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Welchen Film habt ihr als letztes gesehen?

Ach, Bryan Cranston im ersten Teil fand ich da besser. Wären alle menschlichen Charaktere so interessant geschrieben oder gespielt gewesen wie Cranstons Charakter, dann würde ich den ersten Film eigentlich als ziemlich fantastisch empfinden :grin:

Ich mag den ersten auch sehr! :slight_smile:

John Wick 3

Ich will offen und ehrlich sein. Mir hat John Wick 3 sowas von gut gefallen.
Finde ihn viel besser als Teil 2.

Selten hatte ich soviel Spaß im Kino. Das John Wick Universum wurde konsequent und glaubhaft erweitert. Die Action-Choreographien sind cool gemacht, die Kamera hält lange drauf. Einige Ideen habe ich so noch nie gesehen.

Die Szene im Pferdestall und der Messerwurf Kampf waren absolut der Hammer.
Lieblingsszene: Die Shootersequenz als John Wick und der Concierge das Continental verteidigten.

9/10

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Der Soundtrack ist auch bei mir hängen geblieben. Ich werde seine Filmmusik wirklich sehr vermissen :cry:

Green Book, der mir wirklich sehr gut gefallen hat!

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Sully

Fand den Film gut und Tom Hanks kann man sich eigentlich immer geben. Find sowas immer krass, dass der Pilot 155 Leute gerettet hat und sich trotzdem verantworten und Vorwürfe gefallen lassen muss, dass er das doch bitte anders hätte lösen müssen. Hat ja immerhin Geld gekostet so ne Maschine etc^^
7/10

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Mache derzeit einen Rewatch aller Mission Impossible Teile. 1-4 hab ich jetzt durch und freue mich schon wahnsinnig auf Fallout, den ich leider noch nicht gesehen habe. Teil 5 ebenso wenig.

Teil 1:
Sehr gut gealterter Action-Thriller. Bis heute spannend anzusehen und eine tolle Schauspieler-Riege. Auch die Effekte sind größtenteils gut gealtert.
8/10

Teil 2:
Wow was für ein Trash-Feuerwerk. Ganz anderer Ton als Teil 1, viel “drüberer” als der erste Teil. Spätestens die Endszene mit zwei aufeinander zufahrenden Motorrädern setzt dem Ganzen das teure Trash-Krönchen auf. Trotz allem ganz unterhaltsam, wenn auch teilweise seeeeeeehr operettenhaft
4/10

Teil 3:
Früher einer meiner Lieblingsfilme. Fand ihn auch immer noch gut. Retrospektiv erkennt man die Handschrift von J. J. Abrams sehr gut wieder. Die Idee mit der Hasenpfote ist gut und Philip Seymour Hofman (RIP!) ist einfach ein guter Böser!
7/10

Teil 4:
Phantom Protocol ist dann endgültig der “Ach scheiß doch drauf, wir machen das jetzt so, weil’s geil aussieht”-Film, den die Reihe gebraucht hat. Simon Pegg ist ne super Ergänzung für den Cast und bringt gute Gags mit rein. Hab fast am Boden gelegen bei der Szene mit der Projektionswand.
Trotzdem immer noch sehr spannend und richtig geile, handgemachte Action. Man merkt einfach das viel Liebe in der Reihe steckt.
7/10

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Wobei der echte Sully selber schon gesagt hat, dass diese Ermittlungen in Ordnung und nötig gewesen waren. Dem Film kann man durchaus vorwerfen, dass er die „andere Seite“ als unnötig bürokratisch darstellt. In der Realität ist es glaub wirklich mehr eine Situation in welcher die Ermittler einfach ihren Job machten, was in einer solch speziellen Situation dann halt negativer rüberkommt, als es eigentlich ist.

PS: mag den Film übrigens selber sehr! Denke nur, dass die Darstellung der Ermittler ein interessanter Diskussionspunkt ist.

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Ich finde jetzt nicht, dass die Ermittler unbedingt als übermäßig böse dargestellt werden. Nur einem beschleicht eben - ganz genau wie Sully selbst - dieses “Das ist doch unnötig”-Gefühl. Es ist alles gut gegangen und alle haben überlebt, keiner wurde schwerer verletzt. Der Mann ist ein Held und dann wird gegen ihn ermittelt. Das passt einem im Gerechtigkeitssinn nicht so zusammen. Deswegen erscheinen einen diese Leute als Antagonisten, obwohl das wahrscheinlich einfach ein Standardvorgehen bei Abstürzen ist, dass es lückenlos aufgeklärt werden muss, ob der Pilot Fehler gemacht hat und somit mehr Risiko eingegangen ist, als nötig.

Ich bin übrigens zwiegespalten dabei, dass Eastwood dieses “Heldenkino” weiter hochhält. Sully ein Denkmal zu setzen ist ziemlich unverfänglich, aber er macht dann auch politisch ziemlich fragwürdigen Stoff, wie American Sniper.
Bei ihm habe ich immer im Hinterkopf, dass er ein stockkonservativer Republikaner ist, der auch gewisse Agenden in seinen Filmen vertritt.

Handwerklich und inszenatorisch ist er einer der Besten. Mystic River z.B. ist für mich ein moderner Klassiker.

Ich auch nicht. Ich denke, Eastwood zeigt uns die Geschichte von Sully in dieser Situation, und für ihn wirkt die Ermittlung in diesem Moment sicher nicht ganz fair ihm gegenüber. Ich glaube, das ist die bewusste Idee. Ich glaube, das sehe ich ähnlich wie du.
Aber ich weiss, dass das nicht bei allen Zuschauern gleich aufgenommen wurde, und gewisse Zuschauer empfand die Darstellung der Ermittler als unnötig “bösartig”.
Darum sagte ich: Ist ein interessanter Punkt dieses Filmes, über den man gut diskutieren kann, und der in einem speziellen Graubereich ist.

Und zu deiner Einschätzung zu Eastwood:
Geht mir auch da ähnlich wie dir. Manche seiner Filme (wie gerade “American Sniper” als bestes Beispiel) liegen mir halt massiv quer im Hals. Er ist ein absolut hervorragender Filmemacher, aber die Aussagen und der Subtext vieler seiner Filme finde ich oft… sagen wir mal “problematisch”.

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Capernaum

Natürlich ist es ergreifend einen kleinen Jungen zu sehen, der seiner Schwester dabei hilft ihre erste Regelblutung zu verheimlichen, weil er Angst hat sie wird zwangsverheiratet. Menschen in absoluter Armut dabei zuzusehen, wie sie leiden - und das mit dem ständigen Hintergedanken: “Das könnte auch eine Doku sein; das passiert gerade irgendwo wirklich” - ist immer etwas, das einem schwer im Magen liegt. Das Schicksal einer Flüchtlingsfrau mit ihrem kleinen Sohn zu sehen, in Anbetracht der immer noch aktuellen Flüchtlingsthematik, auch das drückt viele emotionale Knöpfe.

Dass für höchstmöglichen Realismus im Libanon an realen Schauplätzen und teilweise mit einheimischen Laien gedreht wurde, ist ebenfalls eine interessante Geschichte.

Allerdings kann ich die Jubelarien, die der Film von vielen Kritikern bekam, nicht ganz nachvollziehen. Mir ist er z.B. zu konservativ gedreht. Das ist ein Film, der auch so im ZDF Fernsehspiel laufen könnte. Mit der Kamera nahe und auf höhe des Kindes zu operieren ist auch nichts neues mehr.
Der interessanteste Punkt und für mich auch Selling Point des Films - der Sohn, der seine Eltern verklagt, weil sie ihn in Armut geboren haben - wird mir zu wenig beleuchtet. Der Film würde hier den Realismus verlassen, aber so eine Gerichtsverhandlung, mit all den ethischen Implikationen (z.B. Überbevölkerung oder eben die Frage, ob man in so einer Gesellschaft mit reinem gewissen Kinder zeugen darf) wäre meiner Meinung nach sehr viel interessanter gewesen, als wieder einmal Armut bzw. kultur-religiöse Konflikte zu zeigen.

Dennoch berührt der Film, gerade wegen des hervorragenden kleinen Hauptdarstellers.

3 1/2 Sterne von 5.

Shoplifters

Der Ruf, der dem Film vorauseilt ist verdient. Er ist ruhig und langsam und hat einen kauzigen Humor. Mit dem ständigen Gefühl, dass irgendetwas nicht ganz stimmt in dieser Familie wächst einem ebenjene durch die Gangart des Films immer weiter ans Herz. Dann entblättert sich das komplexe Geheimnis dieser Menschen immer weiter um einem am Ende dann den Boden unter den Füßen wegzuziehen.

Zutiefst emotional und ja: Auch ich hatte dieses Erlebnis, dass ich nach dem Film die Credits laufen gelassen habe, um emotional etwas abzukühlen.

4 von 5 Sternen.

Die 39 Stufen

Die Hauptwerke von Hitchcock (bis auf North by Northwest, weil der nicht in der Blu-Ray-Box ist) hatte ich durch und habe mir vor einiger Zeit eine neue Box mit 6 Frühwerken gekauft.

Nun waren “Die 39 Stufen” von 1935 an der Reihe. Auch hier möchte ich mich dem Tenor der Kritiker anpassen: Es wirkt wie eine nicht ganz ausgefeilte Vorlage der späteren Klassiker. Es ist alles schon da: Agentenplot, Verschwörung, MacGuffin und ein Mann, der irgendwie dort hineingerät.

Überrascht war ich von den launigen Dialogen zwischen dem Hauptdarsteller und der Hauptdarstellerin, die sich durchweg fast in Screwball-Art necken. Für das Alter des Films und mit der Erfahrung, dass ältere Filme gerne mal steife und hölzerne Dialoge haben, war das eine echte Überraschung.

Nach heutigem Maßstab aber höchstens noch Durchschnitt, weil nicht besonders viel “Fleisch” hinter der Story steckt. Wie gesagt: Es ist alles da, was Hitchcock später berühmt gemacht hat, aber eben nicht sehr ausgefeilt.

3 von 5 Sternen.

Disclaimer: Ich bewerte Hitchcock nach heutigen Maßstäben, wie eben mein Seherlebnis war. Mir ist der historische Kontext und die Wichtigkeit seiner Filme für die Filmgeschichte absolut bewusst. Psycho und Vertigo z.B. haben bei mir auf Letterboxd auch “nur” 4 Sterne, weil es meiner Meinung nach bessere Filme gibt und ich sie nicht nur aus Nostalgie zu “Meisterwerken” ernenne.
Dem einzigen Hitchcock, dem ich 5 Sterne gegeben habe ist “Das Fenster zum Hof”, denn der ist mit dem Minimalismus einfach zeitlos genial.

Boogie (2009)

Selten, echt selten so einen Anti-Helden gesehen. Anti geht nicht mehr. Good Guy? Ne, das ist Boogie nicht, er ist frech, respektlos, hasst fast jeden und killt fast jeden. Führer war er Vietnam-Veteran heute ist er ein Killer, der für Geld arbeitet. Bald schon werden andere Killer auf ihn angesetzt da er eine Freundin hat die gegen einen mächtigen Mafia-Boss aussagen soll.

Gustavo Cova drehte hier einen Animation Film für Erwachsene. Es fließt viel Blut, der Film ist hart und böse. Disneyland wird hier auch mit Warland verarscht und einem fliegendenen Soldaten-Tinkerbell mit Maschinengewehr. 9/10 der Stil ist ungewohnt ich habe den Film jetzt wieder gesehen.

Fast and Furios, die GANZE REIHE!!! :smile:

Ey ganz im ernst, die ersten 4 Filme sollte man sich einmal ansehen. Zumindestens, wenn man die ganze Macht der Filme, ab Teil 5, vollwertig genießen möchte. Wenn ich sie mir nicht angschaut hätte, hätte ich nicht so ne Bindung mit den Charakteren gehabt. (Und das bei Fast and Furios xD)

Aber die braucht man sich dann wirklich auch nur einmal anzuschauen und nie wieder anzurühren.

Teil 1. ist von den vieren noch der besten aber im Allgemeinen nicht mehr als Mittelmaß.
Der 2. und 3. Teil sind eigentlich der letzte Rotz, nur das Japan-Setting von Teil 3. konnte ich etwas abgewinnen.
Teil 4. geht langsam den Weg, denn die anderen Teile weiterführen, und meiner Meinung genau richtig machen, aber schaft es dabei so belanglos und langweilig dahinzufließen.

Bis dahin habe ich mich immer wieder gefragt, warum ich mir das antue, wieso ich soviel Zeit für sowas investiere?! Warum dieser Macho/Prollo shit ich mir weiter antun soll.

UND dann kam Teil 5.
Endlich nehmen sie sich nicht mehr so ernst, sie schieben die Action und Fuck-Physik Regler bis zum Anschlag nach oben und offenbaren mir ein Fest der absoluten Unterhaltung!
Jetzt werden mir die Charaktere auch wichtig, deren Weg ich Vier Filme voher verfolgt habe und das Erfolgrezept nimmt seinen Lauf.

5.-8. ist ein wahres Action-Fest. Es werden im laufe immer mehrere interessante Charakter eingefügt, die diese Welt immer bunter machen und durch diese “fuck auf alles realismus” Einstellung sind so unterhaltsam wie eh und jeh! Und dabei machen die das auf ne sympatische Art und Weise, die man z.B. Micheal Drecksbay vermissen lässt.

Habe, ab Teil 5. alle auch nochmal ein zweites mal angeschaut und es wurde mir nie langweilig.

Freu mich jetzt schon auf den Hobbs und Shawn Film. Der scheint mir bisschen wie Crackdown der FIlm zu werden :beansmirk::beansmirk:

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Also im Gegensatz zu dir ist das nichts worauf ich mich freue, aber ich hab selten eine passendere Filmbezeichnung gesehen. :smiley:

Um den großen Philosophen, Schröckdates, zu zitieren: „Für das was es sein will“

Es ist jetzt nicht gerade was, was ich unbedingt im Kino sehen muss aber für nen Sonntagabend wird’s schon gut sein :smile:

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Entourage

Fühlt sich wie eine lange Folge der Serie an. Was ich positiv meine, denn ich liebe die Serie. Klar gibt es Sachen, die ich am Film kritisieren kann, aber mehr als ca. 1,5 Stunden Spaß mit den Jungs hab ich nicht erwartet. Ich mag die ganzen Charaktere einfach und hab mich gefreut nach der Serie noch ein bisschen mehr Futter zu bekommen :slight_smile:
8/10

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Avengers: Endgame

:nun:

An sich empfand ich den Film als würdigen Abschluss für diese Marvel-Phase (jaja, es kommt noch Spider-Man 2. Aber mal ehrlich…gefühlt ist DAS HIER der Abschluss!)

Die Story ist okay, an einigen Stellen wirkte es aber auch sehr gestreckt. Andere Szenen bzw. Abschnitte fand ich dagegen sehr gelungen und auch passend zur Story (dass Tony seinen eigenen Vater trifft, z.B.). Da war ich auch schon mal gerührt oder ich musste schlucken.
Der Humor konnte nicht immer zünden bzw. wurde an mancher Stelle zu überstrapaziert (Hulk und Co im Cafè :roll_eyes:).
Es gab keinen Schauspieler/keine Schauspielerin, der/die mich genervt hat und auch die Balance für die screen time gerade der “Haupt-Avengers” fand ich passend.

Die Schlacht am Ende und der Pathos…naja, das war zu erwarten. Mir erschien das Ganze nicht wirklich als Ende vom Ende, sondern so, dass da noch was kommen könnte. Zumindest bei einzelnen Charakteren (“The Asg(u)ardians of the Galaxy” oder “The Falcon” als neuer “Captain America”, z.B.)

Das Ende war für mich sehr harmonisch und hat mir gut gefallen.
Wie alle Marvel-Filme kein perfekter Film, aber sehr unterhaltsam und in gewissen Momenten auch mit der richtigen Ernsthaftigkeit.

7/10

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Brightburn
Was ein scheiß…

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So ging es mir damals auch. Alles was so vorkam hätte auch gut die Hälfte oder gestreckt sogar als Thema eine ganze Staffel füllen können (plus anderen Zeug). Mehr wollte ich von so einem Film auch nicht und hätte es auch gar nicht erwartet. :smile:

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Jenseits von Afrika

Schöner Film mit hochkarätiger Besetzung.

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