Bohnen helfen Bohnen - der Selbsthilfethread


#1

Im Auskotzthread lese ich in letzter Zeit auch viel persönliches von euch - viele unschöne Dinge, die auch sicher nicht einfach zu erzählen sind.
Ich weiß nicht wie ihr das seht, allerdings finde ich, das da ein eigenes Thema abseits des Auskotzthreads angebracht ist, da in diesen ja auch Sachen wie ''Ich habe versehentlich meinen linken Schuh aus dem Fenster geworfen'' oder ''Mein Kakao war heute lauwarm und nicht heiß, ich muss wohl James 50 Mal auspeitschen lassen'' drin stehen. Rein persönlich traue ich mich nach schwerwiegenderen Probleme garnicht, mein first world problem dann noch anzubringen. :smiley:
Über einen separaten Herzschmerzthread wurde auch schon nachgedacht - also wieso nicht direkt einen kompletten Selbsthilfethread, bei dem in Ruhe Bohnenhilfe und -diskussion angeboten werden kann?


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#2

Sehr gute Idee :thumbsup:


#3

Ja warum auch nicht.


#4

Ich will nicht als erstes die Hosen runterlassen :wink:
Aber ich bin nach 2 stationären Aufenthalten und einem Jahr Einzeltherapie bisher vllt in der Lage, ein paar Tipps zu geben.
Einen gesonderten Kopfschmerz/Migräne Threat würde ich auch begrüßen!


#5

Du warst stationär? Wenn ich fragen darf: Wie ist das so?
Denn da hatte ich mich geweigert. Zu viel Angst vor ner ''Pause'' im Studium und vor den Dingen, die man da bespricht - und vor Einsamkeit. :smiley:


#6

Ging bei mir nicht anders, ich wurde eingewiesen :smiley: an Studium war da auch nicht mehr zu denken. Habe 1 Jahr ausgesetzt und fange dieses Semester wieder mit ein paar kleineren Kursen an.
Also der eine Tag auf der Geschlossenen war echt schlimm, aber die Psychologin hat mich so schnell es ging auf ne offene Akutstation verlegt (ich weiß nicht mehr so viel, war die ersten Tage echt zugedröhnt mit Benzos). Hab Schwierigkeiten, zur Station irgendwas objektives zu sagen, weil ich echt nicht klar kam.
Zur DBT-Station wo ich danach für 3 Monate war, kann ich mehr sagen. Da war alles relativ locker, das Programm hat Sinn gemacht, nachmittags konnte man machen was man wollte. Wir hatten allerdings keine richtigen Gruppentherapien, eher so Seminare, die sehr praxisorientiert waren und einem den Alltag erleichtern. Da ich jeden Tag Nachmittags bis 22.00 Uhr heim konnte, hat sich in meinem Sozialleben nicht so viel verändert. Hätte ich gewollt, hätte ich sicher auch mal am Wochenende auf ne Party gehen können. Also vereinsamt bin ich nicht :smiley:

Edit: Fortsetzung. Allerdings ist jede Klinik und jede Station anders und hat andere Regeln. Deshalb kann ich dir nicht garantieren, dass du die gleichen Erfahrungen machen würdest wie ich.


#7

Hm in letzter Zeit fühle ich mich, wenn ich aus der Uni nach Hause komme, oft ziemlich alleine und irgendwie traurig, auch wenn ich den ganzen Tag mit netten Menschen verbracht habe. Aber ich bin immer eher bei vielen und verschiedenen und arbeite alleine, frage nur mal ab und zu etwas nach und so. Hab also nicht so direkt eine Bezugsperson, mit der ich immer die Zeit verbringe und zusammen was mache.

Ja ich weiß nicht, ich würd schon irgendwie gern was gegen das Gefühl machen, weiß aber nicht genau, wie. Mache mir schon Gedanken, aber so einfach ist das irgendwie nicht getan.


#8

Hm. Das Gefühl kenne ich, sicher auch viele andere hier.
Dass du vielleicht mal jemanden fragst, den du besonders sympathisch findest, und langsam einen Kontakt knüpft wäre doch mal ein Anfang. Oder dich in der Vorlesung zu jemandem setzt und dann ein bisschen quatschst. Unithemen sind da immer ein toller Anfang (Hass über Profs verbinden :stuck_out_tongue: ).


#9

Hmm also ich rede schon auch mit Leuten und sitze während der Vorlesungen auch immer neben denselben (zumindest bei zwei der Vorlesungen) und rede auch mit denen. Aber den Rest des Tages sind die dann eher woanders.
Die Personen, mit denen ich so am nähesten bin, die sind nicht soo oft und lange da immer. Von den andren distanzieren sich ab dem zweiten Semester ein paar von mir plötzlich und manche halten mich auch für so gut, dass sich da irgendwie Distanz aufbaut, was ich nicht wirklich gerechtfertigt finde.


#10

Wie gesagt, frag einfach mal nach nem Kaffee oder auch mal nen Kinobesuch. Da ergeben sich auch oft weitere Gelegenheiten draus.
In der Uni selber wirst du das dann wohl leider nicht ändern können, wenn der Stundenplan der anderen einfach so verschieden von deinem ist. (So habs ich jetzt verstanden)
Was meintest du aber damit, dass sie dich für zu gut halten? Wegen deinen Noten?


#11

Ja, was Ähnliches wär vllt. ne gute Idee. Wobei ich mich mit andren sogar schon privat getroffen hab. trotzdem ist das Gefühl ja irgendwie da. Zumindest jetzt.
Nene,wir haben alle dieselben Stundenpläne (bis auf Freitag teils) der eine ist einfach ziemlich klug und kriegt die Aufgaben schnell hin, zudem macht er die oft alleine und spielt zuhause viel Videospiele, der andre ist nicht so motiviert, muss freitags arbeiten und trifft sich am Wochenende mit andren.

Dass sie deshalb nicht mit mir zusammen die Übungszettel bearbeiten, weil ich zu schnell bin und so.


#12

Geht ja alles nicht von heute auf morgen. Dranbleiben an den Kontakten und sich das langsam entwickeln lassen - und wenn es dann doch wieder auseinander geht, dann nicht allzu traurig sein.

Gut, da verstehe ich die anderen dann. ^^ Wenn jemand einfach schneller ist, dann halte ich mich eher an Leute mit meiner Geschwindigkeit. Das ist ja nicht persönlich gemeint.


#13

Hmja, stimmt wohl. Vielleicht bleibt ja auch im Laufe der Zeit einer der beiden öfters mal länger oder es kommen Neue ins Studium rein/die Gruppen durchmischen sich noch mehr.
Ja, aber irgendwie schade, dann oft so alleine zu sein. Aber ich will ja nun auch nicht ewig warten müssen auf die. Hmmm echt schwierig.


Fetischismus/Fetische
#14

Kann nicht viel Ratschläge geben, außer vielleicht dass man seine Medikamente schön regelmäßig nehmen sollte. Bin noch in der Therapie gegen meine Depression, für die ich erst vor etwa einem halben Jahr für eine Bestätigung zu einem Neurologen/Psychiater gegangen bin. Ich gehe aber schon länger zu eine Psychologin/Therapeutin.
Naja, ich bin dann wahrscheinlich auch schon sehr lange depressiv und es ist auch lange her, dass ich angefangen hab, mich zurückzuziehen. Ich hab zwar einiges versucht, aber so richtig geklappt hat bisher nichts und bin auch wieder soweit, dass ich keine Lust hab, rauszukommen.

Wenn da jemand das Gefühl hat, dass es ihm nicht gut geht, kann man ja mal zum Arzt. An den Universitäten gibt's glaube ich auch Beratungsstationen


#15

Könnte man sowas nicht sogar in ne Art Gesprächsrunde im TS ausweiten? Finde das hier gerade sehr angenehm und produktiv und vielleicht haben ja manche Lust einfach mal zu erzählen. Was haltet ihr davon?


#16

Hauke <3 Das wäre echt toll!


#17

Ich hab den Rocketbeans TS noch nie ausprobiert. Find die Idee voll gut, ich weiß nur nicht ob ich mich trau. Ich bin schüchtern :confounded:


#18

Bin auch sehr schüchtern, kriegen wa hin^^


#19

Ich glaube, dass man auch als schüchterner Mensch da irgendwie reinkommt.
Was ich immer nur empfehlen kann ist es sich Spiele zu suchen die man mit anderen Leuten spielen muss.
Wenn man sich dann traut findet man da auch ganz schnell Leute mit denen man reden kann/will.


#20

Die anonymen Bohniker im TS :smiley:
Sorry. Konnt es mir nich verkneifen.

Ist ne gute Idee, wirklich^^
Manche finden einfach nicht so recht ne Anlaufstelle. Immer gut eine weitere Option zu bieten.