen Farbmischmasch und den roten, grünen und orangenen Jacken arbeitet… :ok_hand: Gefällt mir)

(Man kann kritisieren, dass v.a. der letzte Typ im orangenen Overall richtig durchgeknallt ist und eigentlich total unrealistisch ist, aber dennoch hat so eine Verrücktheit irgendwie reingepasst und mich jedenfalls nicht gestört :slight_smile: )

Shyamalan arbeitet kreativ mit Spiegeln, um so Szenen mit Dialogen zu sehr langen Takes ohne Cuts zu machen. Aufwändig, ja, aber man merkt die Arbeit, die er investiert und dadurch ergibt sich ein angenehm ruhiges Erzähltempo.
Insgesamt gibt es auch einige längere Takes, wenig hektische Schnitte, langsame Kamerafahrten und Bewegungen. Lässt den Film insgesamt natürlich erzählt wirken.

(bis auf die Szenen in denen Dinge bewusst auf den Kopf gestellt gefilmt werden, um eine Sache noch bewusst unklar zu halten. Da hatte der Shyamalan sicher Spaß das Publikum zu foppen :ugly:)
Wie z.B. hier, wo man das Comic mit Absicht lange nicht richtig, und erst am Ende sehen kann:


(am Anfang des Videos wird der dialog zwischen Elijah und seiner Mutter reflektiert im Fernseher gefilmt, wie in einem Spiegel)
Bzw. gerade der anfang ist sehr stark und kreativ gemacht.
Zuerst David Dunn im Zug, wo fast kein Cut stattfindet.

Und dann der Moment nach der Geburt von Elijah, der mit vielen Leuten im Raum die sich gegenüberstehen, mit Hilfe eines Spiegels auch als longtake gefilmt ist.
https://youtu.be/5E69-oJ7TDc?t=148

Gegen das Ende fand ich den Kampf zwischen David Dunn und dem Psychotypen im Haus angenehm “subversiv”, die grösden Haider würden sagen “uninteressant”. David Dunn ist unbreakable, wird gegen Wände geklatscht und es macht ihm nichts aus, während der den Psycho langsam erwürgt. Simpel, effektiv, aber auch irgendwie logisch. Statt einer mords Prügelei, bei der das halbe Haus zerlegt hätte werden können(und wie es in vielen Action-filmen der Fall ist), werden nur 2-3 Wände etwas demoliert. David Dunn-style eben.
Sowas passt in die Welt von Unbreakable, bei der es zwar “superkräfte” gibt, die aber immernoch “real” sind.

Insgesamt ein echt cooler Film, der nicht nur handwerklich filmisch gut gemacht ist, sondern auch insgesamt überzeugt. Die Filmmusik hat bei mir immernoch nen leichten Ohrwurm hinterlassen.

Einziges “Manko”: Diese Szene hätten sie im Film lassen können, die hätte nen gewissen humorigen Unterton gegeben, was den Film etwas aufgelockerter, lebhafter hätte wirken lassen können.


Achja. Und der moment, in dem David Dunn im Stadion steht und Leute an ihm vorbeigehen.
Und eine etwas molligere Frau mit ihrem kleinem Sohn vorbeigeht, der Sohn David berührt und David dann die Vision von schreienden Kinderstimmen hat BÄM
Mind = blown, das war schon Kevin Wendell Crumb :smiley:

Dass Elijah sich am Ende beim Handschlag als der “Antagonist” entpuppt… Diesen Shyamalan-Twist hab ich ein wenig gespürt.
Aber dann die Verknüpfung mit dem Kind… Dass David Dunn mehrere Kinderstimmen schreien hört! Da hat der Shyamalan mich dann doch bamboozled, aber richtig :ok_hand:

Achja, und natürlich: Ist n cooles Kostüm für ne Superhelden-mottoparty.
Dunkelgrüner Poncho mit weiß/gelben Klebeband “Security” hinten drauf, fertig :grin:


#11882

Life Itself

Doku über einen wenn nicht sogar dem bekanntesten Film Kritiker Roger Ebert.

Schöner Streifen über einen Mann der im Leben nichts mehr geliebt hat als Filme.
Die Doku begleitet ihn ihn den letzten Monaten seines Lebens. Ebert war schwer gezeichnet nach einen Krebserkrankung am Kiefer.
Besonders wird auf die oft schwierige Beziehung von ihm und seinem Kollegen Gene Siskel eingeganen mit dem er bis zu seinem tot über Jahrzehnte hinweg eine Kino Sendung im TV hatte.

Für Cineasten eine echt sehr interessant aber auch berührende Doku.

3,5/5 bei Letterboxd

Hearts of Darkness: A Filmmaker’s Apocalypse

Doku über die Filmarbeiten bei Apocalypse Now.

Ich war ja vor zwei Jahren ein bisschen enttäuscht als ich Apocalypse Now zum ersten mal gesehen habe. Irgendwie hat er mich nicht so gefässelt wie ich es eig erwartet hatte.
Habe die Redux Version geschaut vllt war das das Problem denn ich fand der Film hatte schon echt viele längen.
Deshalb habe ich die Doku auch lange vor mir her geschoben. Bei Kino+ wurde sie ja vor Jahren schon von Schröck, Eddy und Andi empfohlen.

Rückblickend frage ich mich dann wie so häufig warum. Echt ne geile Doku die mir besser gefallen hat als der Film selbst :joy:

4/5 bei Letterboxd


#11883

Konnte jetzt auch mal was zu Polar schreiben.

Der titel hat mich zuerst ein wenig mit seinem anderen Film “Arctic” verwirrt.

Aber man hat dann recht schnell gemerkt, dass Polar wohl doch kein Arctic-survival-film ist :nun:

Also, was mir an Polar nicht so gefallen hat:
Zwischendrin hat sichs so angefühlt als hätte der Regisseur Akerlund versucht so viel nackte Haut und Sex in einen Film zu packen, um zu testen, ob Netflix ihn dann noch rausbringt. :nun:
Gerade am Anfang waren die Farben echt krass grell überdreht aufgedreht. Klar, das macht Sinn in dem “Genre” und mit der entfernen Comic-book-vorlage. Aber im Laufe des films wird der Farbton ja immer düsterer, “angenehmer” zu schauen, auch wenns dann immernoch starke Kontraste und farbenfrohe Momente gibt.
Und natürlich könnte man jetzt drauf einhacken wie unlogisch der Film ist, wo es Logiklöcher gibt, und und und. Ich finde aber, das ist “relativ” egal, denn sowas tut nichts zur Sache für das, was der Film sein will.

Am Anfang war bei mir erstmal große Verwirrung, gerade weil der erste Kill am Anfang etwas ernst aufgebaut war. Aber als dann die ersten Dialoge liefen und die Auftragskillerin aus dem Pool stieg, hab ich schon gerochen, wo die Reise hingeht.

Es ist eine Art Comic-verfilmung, wobei das comic-material nur in groben Zügen umgesetzt ist, wie ich im Nachhinein erfahren habe. Man liest im Internet öfter “Netflix und Mikkelsen antworten auf John Wick” oder sowas in der Art. Da dachte ich mir dann: Halt stopp, den Comic gibts ja schon länger… Aber so wie’s aussieht ist die Vorlage des Comics einerseits auch noch nicht so alt, und andererseits hat der Regisseur sich auch seine Freiheiten erlaubt beim Dreh.
Insgesamt ist der Film ja schon relativ brutal und “graphic”, was jetzt aber nicht schlecht wirkt, sondern irgendwie den Film als Ganzes unterstreicht. Die Story ist relativ straightforward und “typisch”.
Die Action ist angenehm gemacht, natürlich wäre weniger hektisches Gecutte schön gewesen (ist es das nicht immer?)
Aber es wurde sich hier und da um längere Takes bemüht, hatte ich den Eindruck. Und das finde ich toll.
Sets waren im großen und ganzen immer recht stilisiert dargestellt und oft auch gut ausgeschmückt, das hat getaugt.

Mich hat am meisten gefreut, dass Mads Mikkelsen ne gute Figur macht, auch wenn’s um Action- und gewisse Prügel-/Martial-Arts-szenen geht. Da kenne ich zwar schon ein wenig was von ihm aus Hannibal und The Salvation, aber den Mikkelsen hatte ich sonst eher so aus “Die Jagd” im Kopf, wo es mal um so gut wie 0% Action und dafür eine sehr dichte Story geht. Schön, dass der Mikkelsen da also gut mitmischt.
(Übrigens: Die Jagd ist auch auf Netflix, und sollte man, wie ich finde, unbedingst gesehen haben. Eine harte Story, sehr sehr schön erzählt, der Mikkelsen trägt den Film super.)


#11884

Diese Empfehlung kann ich unterschreiben!


#11885

Ich habe mir zuletzt, zum ersten Mal richtig, Bernard und Bianca angeguckt. Sehr hübsches Design, interessante Story und der Mäuserich heißt in Wirklichkeit Bernard. Habe aber das Gefühl, dass ihn aber alle, ob nun im Film oder in der echten Welt, Bernhard nennen. :ugly: Jahrelang dachte ich dementsprechend, der Film hieß Bernhard und Bianca.


#11886

grad nachgeschaut :beansad:
Ich kann ihn nicht mehr auf Netflix finden :beanfeels:
diese miesen Schweine :beanwat:/


#11887

“Die Jagd” gibts zZ auf Amazon Prime im Stream.


#11888

Der zweite Teil ist auch noch ganz gut. :+1::slightly_smiling_face:


#11889

Den gucke ich mir heute Abend an. :+1:t4:


#11890

Viel Spaß dabei :+1: Die alten Disney und allgemein Zeichentrickfilme aus den 50ern bis Anfang 2000er sind eh die Besten, meiner Meinung nach. Heute ist es eher selten das mich ein Zeichentrick oder heute fast nur noch Animationsfilm mal wirklich überzeugt.


#11891

Ich finde den Zeichenstil bei alten Sachen ansprechend und hübsch. Ich finde es schade, dass es heutzutage kaum noch gemacht wird (irgendwo sicherlich auch verständlich). Es sieht heute gefühlt vieles generisch gleich aus.

Und als die erste Maus im Film aufgetaucht ist (was die Maus aus Österreich ist, meine ich), habe ich sofort “awwwwww, wie süß ist die bitte gezeichnet” kommentiert. :ugly:

hehe, kommt darauf, was man so findet. :smiley:


#11892

Hin und wieder seh ich dann mal einen, von den heutigen, wo ich denke, ja den muss ich haben.

Welcher oder welche Zeichentrick/Anime/Animationsfilme haben dich denn in letzter Zeit begeistert ?


#11893

Das wäre so eine Auswahl ^^

sonst noch so bekanntere Sachen wie Findet Nemo (und Dori), Toy Story, Lego Movie usw.


#11894

Sword Of The Stranger war wirklich gut. :+1: Und der Lego Film war auch nicht schlecht. Von den aktuelleren aus den letzten paar Jahren fallen mir spontan folgende ein die ich gut finde: Jeweils der dritte Animationsfilm von Appleseed, Resident Evil und Final Fantasy, Captain Harlock, Bayonetta, Professor Layton und die ewige Diva, Pokemon - Du bist dran, Dragonball Z - Resurrection F und Alles steht Kopf.