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Eure zuletzt gesehene Serie/Staffel/Episode? II

Fortsetzung der Diskussion von Eure zuletzt gesehene Serie/Staffel/Episode? I - #10013 von TheFieryRedHand.

Vorherige Diskussionen:

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Das ist ja, zumidest für mich, das Interessante an einer Anthologieserie. Die verschiedenen Ausrichtungen, welche die Stories dann haben. Da findet man immer was, was man mag und auch Sachen, die man halt nicht mag.

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Habe die neunte Folge von Andor gesehen. Die Serie hat das Potenzial meine liebste Star Wars Serie zu werden. Die Geschichte und wie sie erzählt wird, die Charaktere und die Optik, da passt irgendwie alles. Das Imperium wirkt durch die Serie nocht bedrohlicher.

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The Imperfects - Season 1:

Naaaaaaaaaaja…
Hier mangelt es ganz schön an allen Ecken und Enden.
Ich denke, was vermutlich den meisten Zuschauern als erstes auffallen wird ist die Tatsache, dass die ganze Serie nicht sonderlich gut geschrieben ist.
Die Charaktere sind alle eher platt, die Dialoge sind sehr, sehr viel Exposition welche nicht sonderlich subtil daher kommen und die Regeln des Universums machen irgendwie null Sinn. Vor allem die Fähigkeiten der einzelnen Charaktere sind extrem inkonsequent umgesetzt, zu einem Grade dass es zum Teil sehr, sehr schwierig war zu verstehen, wie hoch jetzt die Risiken und die Gefahren in irgend einer Szene sind.
Dabei hilft es auch nicht, dass der Ton permanent hin- und her schwankt. Einer der Charaktere hat immer ein Problem damit, dass seine Fähigkeit unkontrolliert zum Tode anderer führen könnte… und dann plötzlich gibt es eine seltsame Szene, wo er sie bewusst einsetzt um einen Menschen zu töten, was dann sehr morbide komödiantisch umgesetzt wurde.

Allerdings würde ich sagen, dass das nicht das grösste Problem der Serie sind. Es gibt zwei Probleme, welche viel schwerer wiegen, die aber etwas länger dauerten bis ich genau realisierte, was sie waren.
Das erste ist, dass ich nur selten eine Welt gesehen habe, welche DERART unbelebt wirkte.
Ausserhalb der Protagonisten und der Nebencharaktere die gerade in einer jeweiligen Szene mitwirken hat man den Eindruck als sei diese Welt völlig unbewohnt. Es gibt kaum Statisten, kaum Szenen welche irgendwo in einem Kontext spielen, wo ein „Alltag“ gezeigt wird. Die Protagonisten sind Teenager und junge Erwachsene, die aber irgendwie überhaupt kein „Leben“ zu führen scheinen, ausserhalb der Dinge welche gerade für den Plot relevant sind. Und das wird dann zu einem riesigen Problem, wenn die Geschichte anfangen will mit Plotelementen zu spielen, welche anscheinend eine grosse Gefahr für die Welt darstellen sollte.
Aber das zweite Problem, und mit Abstand das grösste Problem das die Serie hat ist, dass sie EXTREM schlecht geschnitten und gepaced ist!
Keine Szene nimmt sich auch nur ein bisschen Zeit um zu atmen, um einen Ton zu entwickeln, um auch nur irgendwie Spannung oder Emotionen aufflackern zu lassen.
Als Beispiel: In einer Szene wird eine Gruppe Leute mit einem Charakter konfrontiert, dessen unkontrollierten Kräfte in der Gegenwart von Elektrizität zu massiven Explosionen führen kann. Im Kontext der Szene sind alle Elektrischen Geräte abgeschaltet worden und es steht eine Gruppe von etwa einem dutzend Menschen rum.
Hier ist was passiert: Plötzlich geht die Elektrizität wieder an. Die Menschen schauen schockiert. Die Person mit den Superkräften schaut sich panisch um. Dann geht die Explosion los. Einer der anderen Charaktere der Szene der ebenfalls Superkräfte hat stürzt sich nach vorne, auf die herumstehenden Zivilisten und reisst diese zu Boden. Dann gibt es die Explosion! Nachdem sich das Chaos verzieht sieht man eine Menge Leute am Boden liegen. Die Leute welche nicht im Radius der Explosion standen schauen, ob die Leute die am Boden liegen tot sind. Stellt sich heraus, sie sind es nicht. Der Tackel des zweiten Charakter hat sie alle gerettet. Alle stehen auf, man umarmt sich, und man ist froh dass alles überstanden wurde…
All das, kein Witz, passiert innerhalb von weniger als 30 Sekunden.
Was heisst, dass KEINER der Momente, weder die Überraschung vor der Explosion, noch die Panik währen oder unmittelbar nach der Explosion, nicht die Frage, ob die Leute am Boden verwundet sind, noch die Erleichterung danach, hat irgendwie Zeit zu wirken. Bevor die Szene anfängt ist sie schon wieder vorbei. Keine der Emotionen kann wirken.
Und DIE GANZE SERIE ist so. NICHTS wird entwickelt, Nichts lässt sich auch nur ein bisschen Zeit.
Das ist ein Problem bezüglich der Emotionen welche man in bestimmten Szenen fühlen sollte, aber ehrlich gesagt, es wird auch zu einem Problem, wenn es darum geht die Charaktere zu verstehen.
Ganze Charakterentwicklungen, ganze Twist-Momente, kann man verpassen, weil einfach im Schnelldurchlauf drüber geflogen wird. Ein Moment, wo man lernt, dass einer der Charaktere ziemlich bösartige Absichten und Pläne hat wäre fast an mir vorbei gegangen, weil weder der Ton der Szene noch die Reaktion (oder der Mangel an Reaktion) der Protagonisten die gerade davon gelernt hatten andeutet, dass man gerade etwas schockierendes gelernt hat. Ok, der INHALT dessen was in der Szene (mal wieder per verbaler Exposition) mitgeteilt wurde machte es eigentlich schon klar… aber die Art wie nonchalant die Serie das einfach schnell hinwirft ging so gegen jegliche Konventionen wie ein solcher Moment normalerweise inszeniert würde, dass erst im Verlauf der folgenden Minute bei mir richtig griff und ich plötzlich dachte: „Oh… warte mal… das ist ziemlich abgefuckt! Hallo? Macht hier jemand vielleicht eine etwas grössere Sache daraus?!“

Ok, also… warum habe ich die Staffel dann doch fertig geschaut?
Nun, was mir dann doch gut genug gefallen hatte war das ganze Konzept. Ist im Prinzip ein neuer Twist für das Superhelden-Genre, und ehrlich, es hat eine ganze Menge Dinge die mir, konzeptuell, gefallen. Und das ist etwas, was bei mir halt immer zieht. Wenn ich merke, dass da gute Ideen vorhanden sind und man etwas ein bisschen neues ausprobierte, ein bisschen originell ist, dann verzeihe ich eine Menge und lasse mich gerne rein durch die Ideen und Kreativität durch eine Geschichte tragen welche mir sonst nicht zu gut gefällt.
Ausserdem muss ich auch sagen, dass die Serie, so schlecht sie insgesamt geschrieben ist, dann doch in regelmässigen Abständen Momente hatte, wo mich die Dialoge und die Umsetzung gewisser Witze zum lachen brachte.
Der Humor mag zwar etwas Hit-or-Miss sein, aber die Hits sind dann doch genug vorhanden um immer wieder zu funktionieren.
Und die Schauspieler in den zentralen Rollen machen alle ganz gute Arbeit mit einem eher bescheidenen Skript. Die Schauspieler insgesamt sind zwar nicht gerade grossartig, aber die drei Protagonisten, sowie einige der Nebencharaktere haben genug Chemie um zumindest ein bisschen für den Mangel an guter Umsetzung zu kompensieren… zwar nicht immer, aber oft genug. Niemand kann die ganze Zeit den Mangel an Skript-Qualität ausgleichen, aber oft genug.
Oder fast niemand…
Gibt eine Ausnahme, und das ist Morgan Taylor Campbell in der Rolle von Tilda.
Campbell ist FANTASTISCH in der Rolle! Wer die Serie zu Beginn schaut mag erst vielleicht etwas überrascht sein, dass ich diese Rolle derart lobe, denn ihr Charakter kommt recht platt daher, für Viele mit ihrer „too cool for school“ Einstellung und ihrer ewigen Sauferei mag sie auch erst etwas nerven… aber sie holt aus einer erst eher undankbaren Rolle das Maximum heraus. Und dann, ein Paar Folgen in die Staffel, erhält der Charakter dann plötzlich ein BISSCHEN mehr Nuance. Und meine Güte, Campbell spielt diese Momente sowas von fantastisch! Ist etwas eigenartig, eine Schauspielerische Leistung in einer Serie die höchsten C-rangig ist derart hoch zu loben, aber ich muss ganz im Ernst sagen, dass ich verblüfft war, wie sie plötzlich innerhalb einiger Szene einen Schalter umlegte und eine Darstellung zum besten gab welche, um ehrlich zu sein, für DIESE Produktion eigentlich viel zu gut ist!

Also ja: Die Serie hat doch ein bisschen Positives zu bieten.
Genug, um sie zu empfehlen?
Ahhhhhhmmmmmmm… wohl eher nicht. Keine Ahnung. Sind nur 10 Folgen, aber die Schwächen dieser Serie sind WIRKLICH extrem und sobald man ein bisschen Standards hat dafür, was man von einer Serie erwartet, dann wird man hier vermutlich oft genervt sein.
Ich würde sagen, dass es sich hier um eine low-Budget Angelegenheit handelt, mit vielen unbekannten Namen, unerfahrenen Leuten, und man wohl einfach ein bisschen Experimentierte um einer eher unbekannter Gruppe Leute (nicht nur Schauspieler sondern auch Autoren und Regisseuren, etc…) eine kleine Spielwise gegeben hat.
Aber kann auch verstehen, dass man als Zuschauer nicht das Versuchskaninchen für einen Probelauf irgendwelcher Neulinge sein will. Vor allem wenn die Qualität wirklich nicht so ganz vorhanden ist.

Fazit: Wirklich nur etwas für Leute, welche keine zu hohen Standards haben und eine Serie geniessen können, wenn einfach die Konzepte interessant sind. Eine spektakuläre Schauspielerische Leistung sowie einige coole Ideen können nicht kaschieren, wie schlecht das ganze eigentlich umgesetzt ist.

Star Trek: Lower Decks (Amazon Prime)
Staffel 3, Folge 7 und 8.

Beides großartige Folgen.
In der Staffel kam wöchentlich eine neue Folge und irgendwie hatte ich gerade einen Durchhänger, daher habe ich nur ab und an 1-2 Folgen geschaut.
Die beiden Folgen jedoch sind echt genial. Folge 7 dreht sich mal nicht um die Crew selbst und spielt ganz anders.
Folge 8 ist eine tolle Homage an die Star Trek Filme.

Cabinet of Curiosities

Ich hab bisher nur die ersten 3 Folgen gesehen und finde es nicht schlecht.

Folge 1 war okay.
Folge 2 war da schon eine klare Steigerung.
Bei Folge 3 find ich die Geschichte nicht so spannend. Sie ist nicht schlecht, aber auch kein Knaller. Dafür sind die Effekte hier wirklich krass :fuerdaswasesseinwill:

Und wenn ich die Titel der anderen Folgen so sehe, dann wird es schön Lovecraft geben.

Edit: hab jetzt noch 3 weitere Folgen gesehen. Meine (bis jetzt) Lieblingsfolge ist „Pickmans Modell“. Ich kenn die Geschichte schon von Lovecraft Hörbüchern, aber ich find die Folge ist super inszeniert.

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Ich hatte die Tage Bock auf etwas Anime und da mir immer mal SAO vorgeschlagen wurde bei Netflix, hab ich es einfach mal angemacht.

Sword Art Online Staffel 1

MMO´s haben sich weiterentwickelt zu VR-MMO`s und ein heiß ersehntes neues Game öffnet seine Tore. Doch das was nach einem einfachen Spiel aussah, entpuppt sich als als Spiel auf Leben und Tot, denn die 10.000 Spieler sind gefangen und kämpfen um Ihr echtes Leben. Sie müssen 100 Ebenen mit Dungeons und Bossen erledigen, damit sie es schaffen.

Das ist die Grundprämisse, die Geschichte selber wird gut erzählt durch die „Augen“ des Hauptcharakters.

Später kommen wir an eine Stelle, durch die ich leider jedes mal rausgerissen werde, ich packe sie mal in Spoiler:

Diese ganze Sache mit Yui, Kirito und dann halt Asuna(die kategorisch Asna ausgesprochen wird…), ist so vollkommen fehl am Platz. Jedes mal wenn Yui dann „Mama“ oder „Papa“ sagt, reißt es mich raus, da das ganze einfach null passt. Auch das Verhalten von Asuna ist da oft mega nervig, besonders wenn es zum Ende hin geht und sie ja dann in dem Käfig in AOL ist etc.

Komisch fand ich dann aber auch etwas die „Schwester“ die eigentlich Kiritos Cousine ist, sich in ihn verliebt und dann wird das mit einem Satz abgehandelt zwischen denen und dann sieht man davon nichts mehr aus Ihrer Sicht, da is das Ende der Story etwas schnell/hart.

Sword Art Online Staffel 2

Neues Game, teilweise gleiche Probleme für die Charaktere, mit Sinon aber eine Figur die ich dank etlicher Cosplayerinnen die ich kenne, schon kannte. Ihre Story und das von GGO, fand ich sehr spannend und gut erzählt. Super fand ich dann auch den 2. Part der Staffel welcher noch mal schön nordische Mythologie in AOL eingebracht hat. Der 3. Part mit dem Ende, hat mich dann doch voll erwischt.

Bin schon sehr gespannt auf Staffel 3

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Ich hatte die Serie nach 5 Folgen abgebrochen gehabt, obwohl ich die Welt mochte und kein Problem mit Isekais habe, wurde es mir dann zu viel mit den ganzen Mädchen und seinem Harem. Jedem seine Serie.

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Wo ich Swort Art Online lese, muss ich direkt SAO Abridged von Something Witty Entertainment empfehlen, falls man es noch nicht kennt. Gibt es bei Youtube. Eine gekürzte Parodie von SAO mit viel Humor, die aber gleichzeitig viele viele Fehler von SAO ausräumt und eine viel bessere Geschichte erzählt.

Mit das beste, was ich jemals gesehen habe und das schließt wirklich alles aus Film und Serien ein.
Oh Mann, ich hab direkt den Drang es mal wieder zu sehen… :sweat_smile:

Och die erste Staffel geht eigentlich über lange Zeit wenn es mal losgeht. Das wird erst gegen Ende komplett drüber. Aber ohne Spoiler kann ich nichts sagen.

SAO war übrigens damals mal zur Primetime auf Pro7, hat aber von der Programmierung zwischen Suburgatory und TbbT null gepasst. Lief dann auch nur ne Woche so und die klugen Leute in Unterföhring dachten das läge daran das niemand Anime sehen will.

„The Watcher“ auf Netflix
Ach man das ist ärgerlich. Ich schau ja eh fast keine Serien, aber wenn ich dann mal denke „oh, das ist interessant“ dann das.
Aus einer spannenden, interessanten, bißchen skurrilen Geschichte wird im Handumdrehen eine verkünstelte Allegorie auf das politische Amerika. Nicht falsch verstehen, die subtileren Anspielungen waren schon von Anfang an da und fand ich dann auch interessant.
Aber dann kriegst du immer mehr eins mit dem Holzhammer drauf. Mir gefällt es leider doch nicht. Ist mir zu gewollt.

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Timeless (komplette Serie)

Eine Serie, bei der mir die Hauptfiguren nicht so ans Herz gewachsen sind, wie bei anderen Serien. Aber trotzdem gut schaubar, da recht leichte Kost. Staffel 2 gefiel mit etwas besser als die erste.

7/10

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Manifest Season 3

Mittlerweile viel zu sehr Familiendrama oder Drama allgemein. Auch wenn man mit ein paar neuen Figuren und Kniffen interessante Storylines teasert, so verläuft dann doch alles irgendwie im Sande.

Und es wird einfach immer hanebüchener, selbst in dieser Welt. Und es ist einfach zu simpel geschrieben, viele Situationen ergeben sich einfach rein zufällig.

Ich hoffe die finale Staffel bringt nochmal frischen Wind hinein. Kann die vielen Stimmen die abgebrochen haben verstehen. Aber jetzt habe ich es so lange geschafft, das wird sicher schon noch was, das Staffelfinale hat dann ja zumindest nochmal Hoffnung gemacht und war sogar nochmal ein echter Schockmoment.

The White Lotus S2E2

Auch die zweite Folge der zweiten Staffel lässt noch so einiges an Esprit der herausragenden ersten Staffel vermissen. Zwar gibt es hier durchaus einige Charaktere und Entwicklungen, die interessant werden könnten, aber Stand jetzt fehlt mir dieses besondere der Vorgängerstaffel. Auch das die Hotelangestellten bisher noch so gar keine Rolle spielen ist etwas schade, das hat dem ganzen zuletzt auch viel Würze gegeben.

Trotzdem ist das nach wie vor eine unterhaltsame Hochglanzproduktion von HBO, aber so langsam könnte es wieder anziehen, da es ja wieder nur 6 Folgen werden.

The White Lotus - Season 2 Episode 2

Mir reicht allein Haley Lu Richardson als Portia und Aubrey Plaza als Harper. Es soll bloß mehr Richardson in Zukunft geben. Das sind eigentlich auch die zwei Personen, die da eigentlich nicht ins 5-Sterne-Resort gehört (Portia) oder Harper, die eigentlich in einer komplett anderen Welt ist und mit Cameron und Daphne rumhängen muss.

Daher hab ich schnelleren Einstieg als in Staffel 1, da es mir da richtig schwer fiel erstmal einen Charakter etwas zu mögen. :smiley: Ich finde auch bisher gut, dass das Thema dieser Staffel sich ein wenig unterscheidet. Es ist zwar immer noch bei den Reichen und Schönen, aber der Weg sieht anders aus als auf Hawaii.

Sehe auf jeden Fall aber noch Konfliktpotential. Bei Harper/Ethan und Cameron/Daphne schleicht es sich schon an.

Bin gespannt, ob aus Laura Dern’s Voice Cameo in Folge 1 noch mehr wird.

Die 2. Staffel hat eine Folge mehr.

Manifest Staffel 4 Folge 1-10

Es verkommt in der ersten Hälfte der finalen Staffel irgendwie eher zu einer Krimiserie und der übernatürliche Faktor rückt immer mehr in den Hintergrund.
Leider nimmt dieser sentimental-melancholische Unterton immer mehr Überhand und die Logiklöcher innerhalb der Welt sind auch immer wieder schwierig zu ertragen.
In den letzten beiden Folgen versucht man dann irgendwie vieles an Storyfortschritt und Woldbuilding in wenig Laufzeit zu packen, um einem mit diversen Cliffhangern und einer krassen Szene Lust aufs Finale zu machen.

Trotzdem hat mir die erste Hälfte der vierten Staffel wieder besser gefallen. Mal schauen wann es nächstes Jahr seinen Abschluss findet. Hab jetzt innerhalb von wenigen Tagen alle bisherigen 52 Folgen gesehen, dann gibt es hoffentlich auch einen vernünftigen Abschluss.

Das unrealistischste in der Serie ist aber seit Staffel 1 wie einfach Michaela einfach jede erdenkliche Tür aufbrechen kann. Sind die aus Pappe? Das ist ja in amerikanischen Serien immer übertrieben und die Türen dort auch nicht wie unsere, aber das ist dann schon sehr übertrieben.

Sword Art Online Staffel 3

Ja hmm, idk irgendwie bin ich nicht so ganz warm geworden damit. Optisch wieder echt schön gemacht, aber die Gamewelt in der Staffel fühlt sich manchmal echt strange an. Da wird dann was geredet von „systemcall…“ um was zu erschaffen und das ständig, während dann andere englische Begriffe nicht vorkommen bzw. Kirito sich schnell verbessert. Das wirkte immer sehr nervig. Das Ende war jetzt auch naja, geht so.

Mal schauen was da noch kommt.

Seven Seconds

Die Miniserie startet verdammt spannend und versucht sogar oftmals die Dinge nicht nur von einem Standpunkt zu beleuchten, sondern auch die Sicht der Täter zu beleuchten, die hier ebenfalls schwierige Phasen durchmachen. Und hier geht es nicht ausschließlich um weiße Cops vertuschen Mord an schwarzem Jungen und den systematischen Rassismus, sondern vielmehr auch um das komplett kränkelnde Justizsystem der USA.

Regina King hat hier wirklich den Emmy verdient, aber eigentlich hat sie nur eine Nebenrolle und Claire-Hope Ashitey hätte nominiert werden müssen. Auch ansonsten hat das ganze schauspielerisch ein sehr hohes Niveau.

Trotzdem wirkt hier vieles sehr oft konstruiert und auch nicht wirklich nachvollziehbar. So gibt es einige Folgen lang ein sehr langsames Voranschreiten der Story, sodass man vielleicht 100 Minuten hätte sparen können, um den Spannungsbogen länger aufrecht halten zu können.

Die letzten drei Episoden mit der Gerichtsverhandlung und den Wendungen lässt aber alles nochmal zuspitzen und rettet die Serie und ihre Botschaft davor schnell in Vergessenheit zu geraten, obwohl das Finale dann wieder sehr zufällig erscheint und mir vieles wieder kaputt macht. Aber vielleicht ging es hier auch darum, dem Zuschauer am Ende nochmal einen Schlag in die Magengrube zu verpassen.

Gretchen Mol ist absolute MVP in den letzten Folgen als berechnende und knallharte Staranwältin und wie so oft fragt man sich, weshalb man sie nicht viel häufiger sieht.

David Lyons geht auch hier wieder als Cole Hauser-Double durch.

Spannende Serie, die im Mittelteil ein wenig ihren eigenen Faden verliert und 2-3 Folgen zu lang war.

3.5/5

Hab jetzt „Cabinet of Curiosities“ durch. Pickmans Modell bleibt für mich die beste Folge!
"Die Besichtigung " fand ich noch ganz nett. Aber nur wegen dem Finale und ich mag den visuellen Stil von Panos Cosmatos.

Autopsy nicht? Die fand ich am stärksten.

Im großen und ganzen war das ein gutes Projekt, nur leider wurde ich nie vom Hocker gerissen. Das war meist alles OK und sah gut aus, aber nie so wirklich herausragend.

Ich hoffe aber wir sehen weitere Staffeln. Regisseure und Autoren gibt es noch reichlich, und auch wenn ich die Folgen immer täglich gesehen habe, so hätte man hier auch mal was, was man immer mal wieder für sich stehend schnell konsumieren könnte, ohne einen Spielfilm oder eine Serie anfangen zu müssen.

Und ich mochte Guillermo in den Intros mit dem kleinen Kabinett.

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