Proteste in den USA gegen Polizeigewalt nach dem Todesfall von George Floyd

Genau so funktioniert aber Sprache. Sieht man in der „Jugendsprache“ ganz gut, wo Beleidigungen durchaus eine normale Begrüßung sein können.

Warum? Wer gibt den betroffenen das Recht(!), egal ob juristisch oder ethisch, betroffen zu sein? Ich habe sicher
Davon abgesehen geht es darum immer noch nicht, sondern darum aus dieser Betroffenheit abzuleiten, das historische Name heute noch eine Beleidigung zu sein haben.

Und woher weißt du, dass das bei besagter Straße/Bahnhof der Fall ist. Ja es ist mindestens eine unnötige Ungenauigkeit, wenn ich einen Kenianer Mohr nenne. Aber der Name, oder das Wort an sich, spricht ja nicht direkt die falschen an, dass tun wir.

Anscheinend schon, denn der Aufhänger dieser ganzen OT Diskussion war der Name einer Straße/eines Bahnhofs in Berlin. Um mehr geht es mir gar nicht, ich bin da auch zu 80% bei euch.

Du sollst sie gar nicht benennen, die Frage ist ob etwas umbenannt werden soll, was nicht zwingend den Punkt Rassismus erfüllt. Davon abgesehen, ist deine letzte Argumentation absolut richtig. Würden wir alle die Schwarzen „Mohr“ nennen, ohne despektierlich zu sein, sondern ganz normal, würde der Begriff seine jetzige, verhasste Bedeutung verlieren.
People of Colour ist doch exakt das gleiche. Da verallgemeinern wir noch viel mehr und werfen noch mehr Leute in einen Topf. Eigentlich heißt dieser Begriff: Es gibt die Weißen und die anderen, ohne jegliche Differenzierung. Logisch, dass sich dann dort auch die Grenzen bilden.

Zum Schluss: Die Diskussion gehört mittlerweile nicht mehr hier her in diesen Thread. Also @Moderatoren entweder bitte ausgliedern, oder wir beenden hier unsere Diskussion. Ich habe nicht das Gefühl, dass neue Argumente kommen würden.